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„Unglaublicher Vorgang“: „Einheitsbraun“-Eklat: Bosbach legt Merz Bas-Rauswurf nahe

„Unglaublicher Vorgang“: „Einheitsbraun“-Eklat: Bosbach legt Merz Bas-Rauswurf nahe

„Unglaublicher Vorgang“: „Einheitsbraun“-Eklat: Bosbach legt Merz Bas-Rauswurf nahe

Wolfgang Bosbach
Wolfgang Bosbach
Findet nach dem Eklat um Bärbel Bas klare Worte: Wolfgang Bosbach Foto: picture alliance / ZB Foto: dpa
„Unglaublicher Vorgang“
 

„Einheitsbraun“-Eklat: Bosbach legt Merz Bas-Rauswurf nahe

Nach der „Einheitsbraun“-Entgleisung von Bärbel Bas fordert Wolfgang Bosbach Konsequenzen. Der frühere CDU-Politiker legt Kanzler Friedrich Merz nahe, die SPD-Arbeitsministerin aus dem Kabinett zu werfen.
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BERLIN. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach hat Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) wegen einer Rede zum Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“ scharf angegriffen. Im Gespräch mit WeltTV sprach Bosbach von einem „unglaublichen Vorgang“. Bas habe „wieder eine ihrer gefürchteten Reden gehalten“ und dabei „weite Teile der Bevölkerung unter latentem Faschismusverdacht gestellt“.

Auf die Frage, ob Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hätte eingreifen müssen, sagte Bosbach: „Ich hätte mich nicht gewundert, wenn der Kanzler sie rausgeworfen hätte.“ Er wisse nicht, „was sie jetzt noch veranstalten soll, um aus dem Kabinett entlassen zu werden“.

Auslöser ist eine Rede der SPD-Politikerin beim bundesweiten Aktionstag „Zusammenhalt in Vielfalt“. Bas sprach dort über Diskriminierungserfahrungen von Menschen, „die vermeintlich anders sind und von einer Norm abweichen“. Dazu zählte sie unter anderem Menschen mit Behinderung, Queere und Transpersonen. Mit dem Aufstieg populistischer Parteien spitze sich die Lage zu, sagte die Ministerin. „Die offene Gesellschaft wird zum Bedrohungsszenarium. Das sogenannte Fremde zum Angriff auf unsere Kultur betitelt. Das kennen wir leider aus der Vergangenheit, gerade aus der deutschen Geschichte.“

Was Bosbach besonders schlimm findet

An anderer Stelle sagte Bas: „Wir wollen Farbe bekennen und wehren uns auch gegen dieses sogenannte Einheitsgrau oder – ich will es sogar braun nennen – auch wenn manche sich sogar sehnen danach. Aber, so ist es halt nicht mehr. Und das ist auch gut so.“ (die JF berichtete)

Bosbach warf Bas vor, mit dieser Formulierung eine Grenze überschritten zu haben. „Braun steht für völkisches, für rassistisches, für nationalistisches Denken, für das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte“, sagte der CDU-Politiker. Er fürchte, die Ministerin habe gesagt, „was sie tatsächlich denkt“. Das sei schlimm. Besonders problematisch findet Bosbach offenbar, dass Bas die Formulierung „braun“ möglicherweise spontan ergänzt habe. „Ich tippe mal, das Einheitsgrau, so weit, so schlecht, stand im Manuskript. Dann hat sie wohl (…) Einheitsbraun hinzugefügt.“ Dadurch werde die Sache aus seiner Sicht „besonders schlimm“. (rr)

Findet nach dem Eklat um Bärbel Bas klare Worte: Wolfgang Bosbach Foto: picture alliance / ZB Foto: dpa
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