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John Ratcliffe: CIA-Chef reist mit dramatischer Warnung nach Moskau

John Ratcliffe: CIA-Chef reist mit dramatischer Warnung nach Moskau

John Ratcliffe: CIA-Chef reist mit dramatischer Warnung nach Moskau

Reiste mit einer Warnung nach Moskau: CIA-Chef John Ratcliffe. Foto: picture alliance / Anadolu | Celal Gunes
Reiste mit einer Warnung nach Moskau: CIA-Chef John Ratcliffe. Foto: picture alliance / Anadolu | Celal Gunes
Reiste mit einer Warnung nach Moskau: CIA-Chef John Ratcliffe. Foto: picture alliance / Anadolu | Celal Gunes
John Ratcliffe
 

CIA-Chef reist mit dramatischer Warnung nach Moskau

Eine neue US-Geheimdienstanalyse alarmiert Washington: Wladimir Putin könnte die Entschlossenheit der Nato testen. Nun reist CIA-Chef John Ratcliffe überraschend nach Moskau – und überbringt eine deutliche Botschaft.
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WASHINGTON. CIA-Direktor John Ratcliffe hat Russland bei seinem überraschenden Besuch in Moskau vor einem Angriff auf einen Nato-Staat gewarnt. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen. Es war der erste öffentlich bekannte Besuch Ratcliffes in der russischen Hauptstadt. Hintergrund sind neue Einschätzungen amerikanischer Geheimdienste.

Demnach halten US-Analysten es für möglich, dass der russische Präsident Wladimir Putin in den kommenden Jahren mit einer begrenzten Attacke die Reaktion des westlichen Militärbündnisses testen könnte. Dabei gehe es nicht zwingend um einen großangelegten Krieg.

Als mögliche Szenarien gelten nach dem Bericht sowohl ein schwerer Cyberangriff als auch ein begrenzter militärischer Vorstoß. Besonders im Blick haben die US-Geheimdienste demnach die baltischen Nato-Mitglieder Estland, Lettland und Litauen. Die Überlegungen in Washington beziehen auch die derzeitige Lage der westlichen Streitkräfte ein. Durch Waffenlieferungen an die Ukraine und den Krieg mit dem Iran seien die Bestände bestimmter wichtiger Munitionsarten deutlich zurückgegangen. US-Beamte befürchten, dass Moskau solche Engpässe in seine Kalkulation einbeziehen könnte.

Letzte CIA-Warnung kam vor Ukraine-Invasion

Ratcliffe traf während seines Aufenthalts mit Vertretern russischer Geheimdienste zusammen. Ein Gespräch mit Putin gab es nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow nicht. Der russische Präsident sei anschließend jedoch über den Inhalt der Beratungen informiert worden.

Das Weiße Haus hielt sich zu dem ungewöhnlichen Besuch zunächst bedeckt. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Reise in einem Radiointerview als „semi-routine“. Zugleich verwies er auf die amerikanischen Bemühungen, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. „Es könnte etwas dabei herauskommen“, sagte Trump. Ratcliffe gilt als einer der engsten Vertrauten Trumps. Seine Reise folgt auf mehrere Moskau-Besuche des amerikanischen Sondergesandten Steve Witkoff, der an den Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges beteiligt ist.

Besuche amtierender CIA-Direktoren in Moskau sind selten. Der letzte öffentlich bekannte Fall liegt knapp fünf Jahre zurück. Im November 2021 schickte der damalige US-Präsident Joe Biden CIA-Chef William Burns in die russische Hauptstadt. Dessen Auftrag war ebenfalls eine Warnung an den Kreml: Russland solle die Ukraine nicht angreifen. Wenige Monate später begann die russische Invasion. (rr)

Reiste mit einer Warnung nach Moskau: CIA-Chef John Ratcliffe. Foto: picture alliance / Anadolu | Celal Gunes
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