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Wahlkampf in Berlin: Dauerkranke SPD-Bürgermeisterkandidatin zieht sich zurück

Wahlkampf in Berlin: Dauerkranke SPD-Bürgermeisterkandidatin zieht sich zurück

Wahlkampf in Berlin: Dauerkranke SPD-Bürgermeisterkandidatin zieht sich zurück

Dauerhaft krank schreiben lassen, aber als Bürgermeisterin kandidieren: Uta Francisco Dos Santos von der SPD.
Dauerhaft krank schreiben lassen, aber als Bürgermeisterin kandidieren: Uta Francisco Dos Santos von der SPD.
Dauerhaft krank schreiben lassen, aber als Bürgermeisterin kandidieren: Uta Francisco Dos Santos. Foto: Screenshot JF/Instagram
Wahlkampf in Berlin
 

Dauerkranke SPD-Bürgermeisterkandidatin zieht sich zurück

Nach internem Druck tritt die als dienstunfähig eingestufte SPD-Bürgermeisterkandidatin doch nicht zur Wahl an. Zur Ruhe dürften die Sozialdemokraten in Berlin dennoch nicht kommen.
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BERLIN. Die SPD-Bürgermeisterkandidatin für den Berliner Bezirk Mitte, Uta Francisco Dos Santos, hat sich aus dem Rennen zurückgezogen. Ihr Kreisverband forderte sie zu diesem Schritt auf, berichtete die B.Z. am Freitag. Grund dafür war Kritik an ihrer dauerhaften Krankschreibung als Angestellte in der Senatsverwaltung für Finanzen (JF berichtete).

Seit Mitte 2024 war sie als dienstunfähig eingestuft, hatte aber dennoch Wahlkampf für die Sozialdemokraten gemacht. Gegenüber der B.Z. erklärte Dos Santos, sich in einer juristischen Auseinandersetzung mit der Senatsverwaltung zu befinden. „Ich bin da in letzter Zeit vielen Dingen ausgesetzt gewesen.“ Dem Boulevardblatt zufolge erhält sie ein tarifliches Gehalt nach der Besoldungsgruppe E15, was bis zu 7.641 Euro monatlich entspricht.

SPD liegt stadtweit bei 16 Prozent

Ende März sah sich mit Maja Lasić eine weitere SPD-Politikerin aus dem Kreisverband Mitte mit Vorwürfen konfrontiert (JF berichtete). Während eines Funktionärstreffens zur Listenaufstellung soll sie einem parteiinternen Konkurrenten den Arm verdreht und ihn „mit erhobener Stimme“ angesprochen haben, hieß es vom Tagesspiegel. Die 46jährige ist derzeit die bildungspolitische Sprecherin der Sozialdemokraten im Berliner Abgeordnetenhaus.

Am 20. September finden sowohl die Landtags- als auch die Kommunalwahlen in Berlin statt. Laut einer Civey-Umfrage wollen 16 Prozent der Berliner für die im Senat mitregierende SPD stimmen. Damit wäre die Partei auf Platz zwei, gleichauf mit der AfD und der Linkspartei. Die CDU des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner führt mit 23 Prozent, mit 15 Prozent wären zudem die Grünen im Abgeordnetenhaus vertreten. (kuk)

Dauerhaft krank schreiben lassen, aber als Bürgermeisterin kandidieren: Uta Francisco Dos Santos. Foto: Screenshot JF/Instagram
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