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Deutliche Entscheidung in Ungarn: Fidesz hält an Orbán als Parteichef fest

Deutliche Entscheidung in Ungarn: Fidesz hält an Orbán als Parteichef fest

Deutliche Entscheidung in Ungarn: Fidesz hält an Orbán als Parteichef fest

Viktor Orbán: Fast alle Delegierten seiner Partei wählten ihn erneut zum Fidesz-Chef (Archivbild) Foto: picture alliance / SIPA | Charles Bury
Viktor Orbán: Fast alle Delegierten seiner Partei wählten ihn erneut zum Fidesz-Chef (Archivbild) Foto: picture alliance / SIPA | Charles Bury
Viktor Orbán: Fast alle Delegierten seiner Partei wählten ihn erneut zum Fidesz-Chef (Archivbild) Foto: picture alliance / SIPA | Charles Bury
Deutliche Entscheidung in Ungarn
 

Fidesz hält an Orbán als Parteichef fest

Trotz der Wahlschlappe im April bleibt der Fidesz seinem langjährigen Vorsitzenden treu. Orbán soll die Partei aus der Krise führen. Der zeigt sich reflektiert und sagt an, wie die Weichen nun gestellt werden müssen.  
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BUDAPEST. Ungarns ehemaliger Ministerpräsident Viktor Orbán hat angekündigt, den Kampf für seine politischen Visionen fortzusetzen. „Ich weiche niemals zurück. Mich interessieren weder Geld noch Ämter noch internationale Anerkennung. Nationale Politik ist alles, was mich umtreibt“, betonte er laut der Budapest Times beim Parteitag am Wochenende.

In seiner Rede bezeichnete sich Orbán als „Kuruzze“. Damit verwies er auf die Aufständischen im Königreich Ungarn im 17. und 18. Jahrhundert, die sich gegen die Herrschaft der Habsburger auflehnten. Weiter erinnerte er an die Geschichte seiner Partei, die er als junger Student 1988 mitgegründet hatte. Er habe den Fidesz als die letzte Chance betrachtet, Ungarn davor zu bewahren, von der „westlich-globalistisch-liberalen Welt verschlungen und verdaut“ zu werden.

Diesen Fehler räumt der Ex-Ministerpräsident ein

Schwerste Krisen wie die Corona-Pandemie sowie die Massenmigration nach Europa hätten Ungarn vor große Herausforderungen gestellt. Sein Volk habe sich wacker geschlagen, aber bei der Parlamentswahl im April schließlich doch die Waffen niedergelegt. Nun – so fürchte er – werden Liberale Narrenfreiheit genießen und Fremde das Land „ausplündern“.

Nach der Wahlschlappe habe er darüber nachgedacht, aus „Ehrenpflicht“ als Parteichef zurückzutreten. Für die Niederlage sei er mitverantwortlich. Einen großen Fehler sehe er rückblickend etwa darin, den Korruptionsvorwürfen des Gegners Tisza nicht widersprochen zu haben.

So viel Rückhalt genießt Orbán beim Fidesz

Einen Rückzug schließe er für den Moment aber aus, um der jüngeren Generation eine modernisierte und siegreiche Partei übergeben zu können. Er wünsche sich eine Verjüngung an der Spitze des Fidesz. „Lasst die Jungen kommen, Menschen in ihren Dreißigern und Vierzigern, die bereit sind, 30 oder 40 Jahre ihres Lebens dem Dienst am Vaterland zu widmen.“

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Das Ergebnis der Abstimmung auf dem Parteitag fiel am Ende sehr eindeutig aus. 729 von 737 Delegierten stimmten für Orbáns Wiederwahl als Vorsitzender. Gegenstimmen gab es keine. Acht Delegierte enthielten sich. Auf Facebook bedankte er sich für das Vertrauen und überschrieb den Beitrag mit den Worten „Hazámat szolgálom“ („Ich diene meinem Vaterland.“) (zit)

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Viktor Orbán: Fast alle Delegierten seiner Partei wählten ihn erneut zum Fidesz-Chef (Archivbild) Foto: picture alliance / SIPA | Charles Bury
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