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AfD-Wähler beleidigt: Bundestagsvizepräsident solidarisiert sich mit Anti-AfD-Lehrer

AfD-Wähler beleidigt: Bundestagsvizepräsident solidarisiert sich mit Anti-AfD-Lehrer

AfD-Wähler beleidigt: Bundestagsvizepräsident solidarisiert sich mit Anti-AfD-Lehrer

Bundestagsvize Bodo Ramelow: Will das AfD Wähler beschimpft werden dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Bundestagsvize Bodo Ramelow: Will das AfD Wähler beschimpft werden dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Bundestagsvize Bodo Ramelow: Will das AfD Wähler beschimpft werden dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
AfD-Wähler beleidigt
 

Bundestagsvizepräsident solidarisiert sich mit Anti-AfD-Lehrer

Sind AfD-Wähler unmoralisch und haben keinen Verstand? Ja, meint der Lehrer Max Heckel aus Sachsen-Anhalt – und erzählt das auch Sechstklässlern. Das Schulamt mahnt ihn deswegen ab. Nun bekommt er Unterstützung aus der Bundestagsspitze.
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BERLIN. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linkspartei) hat sich mit einem Lehrer in Sachsen-Anhalt solidarisiert, der vor Schülern gegen die AfD gewettert hatte. „Wer als Lehrer Fakten erläutert und sich am freiheitlichen Rechtsstaat orientiert, der erfüllt seine Aufgabe“, schrieb der Linkspartei-Politiker auf X. „Ein Staatsdiener darf nicht ‘neutral’ sein, wenn die verfassungsrechtliche Ordnung in Gefahr ist.“

Der Pädagoge Max Heckel hatte Sechstklässlern im Frühjahr 2025 gesagt, wer AfD wähle, müsse „sehr reich, frei von Moral oder nicht bei klarem Verstand sein“. Begründet haben soll der 39jährige dies unter anderem mit Berichten über das sogenannte Potsdamer Treffen und der Steuerpolitik der Partei.

Nachdem sich Eltern über die Ausfälle des Lehrers beschwert und die AfD den Fall im Landtag thematisiert hatte, mahnte das Landesschulamt Heckel wegen eines Verstoßes gegen das Neutralitätsgebot ab. Dagegen klagt der Werkkunde- und Deutschlehrer derzeit. Er will erreichen, dass die Abmahnung zurückgenommen wird. „Ich will, dass festgestellt wird, dass Lehrer solche Sätze nicht nur sagen dürfen, sondern sagen müssen“, sagte er der taz.

„FCK AFD“-Shirt in der Schule

Der Lehrer fällt nicht zum ersten Mal mit Agitation gegen die laut aktuellen Umfragen größte Partei in Sachsen-Anhalt auf. Während der Corona-Zeit kam er mit einem „FCK AFD“-Shirt in die Schule und ließ laut taz auch Masken mit der vulgären Aufschrift nähen.

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Im Juni 2021 sprach Heckel AfD-Wählern ab, intelligent und anständig zu sein. „Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und die AfD zu wählen. Man kann intelligent sein und die AfD wählen. Dann ist man nicht anständig. Man kann anständig sein und die AfD wählen. Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig und intelligent sein. Dann wählt man nicht die AfD“, schrieb er auf seiner Facebook-Seite. (ho)

Bundestagsvize Bodo Ramelow: Will das AfD Wähler beschimpft werden dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: Schüler in einem Klassenzimmer (Symbolbild): Lehrer will AfD-Wähler beschimpfen dürfen. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
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