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Keine Helene-Fischer-Quote

Die berechtigte Forderung an die Radiosender, mehr Musik in der Sprache ihrer Hörer zu spielen, ist vorläufig von der Diskussion um eine „Helene-Fischer-Quote“ überdeckt worden. Auslöser dafür war ein aufstrebender norddeutscher Jungpolitiker im Zusammenspiel mit einer weitverbreiteten Zeitung, deren Name mit „B“ beginnt und mit „D“ endet. Franz-Robert Liskow, JU-Vorsitzender in Mecklenburg-Vorpommern, übernahm in einer […] mehr »
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Der Unfug der „Studierendenwerke“

Niemand könne gleichzeitig sterben und studieren. Ein Satz wie „Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden“ sei völlig unmöglich. Mit diesem Beispiel verdeutlichte der Schriftsteller Max Goldt schon vor Jahren recht eindringlich, warum der Ausdruck „Studierender“ unsinnig ist. Doch die Menschheit scheint nicht schlauer geworden zu sein. Der jüngste Unfug bricht sich Bahn: Die Studentenwerke sollen […] mehr »
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Endstation Mohrenstraße

Da fällt einem doch glatt der Mohrenkopf ins Zigeunerschnitzel. Der Kabarettist Dieter Hallervorden steht erneut unter Anklage. Sein Vergehen: Im Rahmen einer Aktion der Berliner Verkehrsbetriebe, bei der zahlreiche Prominente U-Bahn-Haltestellen der Linie 2 ansagen, hat Hallervorden die Ankündigung der „Mohrenstraße“ übernommen: „Hallo, hier spricht Dieter Hallervorden. Bei der nächsten Station wartet auf Sie die […] mehr »
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Zurück zu Luther

Mit gemischten Gefühlen nimmt man als Betroffener zunächst die Mitteilung zur Kenntnis, daß die Sprache der Luther-Bibel ein weiteres Mal verändert wird. Seit mehr als vier Jahren arbeiten die Fachleute schon daran. Im September dieses Jahres wird das Ergebnis dem Rat der EKD vorgelegt. Spätestens zum Reformationsjubiläum 2017, wahrscheinlich aber schon im Oktober 2016, soll […] mehr »
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Englisch als Amtssprache?

Good bye, FDP! Wieder einmal erbrachte die FDP den Nachweis ihrer Entbehrlichkeit. Nur noch wenige Mandatsträger gehören der Splitterpartei an. Ins Europaparlament hat sie es nur dank der Abschaffung der 5-Prozent-Hürde geschafft. Mit drei Abgeordneten ist sie dort vertreten. Ihr Anführer heißt Alexander Graf Lambsdorff. Trotz der Bedeutungsschwäche seiner Partei hat er es sogar bis […] mehr »
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Bayern-Beschimpfung

Für großen Wirbel hatte die Empfehlung der CSU gesorgt, Einwanderer sollten auch zu Hause Deutsch sprechen. Im Leitantrag des CSU-Vorstands für den heutigen Parteitag in Nürnberg hieß es in der ersten Fassung noch: „Für Ausländer, die ohne Sprachkenntnisse einreisen oder hier bleiben dürfen, bieten wir Sprachförderung in allen Lebenslagen an. Wer dauerhaft hier leben will, […] mehr »
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Entlaßt die Genderprofessoren!

Der Fall Hornscheidt ist noch längst nicht abgeschlossen. Die Gender-Professorin Antje „Lann“ Hornscheidt, die von der Berliner Humboldt-Universität aus mit staatlicher Unterstützung einen Feldzug gegen die normale deutsche Sprache eröffnet hat, spaltet weiter die Öffentlichkeit. Unterdessen gibt es neue Vorwürfe gegen sie. Bekanntlich ächten Hornscheidt und ihre „AG Feministisch Sprachhandeln“ normale Sprache als „diskriminierend“, um […] mehr »
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Die Diversity-Doktrin und die Akzeptanten

Sind Sie tolerant? In der nun beginnenden ARD-Belehrungswoche zur „Toleranz“ können Sie sich ein Bild davon machen, wie tolerant Sie wirklich sind. Bekanntes Aushängeschild der Themenwoche ist unter anderem der Musiker Jan Phillip Eißfeldt alias „Jan Delay“. Er fordert, „Jeder Mensch muß Liebe senden“, und hat in seiner unermeßlichen Toleranz kürzlich Heino als „Nazi“ geschmäht. […] mehr »
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Zufällig weiblich

Die Völkerwanderung hat ohne Männer stattgefunden. Das legen neueste Veröffentlichungen aus der Sprachwissenschaft nahe: „Zur Zeit der Völkerwanderung … siedelten germanische Völker im Römischen Reich. Im späteren Italien waren das die Langobardinnen, … in Südengland die Angeln und die Sächsinnen, … und in der Gegend um Worms ließen sich die Burgunderinnen nieder …“ So steht […] mehr »
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Verlogene Sprache

Stellen Sie sich vor, Sie beantragen zum Beispiel einen neuen Personalausweis. Der zuständige Sachbearbeiter arbeitet gründlich und zügig. Sie erkennen schnell, daß er über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, so daß schließlich das Arbeitsergebnis Ihre Ansprüche erfüllt. Zudem haben Sie den Eindruck gewonnen, daß der Mitarbeiter und seine Behörde durchaus kostenbewußt und wirtschaftlich arbeiten. Würden Sie […] mehr »