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Falschinformationen verbreitet: Habeck-Ministerium bereut Renten-Tweet

Falschinformationen verbreitet: Habeck-Ministerium bereut Renten-Tweet

Falschinformationen verbreitet: Habeck-Ministerium bereut Renten-Tweet

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), spricht auf einer Pressekonferenz über eine übergangsweise Bereitstellung von Flüssiggas (LNG). Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), spricht auf einer Pressekonferenz über eine übergangsweise Bereitstellung von Flüssiggas (LNG). Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), spricht auf einer Pressekonferenz über eine übergangsweise Bereitstellung von Flüssiggas (LNG). Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
Falschinformationen verbreitet
 

Habeck-Ministerium bereut Renten-Tweet

BERLIN. Das Bundeswirtschaftsministerium bereut einen Tweet, in dem es behauptet hatte, das Rentenniveau in Deutschland sei „eines der höchsten der Welt“. „Uns ist hier ein Fehler unterlaufen“, sagte eine Ministeriumssprecherin gegenüber der JUNGEN FREIHEIT. „In dem Kommentar auf einen Tweet wollten wir Informationen zum Stand der Wohlfahrt in Deutschland geben, um einen falschen Eindruck zu verhindern.“ Demnach wollte ihr Haus „richtigstellen, daß die Wohlfahrt in Deutschland weiter hoch ist.“

 Der Tweet hatte in den sozialen Netzwerken für Empörung gesorgt. Zahlreiche Nutzer wiesen das Ministerium daraufhin, daß die Behauptung falsch ist. Laut der OECD  liegt das Rentenniveau Deutschland im Vergleich zu anderen vergleichbaren EU-Staaten deutlich unter dem Durchschnitt. Während ein Rentner in Deutschland rund 50 Prozent seines letzten Nettolohns erhält, sind es beispielsweise in Italien 90 Prozent, in Österreich 89 Prozent und in Spanien 83 Prozent.

Zudem teilte das von Robert Habeck (Grüne) geführt Ministerium mit, daß letztlich das Bundesarbeitsministerium für die Themen Rente und Rentenniveau zuständig sei. (ab/ho)

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), spricht auf einer Pressekonferenz über eine übergangsweise Bereitstellung von Flüssiggas (LNG). Foto: picture alliance/dpa | Britta Pedersen
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