Demonstration gegen Kopftuchverbot (2004): Der Islam stilisiert sich als Opfer Foto: picture alliance / AP Photo
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Zum Opfer stilisiert

Mit wachsender Geschwindigkeit besetzt der Islam symbolische und materielle Positionen im öffentlichen Raum. Was unter Schlagworten wie Antidiskriminierung, Teilhabe oder Gleichberechtigung stattfindet, ist in Wahrheit die Privilegierung einer Religion. Es ist islamische Strategie, sich als Opfer zu stilisieren. Ein Beitrag von Thorsten Hinz. mehr »
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Ernst Nolte zum Dank

An diesem Sonntag, den 11. Januar, wird der Historiker, Geschichtsdenker und Philosoph Ernst Nolte 92 Jahre alt. Ich will ihn nicht extra würdigen, das habe ich bereits bei anderer Gelegenheit versucht, sondern ihm meine Dankbarkeit bekunden. Unter den politischen und historischen Denkern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert ist er für mich einer der prägendsten. Er […] mehr »
Pegida-Demonstration am 15. Dezember: Der Elite fällt nur noch Gossenjargon ein Foto:  picture alliance / ZB
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Der Staat auf Feindfahrt

Pegida zeigt: Die Deutungsmacht der politischen Klasse beginnt zu bröckeln. Die Demonstranten wehren sich dagegen, daß ihr Heimatrecht außer Kraft gesetzt wird. Es geht um den unversiegbaren Menschenstrom aus Asien und Afrika, der hier ein Siedlungrecht beansprucht. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
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Ein Mann mit Zukunft

Wenn die Medien in schöner Regelmäßigkeit das Stasi-Thema wälzen, schalte ich genauso regelmäßig ab. Das bedeutet nicht, daß ich es auf die leichte Schulter nehme oder für historisch erledigt halte. Das Gegenteil ist der Fall. Mich stört nur, daß die Berichte und Enthüllungen auf die DDR beschränkt bleiben und die Spitzel-Schleimer-und-Denunzianten-Mentalität, die das öffentliche Leben […] mehr »
Meinung31

Im asozialen Staat

Die Streiks der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) und der Pilotengewerkschaft Cockpit sind rücksichtslos und unsolidarisch. Aber sie sind auch eine Reaktion auf die Asozialität des Staates beziehungsweise der Funktionseliten, die ihn sich zur Beute gemacht haben. Getreu dem Motto, jeder ist sich selbst der Nächste, wird nur noch auf die Durchsetzung der eigenen Interessen geachtet. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
Kurdenkrawalle am 8. Oktober 2014 in Hamburg Foto: Picture-Alliance

Unsere Straßen, ihr Kampf

In Celle sind Moslems und Jesiden mit Knüppeln, Steinen und Flaschen aufeinander losgegangen. In Hamburg drohten Kurden und Salafisten sich die Köpfe ein- und abzuschlagen. Und es wird noch schlimmer kommen. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
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Merkels Palliativ-Politik – alternativlos?

Am Beispiel der Euro-Politik könne man erkennen, sagte Kanzlerin Merkel vor drei Wochen beim Kongreß der Jungen Union (JU), daß „die Werte“ der AfD nichts mit den Werten der CDU zu tun hätten. Nun, das will ich schwer hoffen! Ein Wertunterschied ist das Mindeste, was ich von einer Alternativ-Partei erwarte. Und sollten ihre Wahlerfolge sich […] mehr »
Christian Führer: Er hat die Menschen bewegt Foto: dpa

Mein Taufpfarrer ist tot

Der Leipziger Pfarrer Christian Führer, der gestern mit 71 Jahren gestorben ist und nun als Bürgerrechtler, als Held der friedlichen Revolution und so weiter gewürdigt wird – für mich ist er vor allem mein Taufpfarrer und einer der anständigsten und gütigsten Menschen, die ich das Glück hatte kennenzulernen. Ein Nachruf von Thorsten Hinz. mehr »
Der Schriftsteller Navid Kermani bei seiner Rede zum 65. Geburtstag des Grundgesetzes im Bundestag Foto: picture alliance/dpa
Navid Kermani25

Der Hyper-Assimilierte

Der Schriftsteller und Islamwissenschaftler Navid Kermani hielt am 23. Mai im Bundestag eine Ansprache zum 65. Geburtstag des Grundgesetzes. Es hätte eine intellektuelle Antwort auf Joachim Gaucks Grundsatzrede zur Integration werden können. Hätte … Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
Bundespräsident Joachim Gauck bei seiner Grundsatzrede zur Integration im Schloß Bellevue Foto: picture alliance/dpa

Neue soziologische Steißgeburt

Je länger und je öfter Bundespräsident Joachim Gauck ans Mikrofon tritt, um so mehr läuft er Gefahr, bei vielen Bürgern eine Mischung aus Mitleid und Fremdscham hervorzurufen. Die Zeiten, in denen seine Pastoral-Rhetorik verfing, sind vorbei. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »