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Anja Arndt, AfD

40 Jahre JF: Wimmelbild unserer Geschichte

40 Jahre JF: Wimmelbild unserer Geschichte

40 Jahre JF: Wimmelbild unserer Geschichte

Die JUNGE FREIHEIT im Laufe der Geschichte: Seit 1986 wider den Zeitgeist. (Themenbild/Collage)
Die JUNGE FREIHEIT im Laufe der Geschichte: Seit 1986 wider den Zeitgeist. (Themenbild/Collage)
Die JUNGE FREIHEIT im Laufe der Geschichte: Seit 1986 wider den Zeitgeist. Bild: JF
40 Jahre JF
 

Wimmelbild unserer Geschichte

Seit vier Jahrzehnten kämpft die JUNGE FREIHEIT unermüdlich für Demokratie und Nation. Und setzt Themen, bevor die Etablierten sie überhaupt erkennen. Ein Jubiläums-Editorial von JF-Chefredakteur Dieter Stein.
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Die Jubiläumsausgabe der JF eröffnet ein ganzseitiges Wimmelbild, an dem unser Karikaturist Helmut Schatzmayr seit Wochen gearbeitet hat. Schatzmayr, übrigens seit 33 Jahren als Zeichner an Bord der jungen freiheit, fängt hier viele jener Meilensteine ein, die unsere Geschichte prägen. Er erinnert an die verschiedenen Umzüge – vom badischen Südwesten, wo die JF 1986 in Freiburg das Licht der Welt erblickte, ins preußische Potsdam, dann Berlin –, Attacken, Kampagnen, den digitalen Wandel der Presse.

Lesen Sie jetzt schon unsere Jubiläumsausgabe hier.

Die Zeichnung ruft insbesondere politische, historische Ereignisse wach: den Kampf um die Einheit Deutschlands, den glücklichen Mauerfall vom 9. November 1989, die Wiedervereinigung.

Gelingt der „Rückruf in die Geschichte“?

Danach kreisen die Beiträge der JF um eine zentrale Frage: Gelingt eine Besinnung Deutschlands auf ein normales Nationsverständnis? Finden wir zurück zu einer positiven Identität, die Volk und Staat als Einheit sieht, eine Nation bejaht, der ein Wert und eine Zukunft beschieden ist? Oder um auf zwei Buchklassiker der 1990er Jahre aus dem JF-Umfeld anzuspielen: Gelingt der „Rückruf in die Geschichte“ (Karlheinz Weißmann) als „Selbstbewusste Nation“ (Heimo Schwilk/Ulrich Schacht)?

Geprägt ist diese fortwährende nationale Identitätsdebatte von der Frage der Aushöhlung des Staatsbürgerschaftsbegriffs, den Streit um den „Doppelpass“ unter der ersten rot-grünen Bundesregierung. Der Bundestag ergreift einseitig Partei und lässt 2000 die provozierende Installation des linken Künstlers Hans Haacke in einem Innenhof zu, der die berühmten Lettern „Dem deutschen Volke“ vom Reichstagsportal als „Der Bevölkerung“ umdeutet.

Die JF verteidigt weiter Demokratie und Nation

Die Sorge um das leichtfertige Verspielen nationaler Souveränitätsrechte trieb uns um, schon in den 1990er Jahren zählte die JF zu den Vorreitern der Kritik an der Preisgabe der D-Mark zugunsten des potentiell instabilen und auf Kosten deutscher Sparvermögen getragenen Euro. Den Marsch in die Vergemeinschaftung von Schulden im Rahmen der Griechenlandrettung und der Eurorettungsschirme (ESM) sahen wir voraus und haben rechtzeitig gewarnt.

Mit der Gründung der AfD 2013 und ihrer längst erfolgreichen Etablierung wurden Positionen in den Parlamenten endlich sichtbar, die zuvor lange keine Repräsentanz hatten, weil sie etablierte Parteien und Medien meinten ignorieren zu können.

Pressefreiheit, Demokratie und Nation sind unverändert umkämpfte, bedrohte Werte. Die JUNGE FREIHEIT wird zu ihrer Verteidigung weiter eine kämpferische, unbestechliche Stimme sein.

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Aus der JF-Ausgabe 24/26.

Die JUNGE FREIHEIT im Laufe der Geschichte: Seit 1986 wider den Zeitgeist. Bild: JF
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