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Landgericht Dresden: John Rudat das Gesicht zerschnitten: Prozessauftakt gegen Syrer

Landgericht Dresden: John Rudat das Gesicht zerschnitten: Prozessauftakt gegen Syrer

Landgericht Dresden: John Rudat das Gesicht zerschnitten: Prozessauftakt gegen Syrer

Messer. Der Amerikaner John Rudat wird wohl länger nicht als Model arbeiten können. Screenshot: GoFundme
Messer. Der Amerikaner John Rudat wird wohl länger nicht als Model arbeiten können. Screenshot: GoFundme
Der Amreikaner John Rudat nach der Attacke: Anklage gegen Syrer erhoben. Foto: ZVG
Landgericht Dresden
 

John Rudat das Gesicht zerschnitten: Prozessauftakt gegen Syrer

Der Fall sorgte deutschlandweit für Aufsehen: Zwei Syrer greifen den US-Amerikaner John Rudat in einer Straßenbahn ein, weil er ein Mädchen vor ihnen beschützen will. Nun beginnt in Dresden der Prozess gegen die polizeibekannten Ausländer.
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DRESDEN. Vor dem Landgericht Dresden hat der Prozess gegen die beiden Syrer Majd A. und Ismail Alhaj H. begonnen, die den US-Amerikaner im August 2025 John Rudat in einer Straßenbahn angegriffen hatten. Einer der Syrer zerschnitt ihm mit einem Messer das Gesicht, als er eine Frau beschützen wollte.

Die Syrer sind schon länger polizeibekannt, genossen aber subsidiären Schutz. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat A. diesen inzwischen entzogen, berichtet die Bild. Auch H. soll seinen Schutz verlieren, das Verfahren läuft derzeit. Ohne subsidiären Schutz könnten beide Syrer abgeschoben werden.

Frauenschläger trank zwei Flaschen Likör

Die Messerattacke hatte sich in einer Dresdner Straßenbahn am 24. August 2025 ereignet (JF berichtete). A.s Pflichtverteidigerin Ricarda Dornbach sagte am Donnerstag, der 22jährige Syrer habe an diesem Tag zwei Flaschen Kirschlikör getrunken. Danach soll er seine damalige deutsche 18jährigen Freundin gezwungen haben, zu seinen Freunden mitzukommen, und sie in die Straßenbahn gezerrt haben.

Weil sie sich weigerte, schlug er auf die damals 18jährige ein. „Ich hatte mich nicht unter Kontrolle. Ich habe sie geschlagen. Das tut mir leid“, ließ er seine Verteidigerin mitteilen.

Arbeitsloser Syrer prahlte mit seinem Messer

Sein Freund, der arbeitslose H., soll laut seiner Pflichtverteidigerin vor dem Messerangriff Tabletten und Ecstasy zu sich genommen und ebenfalls viel Alkohol getrunken haben. In der Straßenbahn soll er laut A.s Ex-Freundin der Freundesgruppe sein Messer gezeigt und in seiner Socke versteckt haben.

Davon wollte der 20jährige Syrer nichts wissen. Der Richter fragte ihn, warum er das Messer, das angeblich von der Arbeit stammte, zog. „Ich weiß es nicht, ich war nicht nüchtern.“Oberstaatsanwalt Till von Borries hakte nach: „Wie merkt man das nicht?“ H. schilderte, er habe nicht bemerkt, dass sich das Messer in seiner Jacke befunden habe. Der Staatsanwalt glaubte ihm diese Geschichte nicht. „Ich bin der Meinung, das ist gelogen.“

Syrer zerschnitt einem Frauenhelfer das Gesicht

Schließlich schlug A. seiner Ex-Freundin in aller Öffentlichkeit gegen den Kopf. Ein Amerikaner, John Rudat, ging dazwischen und prügelte sich 15 Sekunden lang mit dem Syrer. H. beendete den Kampf, indem er dem 21jährigen Amerikaner mit dem Messer das Gesicht zerschnitt. „Er verfehlte das Auge nur knapp“, ergänzte der Oberstaatsanwalt.

Die zwei Täter flüchteten daraufhin vom Tatort. Den hinzugerufenen Polizeibeamten gelang es, den Frauenschläger Majd A. in der Nähe zu stellen. Ismail Alhaj H. stellte sich wenige Tage später selbst der Polizei.

Verlesung der Anklageschrift dauerte eine halbe Stunde

Der Oberstaatsanwalt verlas eine halbe Stunde lang die Anklageschrift. Außer der Attacke auf den Amerikaner werden Majd A. Drogenhandel, ein Angriff auf einen Mitarbeiter des Ordnungsamts, ein Überfall mit einem Springmesser sowie ein Schlag mit einer Bierflasche vorgeworfen.

Zudem wird ihm eine Gewalttat gegen seine deutsche Ex-Freundin vorgeworfen. Der 22jährige soll sie bereits vor der Attacke in Dresden mehrere Male geschlagen haben. Laut eigenen Angaben blieb sie aber weiterhin mit ihm zusammen, weil er sie beschützt haben soll.

Amerikaner bemängelt fehlende Zivilcourage

Nach dem Messerangriff schilderte der 21jährige Amerikaner in einem Interview mit der JUNGEN FREIHEIT die Attacke aus seiner Sicht und gab Einblicke in die Gedanken, die ihm in diesem Moment durch den Kopf gingen. Zudem sprach Rudat über die enttäuschende fehlende Zivilcourage der Mitfahrer und wie der Vorfall seine Sicht auf Kriminalität und Migration in Deutschland verändert habe.

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Mehr Informationen

Nach dem Angriff und seiner Kritik an den Zuständen in Deutschland verlor der heute 21jährige seinen Job als Model. Aber nicht wegen der Narbe, die sich quer durch sein Gesicht zieht, sondern weil er sich politisch äußerte. (mas)

Der Amreikaner John Rudat nach der Attacke: Anklage gegen Syrer erhoben. Foto: ZVG
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