Markus Krall Freiheit oder Untergang
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Lebensschutz
 

CDU-Politiker unterstützen „Marsch für das Leben“

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Zug der 1.000 Kreuze (2006): Protest gegen Abtreibung Foto: JF

Die Senioren-Union der CDU und die Junge Union haben sich hinter die geplanten Proteste von Lebensschützern gestellt. Anlaß ist der für den 26. September in Berlin angemeldete „Marsch für das Leben“, zu dem der Bundesverband Lebensrecht aufgerufen hat.

Bei der traditionellen Veranstaltung werden aus Protest gegen die Abtreibungspraxis in Deutschland 1.000 Holzkreuze durch die Stadt getragen. Diese sollen die getöteten Kinder symbolisieren.

Kinder als Geschenk Gottes ansehen

In einem gemeinsamen Grußwort haben die Vorsitzenden der beiden christdemokratischen Verbände, Otto Wulff und Philipp Mißfelder, das Engagement der Lebensschützer gewürdigt.

„Die Abtreibung von rund 1.000 Ungeborenen jeden Tag widerspricht unserem christlichen Verständnis von der unveräußerlichen Würde des Menschen fundamental“, heißt es in dem bereits vorab veröffentlichten Schreiben.
 
Gemeinsam fordern die Senioren-Union und die Junge Union, „werdende Mütter nicht allein zu lassen, sondern sie zu bestärken und ihnen mit umfassender Beratung zur Seite zu stehen“. Es müsse gelingen, daß Kinder als Bereicherung des Lebens und Geschenk Gottes angesehen werden.

Linksextremisten kündigen Störungen an

Das übergeordnete Ziel des Lebensschutzes gelte auch auf Feldern wie dem konsequenten Verbot aktiver Sterbehilfe oder der verbrauchenden Stammzellenforschung: „Der Mensch ist an ethische Grenzen gebunden, die nicht überschritten werden dürfen.“ Wulff und Mißfelder plädieren außerdem dafür, sich „öffentlich zum Glauben, zum christlichen Menschenbild und zur Familie zu bekennen“.

2008 war es dabei zu Störungen durch Linksextremisten gekommen. Die diesjährige Kundgebung der Lebensschützer beginnt um 13 Uhr am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte. Anschließend zieht ein Schweigemarsch zur St. Hedwigs-Kathedrale. Auch jetzt rufen selbsternannte „Antifaschisten“ wieder zu „vielfältigen Aktionen“ gegen die Demonstration auf.  (vo)

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