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Infratest dimap für MDR: Neue Sensations-Umfrage für Sachsen-Anhalt

Infratest dimap für MDR: Neue Sensations-Umfrage für Sachsen-Anhalt

Infratest dimap für MDR: Neue Sensations-Umfrage für Sachsen-Anhalt

Umfrage: Ulrich Siegmund könnte in Sachsen-Anhalt der erste AfD-Ministerpräsident werden.
Umfrage: Ulrich Siegmund könnte in Sachsen-Anhalt der erste AfD-Ministerpräsident werden.
Ulrich Siegmund könnte der erste AfD-Ministerpräsident werden. Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
Infratest dimap für MDR
 

Neue Sensations-Umfrage für Sachsen-Anhalt

Vier Monate vor der Landtagswahl baut die AfD ihren Vorsprung in Sachsen-Anhalt weiter aus und klettert in einer Umfrage erstmals über die 40-Prozent-Marke. Eine absolute Mehrheit ist nicht mehr unwahrscheinlich.
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MAGDEBURG. Für die AfD Sachsen-Anhalt rückt die absolute Mehrheit der Mandate in immer greifbarere Nähe. Laut einer Umfrage von Infratest dimap für den MDR kommt sie derzeit auf 41 Prozent – ein neuer Rekord. Keine andere Partei in allen Bundesländern überspringt derzeit die 40-Prozent-Marke.

Gleichzeitig würde ein solches Ergebnis einen Zuwachs von mehr als 20 Prozentpunkten bedeuten – ebenfalls ein Rekord. Der Vorsprung auf die CDU, die derzeit mit Sven Schulze den Ministerpräsidenten stellt, wächst damit auf 15 Punkte an. Denn die langjährige Regierungspartei kommt nur noch auf 26 Prozent.

Umfrage Sachsen-Anhalt

Auch ihre beiden Koalitionspartner, SPD und FDP, sind von Umfrage-Schwindsucht befallen. Für die Sozialdemokraten misst Infratest dimap sieben Prozent, die FDP würde den Einzug in den Landtag deutlich verpassen und wird gar nicht mehr ausgewiesen. Gemeinsam erreichen CDU und SPD nur 33 Prozent – und liegen damit addiert acht Punkte hinter der AfD.

Duldet die AfD eine CDU-Minderheitsregierung?

Umfrage sieht Vierparteien-Parlament

Um eine Regierung zu bilden, bräuchte Schwarz-Rot die Unterstützung der Linken, die auf zwölf Prozent kommt. Im Moment läuft es auf ein Vierparteien-Parlament hinaus. Denn auch BSW und Grüne mit jeweils vier Prozent würden den Einzug verfehlen.

Aber selbst mit der Linkspartei, die CDU, SPD, Grüne und FDP zuletzt als Partner für die auch „Lex AfD“ genannte Parlamentsreform ins Boot der „demokratischen Parteien“ holten, bliebe derzeit nur einen Vorsprung von vier Punkten auf die AfD.

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Es ist nicht auszuschließen, dass die Partei von Spitzenkandidat Ulrich Siegmund diesen Rückstand in den verbleibenden vier Monaten bis zur Wahl auch noch aufholt. Im Januar, also wiederum vor vier Monaten, betrug dieser noch zwölf Prozentpunkte.

Für die CDU käme das Ergebnis einer Erdrutsch-Niederlage gleich. Sie verliert gegenüber 2021 mehr als elf Prozentpunkte. Ihr Ministerpräsident Schulze ist erst seit Januar im Amt. Er folgte auf Reiner Haseloff, der Sachsen-Anhalt knapp 15 Jahre regierte. (fh)

Ulrich Siegmund könnte der erste AfD-Ministerpräsident werden. Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
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