Anzeige
Anzeige

Massenmigration nach Europa: Ausschreitungen und Wohnungseinbrüche nach Migrantenansturm auf Ceuta und Melilla

Massenmigration nach Europa: Ausschreitungen und Wohnungseinbrüche nach Migrantenansturm auf Ceuta und Melilla

Massenmigration nach Europa: Ausschreitungen und Wohnungseinbrüche nach Migrantenansturm auf Ceuta und Melilla

In Ceuta und Melilla zünden Migranten Autos an, brechen in Häuser ein und kloppen sich mit der Polizei
In Ceuta und Melilla zünden Migranten Autos an, brechen in Häuser ein und kloppen sich mit der Polizei
Szenen aus Ceuta und Melilla – Brandstiftung, Straßenschlachten, Wohungseinbrüche. Foto: Screenshots (X) / Montage: JF
Massenmigration nach Europa
 

Ausschreitungen und Wohnungseinbrüche nach Migrantenansturm auf Ceuta und Melilla

Ceuta und Melilla versinken im Chaos: Nach dem Massenansturm von Migranten brennen Autos, Geschäfte schließen aus Angst vor Plünderungen, und Spanien schickt das Militär in die Exklaven.
Anzeige

CEUTA/MELILLA. In der Nacht zum Freitag ist es in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla zu Ausschreitungen durch Migranten gekommen. Randalierer zündeten Autos an und lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei, wie Reuters berichtet. Die spanischen Behörden gingen mit Wasserwerfern gegen die Migranten vor. Innerhalb von 24 Stunden waren knapp 50.000 Migranten aus Marokko und Algerien in spanisches Staatsgebiet eingedrungen (JF berichtete).

Videoaufnahmen aus der Stadt zeigen, wie Migranten teilweise in Wohnhäuser eindrangen. In einem Fall legte ein Migrantenpaar mit einem Baby eine Leiter an einem Wohnhaus an, zerstörte die Fenster im ersten Stock und verschaffte sich so Zugang zu einer Wohnung, wie das Lokalmedium El Faro de Ceuta berichtet.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Andere Videos zeigten mehrere Busse und Autos, die auf einer Straßenkreuzung in Melilla in Flammen standen. Geschäfte, Supermärkte, Restaurants und Einkaufszentren schlossen aus Furcht vor Plünderungen.

Spanien setzt Militär in Ceuta ein

Die spanische Polizei setzte teilweise Tränengas ein, um die anstürmenden Migranten an der Grenze zurückzudrängen. Zudem wurde das spanische Militär nach Ceuta entsandt. Der Vorsitzende des Dachverbands der spanischen Guardia Civil in Ceuta, Rachid Sbihi, bezeichnete die Situation als „absolutes Chaos“. Die Grenzen seien „völlig zusammengebrochen“, zitierte CBC.

Mindestens 19 Migranten sollen bei dem Versuch, die Grenzen zu überqueren, ums Leben gekommen sein. Einige hundert Migranten, die zuvor nach Spanien gelangt waren, sollen mittlerweile nach Marokko zurückgekehrt sein.

Die marokkanische Regierung äußerte sich bislang nicht zu den Ereignissen. Der spanische Innenminister Fernando Grande-Marlaska betonte, es gebe eine „enge Zusammenarbeit“ zwischen spanischen und marokkanischen Behörden und die marokkanische Polizei halte „viele Menschen“ davon ab, die Grenzen zu überqueren. (lb)

Szenen aus Ceuta und Melilla – Brandstiftung, Straßenschlachten, Wohungseinbrüche. Foto: Screenshots (X) / Montage: JF
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles