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Geheimer Code?: WM-Schiedsrichter macht „Okay“-Geste – jetzt fordern Linke seinen Rauswurf

Geheimer Code?: WM-Schiedsrichter macht „Okay“-Geste – jetzt fordern Linke seinen Rauswurf

Geheimer Code?: WM-Schiedsrichter macht „Okay“-Geste – jetzt fordern Linke seinen Rauswurf

Das Bild zeigt den australischen Fußballschiedsrichter Shaun Evans.
Das Bild zeigt den australischen Fußballschiedsrichter Shaun Evans.
Der australische Schiedsrichter Shaun Evans: Handgeste sorgt für Empörung. Bild: X Screenshot: JF
Geheimer Code?
 

WM-Schiedsrichter macht „Okay“-Geste – jetzt fordern Linke seinen Rauswurf

Ein „Okay“-Zeichen des WM-Schiedsrichters Shaun Evans sorgt für Empörung. Eine linke Organisation wittert ein rechtsextremes Symbol – dabei begann die Deutung einst als Internet-Scherz.
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HOUSTON. Ein angeblich „rechtsextremes“ Handzeichen von WM-Schiedsrichter Shaun Evans hat im Internet für Aufregung gesorgt. Während der Live-Übertragung des Spiels Deutschland gegen Curaçao am Sonntag formte er vor der Kamera mit dem Zeigefinger und dem Daumen einen Kreis und spreizte die übrigen Finger ab. Das üblicherweise als „Okay“-Zeichen bekannte Symbol wurde von einigen Zuschauern als „White Power“-Symbol interpretiert.

Schiedsrichter Shaun Evans zeigt die „Okay“-Geste während einer Libve-Übertragung.
Schiedsrichter Shaun Evans zeigt die „Okay“-Geste während einer Libve-Übertragung. Foto: Screenshot (X)

Die linke Organisation „Football Against Racism in Europe“ (Fare), warf Evans vor, er habe „absichtlich ein rechtsextremes Neonazi-Symbol“ verbreitet und forderte, ihn für den Rest der Weltmeisterschaft von seinem Schiedsrichterposten zu entfernen. Den Zuschauern vor dem Fernseher sollten keine „Neonazi-Symbole“ zugemutet werden, schrieb die Organisation laut der New York Times. Auch manche Internet-Nutzer forderten die Entfernung des Schiedsrichters. Andere bezeichneten die Aufregung als übertrieben.

Ein Sprecher des Fifa-Verbands sagte gegenüber dem Medium „BBC Sports“, man habe Evans um eine Klarstellung gebeten, bisher jedoch keine Antwort von dem Australier erhalten.

Die „White Power“-Bedeutung begann als Witz

Abgesehen von der Bedeutung als „Okay“-Zeichen – wie es etwa von Tauchern verwendet wird – kann das Handsymbol auch Teil eines Spiels sein. Dabei formt eine Person ihre Hand in Hüfthöhe zum Kreis. Lenkt das Gegenüber seinen Blick unwillkürlich auf die Hand, darf die gestikulierende Person ihm einen leichten Schlag auf die Schulter verpassen.

Die Idee, die Handgeste stehe für „White Power“, begann ursprünglich als Internet-Scherz. Im Jahr 2017 hatte ein Nutzer des Forums 4chan andere Nutzer dazu aufgefordert, das Internet mit der Behauptung zu fluten, das Handzeichen stehe für „White Power“, da die Finger dabei die Buchstaben W und P formen würden. Das Ziel: Linke sollten auf die Idee hereinfallen und sich dabei lächerlich machen (JF berichtete).

In einem 4chan-Post vom Februar 2017 werden Nutzer aufgefordert, das "Ok"-Zeichen zum "White Power"-Signal umzudeuten
Der orginale Post im 4chan-Forum Foto: Screenshot

Im November 2024 warnte der Verfassungsschutz Niedersachsen vor dem Symbol. Gerade die harmlose Konnotation mache das Handzeichen „interessant für Rechtsextremisten“, hieß es in einem Video der Behörde (JF berichtete). (lb)

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans: Handgeste sorgt für Empörung. Bild: X Screenshot: JF
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