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Anja Arndt, AfD

FDP: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, kontert Kubicki seine Rivalin

FDP: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, kontert Kubicki seine Rivalin

FDP: „Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, kontert Kubicki seine Rivalin

Der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki (links) und seine Parteikollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Beginnt jetzt die Schlammschlacht?
Der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki (links) und seine Parteikollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Beginnt jetzt die Schlammschlacht?
Der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki (links) und seine Parteikollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Beginnt jetzt die Schlammschlacht? Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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„Jetzt weißt du, wo der Hammer hängt“, kontert Kubicki seine Rivalin

Strack-Zimmermann pflaumt Kubicki nach dessen Wahl zum FDP-Chef an. Dafür kassiert sie von ihm verbale Kinnhaken. Die Diskussion über eine Brandmauer zur AfD erklärt der neue Parteivorsitzende indes für beendet.
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BERLIN. Die FDP-Spitzenpolitiker Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki haben sich nach dem Parteitag am Wochenende einen deutlichen Schlagabtausch geliefert. Der Anlass für die Unstimmigkeit war eine Kampfabstimmung zwischen den beiden um den Posten des Vorsitzenden, die Kubicki gewann.

Strack-Zimmermann hatte sich überraschend ebenfalls zur Wahl gestellt. Grund dafür sei die Debatte um eine Brandmauer zur AfD. Kubicki lehnt diesen Begriff ab, was seine Rivalin ärgert. Sie unterlag ihrem Kontrahenten jedoch mit 39 zu 59 Prozent der Delegiertenstimmen.

Kubicki: „Ich weiß gar nicht, was Marie-Agnes will“

Kubicki sieht den Richtungsstreit innerhalb seiner Partei damit als beendet. „Die Sache ist entschieden. Wer auch immer eine Entscheidung der FDP haben wollte, hat sie bekommen“, verkündete er in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Seine Parteikollegin bremste ihn jedoch rasch nach seinem Wahlerfolg aus. „Dass einer alles vorgibt und alle anderen hinterherlaufen, ist Geschichte“, betonte die EU-Abgeordnete gegenüber der Welt. „Wolfgang weiß jetzt, dass es 60 zu 40 steht. Er muss jetzt verbinden“, legte sie laut der Bild-Zeitung nach. „Wir werden ganz genau schauen, wohin die Partei geht.“

Kubicki konterte prompt: „Du hast nur 40 Prozent und jetzt weißt du, wo der Hammer hängt. Wenn man sich daran jetzt ergötzen will, bitteschön.“ Auf die Frage in den ARD-„Tagesthemen“, wie er Strack-Zimmermann und ihre Anhängerschaft innerhalb der Partei für sich gewinnen wolle, antwortete er: „Gar nicht.“ Beim „Bericht aus Berlin“ unterstrich er aber, Vorsitzender der gesamten Partei zu sein, nicht nur eines Lagers.

Beim Thema Brandmauer zeigte sich der neue FDP-Chef besonders genervt. „Ich weiß gar nicht, was Marie-Agnes will“, machte er deutlich. Seine Haltung zu einer Zusammenarbeit mit der AfD entspreche genau ihrer Position. Er plane weder eine Zusammenarbeit noch Gespräche mit der Oppositionskraft. Schon auf dem Parteitag hatte er verkündet: „Es wird mit Liberalen nie eine Zusammenarbeit mit der AfD geben, niemals.“ (zit)

Der neue FDP-Chef Wolfgang Kubicki (links) und seine Parteikollegin Marie-Agnes Strack-Zimmermann: Beginnt jetzt die Schlammschlacht? Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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