Anzeige
Anzeige

Anrüchiger Jobwechsel: Pistorius macht „Tagesschau“-Jubelperser zum Pressesprecher

Anrüchiger Jobwechsel: Pistorius macht „Tagesschau“-Jubelperser zum Pressesprecher

Anrüchiger Jobwechsel: Pistorius macht „Tagesschau“-Jubelperser zum Pressesprecher

Boris Pistorius (SPD), deutscher Verteidigungsminister, gibt am Rande der Ukraine-Konferenz auf der US-Airbase Ramstein ein Statement ab. Sein. Team bekommt nun Verstärkung von der Tagesschau.
Boris Pistorius (SPD), deutscher Verteidigungsminister, gibt am Rande der Ukraine-Konferenz auf der US-Airbase Ramstein ein Statement ab. Sein. Team bekommt nun Verstärkung von der Tagesschau.
Boris Pistorius (SPD) auf einer Pressekonferenz: Jobwechsel wirft Fragen auf Foto: picture alliance/dpa | Jana Glose
Anrüchiger Jobwechsel
 

Pistorius macht „Tagesschau“-Jubelperser zum Pressesprecher

In der vergangenen Woche erschien bei der ARD-„Tagesschau“ ein Artikel von Michael Stempfle über den neuen Verteidigungsminister, der bei vielen Stirnrunzeln sorgte. „Ein Vollblutpolitiker, der anpackt“, hieß das Propagandastück. Nun wird Stempfle Pressesprecher von Pistorius. Beim GEZ-Funk fallen alle Hemmungen. Ein Kommentar.
Anzeige


In der vergangenen Woche erschien bei der ARD-„Tagesschau“ ein Artikel von Michael Stempfle über den neuen Verteidigungsminister Boris Pistorius, der bei vielen für Stirnrunzeln sorgte. „Ein Vollblutpolitiker, der anpackt“, lautete die Überschrift eines Artikels, den die SPD-Pressestelle nicht besser hätte formulieren können.

 Die CDU, so die Subbotschaft, raucht der „schlagfertige“ Politiker quasi in der Pfeife. Pistorius sei einer, „der anpackt – mit einem sicheren Gespür für Themen und für pragmatische Lösungen“, jubelte Stempfle da im zur Neutralität verpflichteten GEZ-Funk.

Und so geht es im Stempfle-Text immer weiter:
– „Der Niedersachse ist Vollblutpolitiker und was er tut, hat er sich gut überlegt.“
– „Im Rückblick mögen einige bedauern, damals nicht auf Pistorius gehört zu haben.“
– „Pistorius ist selbstbewußt, ehrgeizig.“
– „Wenn es um die Sache geht, ist Pistorius hartnäckig.“
– „Und doch dürften alle vorgewarnt sein, denn Pistorius weiß sich einzuarbeiten und sich zu verteidigen.“

Bäm! Da ist der neue Regierungsjob

Wow! Was für ein göttergleiches Politikgenie sitzt denn da plötzlich im Verteidigungsministerium? Zum Glück für Stempfle erschien sein Text vor dem Wochenende, als Pistorius kleinlaut und getrieben von Grünen und FDP zusagen mußte, er werde jetzt mal die Leopard-Panzer der Bundeswehr zählen lassen. Dabei liegen die Listen längst vor.

Gelohnt haben sich die zu Papier gebrachten Liebesbekundungen allerdings dennoch. Am Mittwoch wird bekannt: Stempfle wird neuer Pressesprecher beim „anpackenden Vollblutpolitiker“ Pistorius. Paßt! Er bekommt jetzt schließlich wahrscheinlich einen „anpackenden“ Vollblut-Journalisten, der sein Jubelpersertum versteht.

 Viele Kritiker der GEZ-Kanäle fragen sich seit langem: Sind ARD-ZDF-Rotfunk nicht vielleicht doch etwas zu eng mit SPD und Grünen verbandelt? Der Antwort sind wir nun ein ganzes Stück nähergekommen. Wie viele andere ARD-Journalisten wohl noch auf einen gut dotierten Job in der Scholz-Regierung hoffen?

Für die Bürger – immerhin – ändert sich wenig. Statt über Zwangsgebühr finanzieren sie Stempfle jetzt direkt aus ihren Steuern.

Boris Pistorius (SPD) auf einer Pressekonferenz: Jobwechsel wirft Fragen auf Foto: picture alliance/dpa | Jana Glose
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

aktuelles