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Wissenschaft ohne Deutsch(e)

Der Aufklärung verdanken wir, daß Deutsch vor 300 Jahren zur Wissenschaftssprache aufstieg. Bildung sollte für alle zugänglich sein. Die Gelehrtenwelt sollte sich nicht länger von der Alltagswelt abkoppeln. Der Gebrauch der Muttersprache auch im Fachwortschatz sollte der Anschaulichkeit und der Verständlichkeit dienen. Dieses Erbe der Aufklärung verachten die Technischen Universitäten (TU) von München, Zürich und […] mehr »
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(Deut-)Schland gegen Argentinien

Also Argentinien wieder. Vor vier Jahren schrieb ich hier kurz vor dem WM-Spiel gegen den Erzrivalen über die Besonderheit dieser Begegnungen. Die beiden gewonnenen Viertelfinale von 2006 und 2010 waren offenbar nur Zwischenstationen auf dem Weg zur Neuauflage des Endspiels von 1990. Es wird sicher nicht einfach, aber nach dem begeisternden Halbfinale erscheint auch der […] mehr »
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Gabalier grüßt Geßler nicht

Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland! Wie lange werden die Gender-Ideologen die 3. Strophe des Deutschlandliedes noch unangetastet lassen? In Österreich haben sie es ja in der Bundeshymne vorgemacht und zum 1. Januar 2012 zu den „Söhnen“ die „Töchter“ gesellt. Die Sprachwandler wollen bekanntlich, daß Behörden statt Vater oder Mutter geschlechtsneutral „Elter“ sagen. […] mehr »
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„Professx“ Hornscheidt

Die Ausrichtung von Wissenschaft und Forschung auf die Ideologie des „Gender Mainstreaming“ führt zu seltsamen Blüten. Selbsternannte Sprachpolizisten finden in ihrem aus Steuergeldern bereiteten warmen Nest ein breites Betätigungsfeld vor. Die teuren und unnötigen Lehrstühle für „Gender Studies“ betreiben eine lächerliche Scheinwissenschaft und ruinieren damit bei den wirklich Gebildeten den Ruf der gesamten Universität. Feministische […] mehr »
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Deutsch adoptieren

Es gibt Verstärkung für die Deutschretter: Daß jemand, der sich eine Fremdsprache aneignet, diese Sprache dann mehr liebgewinnt als so mancher Muttersprachler, kommt recht häufig vor. Wer sich eingehend mit einer Sprache beschäftigt, lernt sie schätzen und lieben. Daß er dann auch noch dafür eintritt, diese Sprache zu pflegen und zu schützen, ist schon seltener. […] mehr »
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Freihandelsabkommen stoppen!

Englisch wird europäische Einheitssprache, wenn es so weitergeht. Mit den Verhandlungen über den Anschluß der Europäischen Union (EU) an die Vereinigten Staaten von Amerika über die „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (THIP) werden die Weichen gestellt. Das geplante Freihandelsabkommen der EU mit den USA wird den Niedergang der europäischen Sprachenvielfalt stark beschleunigen. Vieles deutet darauf hin, […] mehr »
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Richter für die deutsche Sprache

Das Wort „Amt“ verschwindet. Das gute alte „Postamt“ etwa gibt es nicht mehr. Statt dessen erwarten uns heute Postfilialen in Bäckereien, Getränkemärkten und Lottoläden. Pakete geben wir in „Paketshops“ auf, Geldgeschäfte regelt man im „Postbank Finanzcenter“. Für den Telefonanschluß – früher Aufgabe der Post – ist nun der „Telekom Shop“ zuständig. Alberne Nämchen, die schwach […] mehr »
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Kampf um die Schreibschrift

Der Kampf um die Rettung der Schreibschrift zieht sich von Bundesland zu Bundesland. In Hamburg hat er begonnen. Dort steht es derzeit unentschieden: Seit dem Schuljahr 2011/2012 kann jede Grundschule selbst entscheiden, ob sie noch Schreibschrift unterrichtet. Viele Schulen behalten diese Kulturtechnik bei, die Opposition kämpft auch dafür, hat jedoch noch keinen Sieg errungen. In […] mehr »
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Diskriminiertes Deutsch

„Deutsche Euros gerne nehmen, aber die deutsche Sprache diskriminieren: Das paßt nicht zusammen.“ So begründet Johannes Singhammer seinen unermüdlichen Einsatz für die deutsche Sprache in der EU. Als Abgeordneter des Deutschen Bundestags kämpft er schon seit Jahren für die Besserstellung unserer Sprache. Singhammer verlangt etwa, daß die Kommission „vor EU-Milliarden-Entscheidungen auch amtliche Übersetzungen in deutscher […] mehr »
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Kampf ums Binnen-I

Österreich streitet um das Binnen-I. In Deutschland machen sich die Genderbewegten eher darüber Gedanken, ob sie der Sprachgemeinschaft lieber die „a-Form“ („Studenta“), die x-Form („Studierx“) oder das „Gender Gap“ („Student_innen“ oder „Student*innen“) aufnötigen wollen. Schließlich soll man die vielen anderen Geschlechter nicht diskriminieren. Das wird jedenfalls als Grund genannt, sich den albernsten Schreibweisen unterwerfen zu […] mehr »