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Kanzlertausch?: Günther rügt Reaktion aus Merz-Umfeld als „unklug“

Kanzlertausch?: Günther rügt Reaktion aus Merz-Umfeld als „unklug“

Kanzlertausch?: Günther rügt Reaktion aus Merz-Umfeld als „unklug“

Stärkt Merz den Rücken: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Stärkt Merz den Rücken: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Stärkt Merz den Rücken: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
Kanzlertausch?
 

Günther rügt Reaktion aus Merz-Umfeld als „unklug“

Daniel Günther stellt sich hinter Kanzler Friedrich Merz. Die Spekulationen über einen Austausch nennt er „absurd“. Die Reaktion aus dem Merz-Umfeld hält er dennoch für falsch.
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BERLIN. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat Spekulationen über einen möglichen Austausch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) als „absurd“ zurückgewiesen. Zugleich kritisierte er die Reaktion aus dem Umfeld des Kanzlers auf entsprechende Medienberichte als „unklug“.

Günther stellte sich im ARD-„Bericht aus Berlin“ demonstrativ hinter Merz. Auf die Frage, ob der Kanzler ein Autoritätsproblem habe, sagte der CDU-Politiker: „Nein, überhaupt gar nicht.“

Die Debatte über einen möglichen Kanzlertausch habe er „ein bisschen absurd“ und „eher von außen aufgedrückt“ gefunden. Aus seiner Sicht habe sie keinen Wahrheitsgehalt. Mehrere Medien hatten zuletzt über Gedankenspiele in der Union berichtet, ob Merz angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei fiel auch der Name von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (die JF berichtete). Aus dem Umfeld des Kanzlers waren die Spekulationen scharf zurückgewiesen worden. Die Idee zeuge von einer „gefährlichen Lust an der Zündelei“, hieß es.

Günther will Bevölkerung positive Signale zeigen

Günther kritisierte diese Reaktion nun ausdrücklich. Er habe es „nicht hilfreich“ gefunden, dass angeblich aus dem Umfeld von Merz zu den Spekulationen Stellung bezogen worden sei. „Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es wirklich jemanden gibt, der so unklug ist, damit auch eine Debatte weiter am Laufen zu halten“, sagte der Ministerpräsident.

Zugleich mahnte Günther die schwarz-rote Koalition zu Geschlossenheit und Ergebnissen. Union und SPD müssten nun gemeinsam Reformen vorantreiben. „Da darf keiner auf den anderen zeigen. Da sind alle in der Verantwortung“, sagte er. Das gelte für SPD, CDU und CSU gleichermaßen. „Wir müssen jetzt liefern, der Bevölkerung zeigen, dass wir die Dinge in den Griff bekommen.“ (rr)

Stärkt Merz den Rücken: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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