Pegida-Demonstration am 15. Dezember: Der Elite fällt nur noch Gossenjargon ein Foto:  picture alliance / ZB
Pegida189

Der Staat auf Feindfahrt

Pegida zeigt: Die Deutungsmacht der politischen Klasse beginnt zu bröckeln. Die Demonstranten wehren sich dagegen, daß ihr Heimatrecht außer Kraft gesetzt wird. Es geht um den unversiegbaren Menschenstrom aus Asien und Afrika, der hier ein Siedlungrecht beansprucht. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
Eine Internet-Nutzerin liest das Positionspapier von Pegida: Kontrollmechanismen ausgehebelt Foto:  picture alliance / ZB
Streiflicht18

Das Debakel der Aufseher

Das Internet ist nicht öffentlich-rechtlich, es ist anarchisch, unkontrolliert, kurz: demokratisch. Das versetzt unsere politische Klasse schon seit längerem in Panik. Das Volk wählt sich neue Wege der direkten Mitwirkung, die alten Eliten danken ab. Es ist Wendezeit. Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein. mehr »
Pegida-Demonstration in Dresden Foto: picture alliance/ZB/dpa
Meinung72

Pegida und das Beben im Parteiensystem

Die Pegida-Panik wächst in den Reihen der politisch-medialen Klasse. Ein Gradmesser sind die zunehmend hysterischen Wortmeldungen von Exponenten der Kartellparteien. Doch die Verbalkeulen scheinen die Proteste bislang eher zu befeuern. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
Oppermann, Fahimi, Gabriel: SPD-Spitze im Glashaus Foto: dpa
Meinung33

SPD im Glashaus

Wie man es dreht und wendet, der Fall Edathy wird zum Fall SPD – und zum peinlichen Offenbarungseid für die politische Klasse. Vor allem bei der SPD-Führung, die selbstgerecht immer wieder mit dem Finger auf andere zeigt, bröckelt die Fassade. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
Werner Patzelt: Der Dresdner Politikwissenschaftler rät der Politik, die Pegida-Demonstranten ernst zu nehmen Foto: picture alliance/ZB/dpa
Interview zu Pegida77

Patzelt: Demonstranten nicht als Rechtsradikale abtun

„Nazis in Nadelstreifen“ oder einfach besorgte Bürger? Deutschland diskutiert derzeit über die Demonstrationen von Pegida. Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt rät im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT, die Proteste ernst zu nehmen. Die Demonstranten einfach als Rechtsradikale abzutun, sei falsch. mehr »
Pegida-Demonstration in Dresden Foto: picture alliance/dpa
Kommentar zu Pegida141

Aufstand der Anständigen

Es hat nicht funktioniert. Allen Verdammungen zum Trotz sind in Dresden wieder Tausende dem Ruf von Pegida gefolgt, um ein Zeichen gegen den radikalen Islam in Deutschland und die laxe Asylpolitik der Bundesregierung zu setzen. Der Denkzettel für Politik und Medien hätte nicht größer ausfallen können. Ein Kommentar von Felix Krautkrämer. mehr »
Rußlands Premierminister Dmitri Medjedjew und Präsident Wladimir Putin: Was gesagt wurde und was nicht gesagt wurde Foto: picture alliance / dpa
Rußland und der Westen95

Kalter Krieg in Sicht?

Das Eis wird dicker zwischen Rußland, der EU und den USA. Die Rede des russischen Präsidenten wurde in den hiesigen Medien fast durchgängig als „provokativ“ und „bedrohlich“ wahrgenommen. Umgekehrt ist sich Rußland keiner Schuld bewußt. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
Pegida-Demonstration in Dresden: 10.000 gegen unkontrollierte Einwanderung Foto: JF
Streiflicht129

Dialog statt Ausgrenzung

Noch nie sind so viele Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen, um ihren Unmut über unkontrollierte Einwanderung deutlich zu machen. Wenn amtierende Politiker zu Gegenprostesten aufrufen, statt den Dialog zu suchen, ist das Ausdruck eines gestörten Demokratieverständnisses. Ein Kommentar von JF-Chefredakteur Dieter Stein. mehr »
Maximilian-Kolbe-Kirche in Wilhelmsburg Foto: Erzbistum Hamburg
Aufgeschnappt40

Kultursensible Angebote

Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler ist glücklich. Die Maximilian-Kolbe-Kirche im Stadtteil Wilhelmsburg muß doch nicht abgerissen werden. Dank eines finanziellen Kraftakts wird sie künftig vor allem den Wilhelmsburgern mit Migrationshintergrund „kultursensible Angebote“ bescheren. mehr »
CDU-Chefin Angela Merkel auf dem Bundesparteitag in Köln Foto: picture alliance/dpa
CDU-Parteitag27

Merkel setzt sich durch

Bestrafe einen, erziehe hundert. Frei nach diesem Zitat von Mao dürfte der thüringische CDU-Fraktionschef Mike Mohring auf dem Bundesparteitag der politischen Linie von Angela Merkel zum Opfer gefallen sein. Eine Analyse von Hinrich Rohbohm. mehr »