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Die Diversity-Doktrin und die Akzeptanten

Sind Sie tolerant? In der nun beginnenden ARD-Belehrungswoche zur „Toleranz“ können Sie sich ein Bild davon machen, wie tolerant Sie wirklich sind. Bekanntes Aushängeschild der Themenwoche ist unter anderem der Musiker Jan Phillip Eißfeldt alias „Jan Delay“. Er fordert, „Jeder Mensch muß Liebe senden“, und hat in seiner unermeßlichen Toleranz kürzlich Heino als „Nazi“ geschmäht. […] mehr »
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Zufällig weiblich

Die Völkerwanderung hat ohne Männer stattgefunden. Das legen neueste Veröffentlichungen aus der Sprachwissenschaft nahe: „Zur Zeit der Völkerwanderung … siedelten germanische Völker im Römischen Reich. Im späteren Italien waren das die Langobardinnen, … in Südengland die Angeln und die Sächsinnen, … und in der Gegend um Worms ließen sich die Burgunderinnen nieder …“ So steht […] mehr »
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Verlogene Sprache

Stellen Sie sich vor, Sie beantragen zum Beispiel einen neuen Personalausweis. Der zuständige Sachbearbeiter arbeitet gründlich und zügig. Sie erkennen schnell, daß er über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, so daß schließlich das Arbeitsergebnis Ihre Ansprüche erfüllt. Zudem haben Sie den Eindruck gewonnen, daß der Mitarbeiter und seine Behörde durchaus kostenbewußt und wirtschaftlich arbeiten. Würden Sie […] mehr »
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Der BGH als Sprachwahrer

Wieder einmal erweist sich der Bundesgerichtshof (BGH) als Sprachwahrer. Gut zu wissen, daß im obersten Gericht der Bundesrepublik Deutschland Richter sitzen, die nicht nur Wert auf gutes Deutsch legen, sondern dies auch in ihre Urteile einfließen lassen. Wir erinnern uns an den Widerstand des ehemaligen BGH-Präsidenten Klaus Tolksdorf gegen die Bestrebungen, Englisch als Gerichtssprache in […] mehr »
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Leichte Sprache, seichte Sprache

Deutschland wird mehrsprachig. Zum normalen Hochdeutschen gesellt sich seit einigen Jahren die sogenannte „Leichte Sprache“, die sich immer weiter verbreitet: Büchereien richten eigene Abteilungen dafür ein; der Deutschlandfunk betreibt eine eigene Nachrichtenseite; der Deutsche Bundestag gibt eine zusätzliche Ausgabe seiner Zeitung „Das Parlament“ heraus – alles in „Leichter Sprache“. Die Bildung sinkt, der Markt wächst, […] mehr »
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Gutmenschen mögen Genderdeutsch

Gutmenschen mögen Genderdeutsch. Den Unterschied zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht verleugnen sie. Sie meinen, daß es für die Frauen am schönsten ist, wenn die Sprache ständig an die biologischen Geschlechter erinnert. Eigentlich sind die Gutmenschen jedoch Gegner der Biologie, denn die Unterschiede, die jene schafft, wollen sie am liebsten abschaffen. Daher mögen sie besonders solche […] mehr »
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Gutmenschen mögen „Kiezdeutsch“

Gutmenschen mögen „Kiezdeutsch“. Sie meinen, daß es für die Sprachverlierer doch schöner wäre, wenn man deren Stammeldeutsch zum eigenständigen Dialekt erheben würde. Freilich ist es bequemer, falsches Deutsch zur neuen Regel zu erheben, als bestehende Regeln einzuhalten. Typisch gutmenschlich ist es, Hürden so weit senken zu wollen, daß es auch die Schwächsten darüber schaffen. Das […] mehr »
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Wird Englisch doch Gerichtssprache?

Große internationale Anwaltskanzleien drängen schon seit langem darauf: Deutsch soll in Deutschland nicht mehr alleinige Gerichtssprache sein. Als weitere Sprache soll Englisch dazukommen, zunächst an neu einzurichtenden Kammern für internationale Handelssachen in den Landgerichten. Von dort soll man sich dann bis einschließlich zum Bundesgerichtshof auf englisch hochklagen können. Da dies dem jetzigen Gerichtsverfassungsgesetz widerspricht, verlangen […] mehr »
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Wissenschaft ohne Deutsch(e)

Der Aufklärung verdanken wir, daß Deutsch vor 300 Jahren zur Wissenschaftssprache aufstieg. Bildung sollte für alle zugänglich sein. Die Gelehrtenwelt sollte sich nicht länger von der Alltagswelt abkoppeln. Der Gebrauch der Muttersprache auch im Fachwortschatz sollte der Anschaulichkeit und der Verständlichkeit dienen. Dieses Erbe der Aufklärung verachten die Technischen Universitäten (TU) von München, Zürich und […] mehr »
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(Deut-)Schland gegen Argentinien

Also Argentinien wieder. Vor vier Jahren schrieb ich hier kurz vor dem WM-Spiel gegen den Erzrivalen über die Besonderheit dieser Begegnungen. Die beiden gewonnenen Viertelfinale von 2006 und 2010 waren offenbar nur Zwischenstationen auf dem Weg zur Neuauflage des Endspiels von 1990. Es wird sicher nicht einfach, aber nach dem begeisternden Halbfinale erscheint auch der […] mehr »