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Verlogene Sprache

Stellen Sie sich vor, Sie beantragen zum Beispiel einen neuen Personalausweis. Der zuständige Sachbearbeiter arbeitet gründlich und zügig. Sie erkennen schnell, daß er über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, so daß schließlich das Arbeitsergebnis Ihre Ansprüche erfüllt. Zudem haben Sie den Eindruck gewonnen, daß der Mitarbeiter und seine Behörde durchaus kostenbewußt und wirtschaftlich arbeiten. Würden Sie […] mehr »
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Der BGH als Sprachwahrer

Wieder einmal erweist sich der Bundesgerichtshof (BGH) als Sprachwahrer. Gut zu wissen, daß im obersten Gericht der Bundesrepublik Deutschland Richter sitzen, die nicht nur Wert auf gutes Deutsch legen, sondern dies auch in ihre Urteile einfließen lassen. Wir erinnern uns an den Widerstand des ehemaligen BGH-Präsidenten Klaus Tolksdorf gegen die Bestrebungen, Englisch als Gerichtssprache in […] mehr »
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Leichte Sprache, seichte Sprache

Deutschland wird mehrsprachig. Zum normalen Hochdeutschen gesellt sich seit einigen Jahren die sogenannte „Leichte Sprache“, die sich immer weiter verbreitet: Büchereien richten eigene Abteilungen dafür ein; der Deutschlandfunk betreibt eine eigene Nachrichtenseite; der Deutsche Bundestag gibt eine zusätzliche Ausgabe seiner Zeitung „Das Parlament“ heraus – alles in „Leichter Sprache“. Die Bildung sinkt, der Markt wächst, […] mehr »
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Gutmenschen mögen Genderdeutsch

Gutmenschen mögen Genderdeutsch. Den Unterschied zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht verleugnen sie. Sie meinen, daß es für die Frauen am schönsten ist, wenn die Sprache ständig an die biologischen Geschlechter erinnert. Eigentlich sind die Gutmenschen jedoch Gegner der Biologie, denn die Unterschiede, die jene schafft, wollen sie am liebsten abschaffen. Daher mögen sie besonders solche […] mehr »
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Gutmenschen mögen „Kiezdeutsch“

Gutmenschen mögen „Kiezdeutsch“. Sie meinen, daß es für die Sprachverlierer doch schöner wäre, wenn man deren Stammeldeutsch zum eigenständigen Dialekt erheben würde. Freilich ist es bequemer, falsches Deutsch zur neuen Regel zu erheben, als bestehende Regeln einzuhalten. Typisch gutmenschlich ist es, Hürden so weit senken zu wollen, daß es auch die Schwächsten darüber schaffen. Das […] mehr »
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Wird Englisch doch Gerichtssprache?

Große internationale Anwaltskanzleien drängen schon seit langem darauf: Deutsch soll in Deutschland nicht mehr alleinige Gerichtssprache sein. Als weitere Sprache soll Englisch dazukommen, zunächst an neu einzurichtenden Kammern für internationale Handelssachen in den Landgerichten. Von dort soll man sich dann bis einschließlich zum Bundesgerichtshof auf englisch hochklagen können. Da dies dem jetzigen Gerichtsverfassungsgesetz widerspricht, verlangen […] mehr »
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Wissenschaft ohne Deutsch(e)

Der Aufklärung verdanken wir, daß Deutsch vor 300 Jahren zur Wissenschaftssprache aufstieg. Bildung sollte für alle zugänglich sein. Die Gelehrtenwelt sollte sich nicht länger von der Alltagswelt abkoppeln. Der Gebrauch der Muttersprache auch im Fachwortschatz sollte der Anschaulichkeit und der Verständlichkeit dienen. Dieses Erbe der Aufklärung verachten die Technischen Universitäten (TU) von München, Zürich und […] mehr »
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(Deut-)Schland gegen Argentinien

Also Argentinien wieder. Vor vier Jahren schrieb ich hier kurz vor dem WM-Spiel gegen den Erzrivalen über die Besonderheit dieser Begegnungen. Die beiden gewonnenen Viertelfinale von 2006 und 2010 waren offenbar nur Zwischenstationen auf dem Weg zur Neuauflage des Endspiels von 1990. Es wird sicher nicht einfach, aber nach dem begeisternden Halbfinale erscheint auch der […] mehr »
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Gabalier grüßt Geßler nicht

Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Wie lange werden die Gender-Ideologen die 3. Strophe des Deutschlandliedes noch unangetastet lassen? In Österreich haben sie es ja in der Bundeshymne vorgemacht und zum 1. Januar 2012 zu den „Söhnen“ die „Töchter“ gesellt. Die Sprachwandler wollen bekanntlich, daß Behörden statt Vater oder Mutter geschlechtsneutral „Elter“ sagen. […] mehr »
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„Professx“ Hornscheidt

Die Ausrichtung von Wissenschaft und Forschung auf die Ideologie des „Gender Mainstreaming“ führt zu seltsamen Blüten. Selbsternannte Sprachpolizisten finden in ihrem aus Steuergeldern bereiteten warmen Nest ein breites Betätigungsfeld vor. Die teuren und unnötigen Lehrstühle für „Gender Studies“ betreiben eine lächerliche Scheinwissenschaft und ruinieren damit bei den wirklich Gebildeten den Ruf der gesamten Universität. Feministische […] mehr »