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Umfrage: Immer mehr Deutsche lehnen die Brandmauer zur AfD ab

Umfrage: Immer mehr Deutsche lehnen die Brandmauer zur AfD ab

Umfrage: Immer mehr Deutsche lehnen die Brandmauer zur AfD ab

Die Brandmauer zur AfD ist immer mehr umstritten. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
Die Brandmauer zur AfD ist immer mehr umstritten. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
Die Brandmauer zur AfD ist immer mehr umstritten. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
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Immer mehr Deutsche lehnen die Brandmauer zur AfD ab

Die CDU schließt eine Zusammenarbeit mit AfD eisern aus. Doch der neue Deutschlandtrend zeigt: Immer mehr Bürger halten die Brandmauer für falsch.
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BERLIN. Immer mehr Bundesbürger haben Zweifel am Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gegenüber der AfD. Im neuen Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag von ARD-„Tagesthemen“ und Welt bezeichneten 47 Prozent der Befragten den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD als „nicht richtig“. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im September 2024.

Ebenso viele Befragte, 47 Prozent, halten den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD weiterhin für richtig. Damit liegen Befürworter und Gegner der sogenannten Brandmauer inzwischen gleichauf.

Unter den Anhängern der Union gibt es allerdings weiterhin eine klare Mehrheit gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD. Dort halten 62 Prozent die Abgrenzung für richtig. Noch deutlicher fällt die Kritik am Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der Linkspartei aus. Nur 33 Prozent der Befragten halten den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der Linken für richtig. 56 Prozent finden ihn falsch.

Brandmauer bröckelt vor allem im Osten

Besonders groß ist der Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland bei der AfD. Im Westen hält eine knappe Mehrheit von 50 Prozent den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD für richtig, 45 Prozent lehnen ihn ab. Im Osten ist das Verhältnis umgekehrt: Dort halten 58 Prozent den Ausschluss für falsch, nur 34 Prozent für richtig. Gegen den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der Linken gibt es sowohl im Westen als auch im Osten eine Mehrheit.

Auch die Sonntagsfrage zeigt, wie schwierig die Regierungsbildung derzeit wäre. Die AfD liegt im Deutschlandtrend unverändert bei 27 Prozent und damit weiter vor der Union. CDU und CSU kommen nur noch auf 23 Prozent, ein Punkt weniger als im Vormonat und der niedrigste Wert der Union im ARD-Deutschlandtrend seit Januar 2022. Die Grünen erreichen 14 Prozent, die SPD 13 Prozent und die Linkspartei zehn Prozent. FDP und BSW würden mit vier beziehungsweise drei Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen.

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Die Bundesregierung bleibt in der Umfrage weiter im Stimmungstief. Nur zwölf Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit zufrieden oder sehr zufrieden. Kanzler Friedrich Merz kommt auf besonders schwache Werte: Nur 16 Prozent äußern sich zufrieden mit seiner Arbeit, 82 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden. (rr)

Die Brandmauer zur AfD ist immer mehr umstritten. Foto: picture alliance/dpa | Lilli Förter
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