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Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán abgewählt: Er gratuliert Sieger Péter Magyar

Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán abgewählt: Er gratuliert Sieger Péter Magyar

Parlamentswahl in Ungarn: Viktor Orbán abgewählt: Er gratuliert Sieger Péter Magyar

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verabschiedet sich am Wahlabend vor seinen Anhängern von seinem Amt.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verabschiedet sich am Wahlabend vor seinen Anhängern von seinem Amt.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verabschiedet sich am Wahlabend vor seinen Anhängern von seinem Amt. Foto: picture alliance / AP | Petr David Josek
Parlamentswahl in Ungarn
 

Viktor Orbán abgewählt: Er gratuliert Sieger Péter Magyar

Ungarns Ministerpräsident Orbán hat bereits vor Ende der Auszählung seine Niederlage bei der Parlamentswahl eingestanden. Neuer Regierungschef wird der bürgerlich-konservative Péter Magyar.
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BUDAPEST. Bei der Parlamentswahl in Ungarn liegt die bürgerlich-konservative und pro-europäische Partei Tisza von Péter Magyar vor dem Ende der Auszählung so weit vorn, dass Ministerpräsident Viktor Orbán seinem Kontrahenten gratulierte. Orbáns Partei Fidesz kommt nur auf Platz zwei.

Orbán gestand seine Niederlage ein: „Die Wahlergebnisse sind, wenn auch noch nicht endgültig, klar. Für uns sind sie schmerzhaft, aber eindeutig“, sagte Orbán am Sonntagabend vor Journalisten.

Außerdem erklärte der noch amtierende Ministerpräsident: „Uns ist nicht die Verantwortung und die Chance zum Regieren anvertraut worden. Ich habe der siegreichen Partei gratuliert.“ Sein Herausforderer Magyar schrieb auf Facebook: „Ministerpräsident Viktor Orbán hat mich gerade angerufen, um uns zu unserem Sieg zu gratulieren.“

Orbán und Maqyar sind sich ähnlich

Orbán regierte zuletzt 16 Jahre in Folge

Damit endet eine Ära. Mehr als 20 Jahre, davon die vergangenen 16 ununterbrochen, regierte der einstige Bürgerrechtler das mitteleuropäische Land. Dabei kam es in den vergangenen jahren immer wieder zu erheblichen Differenzen mit der Europäischen Union, deren Kommission das Wahlergebnis mit Erleichterung aufnehmen wird.

Nach Auszählung ⁠von knapp ​der ‌Hälfte der Stimmen kommt Magyars Tisza laut Angaben der Wahlkommission auf 135 Mandate im 199 Sitze umfassenden Parlament. Sie hätte damit auch knapp eine Zweidrittel-Mehrheit sicher.

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Beobachter hatten im Vorfeld der Wahl darauf verwiesen, dass eine solche Mehrheit nötig sein werde, um nicht nur einen Regierungs-, sondern auch einen ‌echten Politikwechsel zu ermöglichen. Orbáns Fidesz hatte viele Verfassungsänderungen durchgesetzt, die die Handlungsmöglichkeiten für Tisza selbst mit absoluter Mehrheit eingeschränkt hätten. Um ⁠sie rückgängig zu machen, braucht auch Tisza eine Zweidrittel-Mehrheit. (fh)

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Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán verabschiedet sich am Wahlabend vor seinen Anhängern von seinem Amt. Foto: picture alliance / AP | Petr David Josek
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