BELFAST. Die grausame Messerattacke eines Sudanesen auf offener Straße (JF berichtete) hat Belfast in Aufruhr versetzt. Hunderte Menschen versammelten sich laut britischen Medienberichten in der der nordirischen Hauptstadt, um gegen die Masseneinwanderung zu demonstrieren.
Bei dem Angriff des 30-Jährigen war ein Mann schwer verletzt worden. Nachbarn hatten den Sudanesen überwältigt und so dessen Opfer das Leben gerettet. Der Asylbewerber hatte auf dem Mann gesessen, ihm offenbar mehrfach in Kopf und Hals gestochen. Augenzeugen sagten, es habe so ausgesehen, als ob der Täter dem Nordiren den Kopf abschneiden wollte.
In sozialen Netzwerken ging ein Video von der Tat viral, das auch die JUNGE FREIHEIT veröffentlichte. Die nordirische Polizei forderte nun die Menschen auf, dieses nicht weiter zu verbreiten.
Männer treten Türen ein
Vor allem junge, wütende Leute gingen am Dienstagabend auf die Straßen. Laut BBC zogen allein im Osten der Stadt rund 100 maskierte Männer durch die Straßen und traten Türen ein, um „Ausländer hinauszujagen“. Ein Pastor berichtete dem Fernsehsender, Menschen seien aus ihren Häusern vertrieben worden, „weil sie schwarz sind“. Außerdem errichteten die Randalierer Kontrollpunkte, um Autos nach Asylbewerbern zu durchsuchen.
Mehrere Fahrzeuge, darunter ein Bus, wurden in Brand gesetzt. Auch Gebäude standen in Flammen, wie auf Videos und Fotos zu sehen ist. Mindestens drei Häuser und ein afrikanischer Supermarkt brannten, berichtet The Telegraph. Laut einem Bericht des Senders „Sky News“ brachen Feuer auch in Unterkünften von Migranten aus.
Das Vereinigte Königreich wurde zuletzt immer wieder von spektakulären Tötungsdelikten durch Migranten erschüttert. Im Juli 2024 stürmte ein 17-Jähriger einen Taylor-Swift-Tanzkurs und erstach drei Mädchen im Alter von sechs, sieben und neun Jahren. Weitere acht Kinder und zwei Erwachsene wurden teils schwer verletzt. Im Nachhinein stellte ein offizieller Untersuchungsbericht eklatantes Behördenversagen fest.
Nicht nur in Belfast wird protestiert
Zuletzt gelangten die Aufnahmen der Bodycam eines Polizisten an die Öffentlichkeit, die zeigten, wie dem von einem Sikh niedergestochene Henry Nowak Handschellen angelegt wurden, als dieser bereits im Sterben lag. Der Täter dagegen wurde als Rassismus-Opfer behandelt.
Nun entlud sich die Wut in Belfast in roher Gewalt. Aber auch in anderen Städten wie Southampton gab es am Dienstag Proteste. Dort war es erst vergangene Woche nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Studenten zu Ausschreitungen gekommen.
Der Sudanese von Belfast wurde inzwischen wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt. Die Polizei bestritt Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Laut der Behörde erhielt der Tatverdächtige 2023 ein Visum für fünf Jahre. (fh)






