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Nach Falschbehauptungen: JF-Exklusiv: ZDF unterschreibt Musks Unterlassungserklärung

Nach Falschbehauptungen: JF-Exklusiv: ZDF unterschreibt Musks Unterlassungserklärung

Nach Falschbehauptungen: JF-Exklusiv: ZDF unterschreibt Musks Unterlassungserklärung

Elon Musk bei einem geschäftlichen Termin in Kalifornien – das ZDF hat jetzt Post von ihm. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Godofredo A. Vásquez
Elon Musk bei einem geschäftlichen Termin in Kalifornien – das ZDF hat jetzt Post von ihm. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Godofredo A. Vásquez
Elon Musk bei einem geschäftlichen Termin in Kalifornien – das ZDF hat jetzt Post von ihm. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Godofredo A. Vásquez
Nach Falschbehauptungen
 

JF-Exklusiv: ZDF unterschreibt Musks Unterlassungserklärung

In einem TV-Beitrag über die Krawalle in Nordirland versteigt sich das ZDF zur Aussage, der Unternehmer Elon Musk habe zu Menschenjagd und Bürgerkrieg aufgerufen. Das will sich der reichste Mann der Welt nicht gefallen lassen. Nun knickt das ZDF laut seinem Anwalt offenbar ein.
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MAINZ. Das ZDF hat dem Anwalt von Tech-Unternehmer Elon Musk zufolge angekündigt, eine Unterlassungserklärung zur Falschberichterstattung über den Billionär zu unterzeichnen. Der Jurist Joachim Steinhöfel bestätigte dies auf Anfrage der JUNGEN FREHEIT.

Zuvor war Steinhöfel im Namen des US-Amerikaners gegen den Sender vorgegangen, weil dieser ihm in einer Nachrichtensendung Gewaltaufrufe in den Mund gelegt hatte. Ein Beitrag bei „ZDF heute live“ wurde so von Moderatorin Christina von Ungern-Sternberg mit den Worten eingeleitet, Musk habe einen „rassistischen Mob“ in den sozialen Medien dazu aufgestachelt, „Jagd auf Migranten“ zu machen.

Musk soll laut ZDF zu Menschenjagd und Bürgerkrieg aufgerufen haben

Der Unternehmer habe Gewaltverbrechen wie den Enthauptungsversuch eines Sudanesen in Belfast dazu genutzt, „um zum Bürgerkrieg aufzurufen“. Immer wieder wurde in dem halbstündigen Beitrag suggeriert, Musk habe ein Interesse an den anschließenden Protesten in Nordirland gehabt – bei denen laut der BBC mehrere Wohnhäuser, Geschäfte und Autos in Brand gesetzt, insgesamt 42 Polizisten verletzt und 30 Demonstranten verhaftet wurden. Musk reagierte daraufhin mit der Ankündigung, er werde rechtliche Schritte gegen diese „empörenden Lügen“ einleiten.

„Die Behauptung, unser Mandant habe zu einer ‘Jagd auf Migranten’ durch einen ‘rassistischen Mob’ aufgerufen, ist offensichtlich unwahr“, heißt es in der Unterlassungsklage, aus der die Welt zitierte. Nach mehreren Beschwerden über die Moderatorin versah die Redaktion von „ZDF heute live“ den Fernsehbeitrag im Internet mit dem Hinweis, die Formulierung sei „unpräzise und deshalb missverständlich“. (ho/fw)

Elon Musk bei einem geschäftlichen Termin in Kalifornien – das ZDF hat jetzt Post von ihm. Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Godofredo A. Vásquez
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