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Kampf um die Schreibschrift

Der Kampf um die Rettung der Schreibschrift zieht sich von Bundesland zu Bundesland. In Hamburg hat er begonnen. Dort steht es derzeit unentschieden: Seit dem Schuljahr 2011/2012 kann jede Grundschule selbst entscheiden, ob sie noch Schreibschrift unterrichtet. Viele Schulen behalten diese Kulturtechnik bei, die Opposition kämpft auch dafür, hat jedoch noch keinen Sieg errungen. In […] mehr »
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Diskriminiertes Deutsch

„Deutsche Euros gerne nehmen, aber die deutsche Sprache diskriminieren: Das paßt nicht zusammen.“ So begründet Johannes Singhammer seinen unermüdlichen Einsatz für die deutsche Sprache in der EU. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestags kämpft er schon seit Jahren für die Besserstellung unserer Sprache. Singhammer verlangt etwa, daß die Kommission „vor EU-Milliarden-Entscheidungen auch amtliche Übersetzungen in deutscher […] mehr »
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Kampf ums Binnen-I

Österreich streitet um das Binnen-I. In Deutschland machen sich die Genderbewegten eher darüber Gedanken, ob sie der Sprachgemeinschaft lieber die „a-Form“ („Studenta“), die x-Form („Studierx“) oder das „Gender Gap“ („Student_innen“ oder „Student*innen“) aufnötigen wollen. Schließlich soll man die vielen anderen Geschlechter nicht diskriminieren. Das wird jedenfalls als Grund genannt, sich den albernsten Schreibweisen unterwerfen zu […] mehr »
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Deutschverbot im Radio

„Ja, das ist unser Ernst: Wir spielen grundsätzlich keine deutschsprachige Musik.“ Stephanie Giese, Moderatorin beim Nordwestradio, einem öffentlich-rechtlichen Sender von NDR und Radio Bremen, ließ kein Mißverständnis aufkommen. Am 5. Februar antwortete sie dies auf Nachfragen ungläubiger und empörter Hörer. Kurios war ihre Begründung: Man wolle nicht anderen Sendern der Rundfunkanstalt Konkurrenz machen. Als jedoch […] mehr »
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Neues von den Negrophoben

Ein Neger sitzt für die CDU im Mainzer Stadtrat. Es ist Thomas Neger, der Enkel des berühmten Fastnachtssängers Ernst Neger. Im „Neger-Portal“ www.neger.de findet man alles über den singenden Dachdecker und die Neger-Unternehmen – auch das seit 60 Jahren bestehende Logo. Es zeigt einen stilisierten Schwarzen mit vollen Lippen und großen Ohrringen, der einen Schieferhammer schwingt. Dieses […] mehr »
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Zickenkrieg der Superkorrekten

Immer mehr drängeln sich auf dem Markt für politisch-korrektes Deutsch. So versuchen auch Sprachwissenschaftler, welche im „Gender Mainstream“ mitschwimmen und mitreden wollen, ihre Mitbewerber zu übertrumpfen. Wahrscheinlich fragen sie jeden Morgen noch vor dem Zähneputzen: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die/der politisch Korrekteste im ganzen Land?“ Doch dann kommt die Antwort: „Ihr seid […] mehr »
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Schimpfwort „Goethe“

„Fragen Sie in der Türkei niemals nach dem Goethe-Institut!“ Türkischkenner erbauen sich gelegentlich an einem solchen Rat. Sie wissen nämlich, daß es im Türkischen ein Wort gibt, das so ähnlich klingt wie „Goethe“: Das türkische „göt“ ist, ins Deutsche übersetzt, ein derber Ausdruck für das Gesäß. Nur wer Brücken zwischen den beiden Sprachen und Kulturen […] mehr »
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Help!

Was tun, wenn der Arzt kauderwelscht und radebricht? Wenn er nicht versteht, was einem fehlt? Diese Fragen stellen sich Patienten immer öfter. Immer mehr Ärzte mit schlechten Deutschkenntnissen wandern ein und erhalten die Zulassung. Guntram Schneider (SPD), der nordrhein-westfälische Integrationsminister, hat nun die Lösung: „Das Problem wäre schon gelöst, wenn mehr als bisher Patienten Englisch […] mehr »
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Die Mohrendämmerung

„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“ Nun soll er auch aus der deutschen Sprache verschwinden. Der Sarotti-Mohr ist zum „Magier“ mutiert, Mohrenköpfe firmieren politisch korrekt als „Schaumküsse“. Und in Österreich versucht man, die Süßspeise „Mohr im Hemd“ zum „Schokokuchen mit Schlag“ zu machen, wobei nicht ganz klar ist, wer hier wirklich […] mehr »
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GroKo

„GroKo“: Das häßlichste Wort des Jahres hat gestern die Wahl zum „Wort des Jahres“ gewonnen. Das entschied die in Wiesbaden ansässige „Gesellschaft für deutsche Sprache“. Die entscheidenden Kriterien für ein „Wort des Jahres“ sind offenbar diese: Das Wort sollte häßlich („GroKo“, Platz 1), politisch korrekt („Armutseinwanderung“, Platz 3), englisch („Big Data“, Platz 5) oder unbekannt […] mehr »