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Nach JF-Enthüllung: Pornoskandal an sächsischer Schule: Landeselternrat schaltet sich ein

Nach JF-Enthüllung: Pornoskandal an sächsischer Schule: Landeselternrat schaltet sich ein

Nach JF-Enthüllung: Pornoskandal an sächsischer Schule: Landeselternrat schaltet sich ein

Schüler im Klassenzimmer (Symbolbild): Pornobilder in der Projektwoche gezeigt. Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt
Nach JF-Enthüllung
 

Pornoskandal an sächsischer Schule: Landeselternrat schaltet sich ein

Jetzt fordert auch der sächsische Landeselternrat weitere Aufklärung über den Pornoskandal an einer Schule im Kreis Görlitz. Gegenüber der JF findet der Vorsitzende deutliche Worte.
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DRESDEN. Nach dem von der JUNGEN FREIHEIT aufgedeckten Pornoskandal an einer Oberschule im sächsischen Schleife hat nun auch der sächsische Landeselternrat eine lückenlose Aufklärung durch die Schulaufsicht gefordert. „Man kann nicht einfach so zum Alltag übergehen“, sagte der Vorsitzende Ronald Lindecke am Mittwoch auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT.

Der Landeselternrat habe die Ereignisse „mit großem Befremden und Ekel zur Kenntnis nehmen müssen“, unterstrich Lindecke. Man stehe im Austausch mit der Schule, dem Landesamt und dem Ministerium. „Der Vorfall wird zu unserer nächsten Tagung im Mai ein Thema werden.“

Gibt es konkrete Forderungen?

Mit Blick auf die noch bevorstehende Sitzung wollte Lindecke zunächst keine weiteren Aussagen treffen. Die JF hatte unter anderem gefragt, welche Regeln die Politik aus Sicht des Landeselternrates für die Durchführung von Projekttagen durch externe Träger einführen sollte.
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Der Landeselternrat ist die gesetzliche Vertretung der Eltern aus Sachsen. Er soll die Interessen der Eltern aller Schulen im Land vertreten und Vorschläge machen, wie Schule und Bildung verbessert werden können. Es gibt auch einen Bundeselternrat. Dieser wollte sich auf JF-Nachfrage nicht zu dem Vorfall in Schleife äußern – „in Absprache mit der zuständigen Landeselternvertretung“.

Die AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag hatte in der vergangenen Woche unter anderem gefordert, dass externe Dienstleister auf ihre pädagogische Eignung hin überprüft werden müssten (JF berichtete). Das sächsische Kultusministerium wies den Vorschlag auf JF-Anfrage zurück: Es würde sich um „eine enorme bürokratische Mehrbelastung für Sachsens Schulen“ handeln, teilte ein Sprecher mit.

Sozialistische Jugendorganisation verantwortlich

In der vorvergangenen Woche hatte die JF aufgedeckt, dass es bei einer Projektwoche an einer Oberschule in Schleife im Landkreis Görlitz zu einem Eklat gekommen war: Zwei linke Vertreter der staatliche geförderten sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“ hatten Neuntklässlern ein Heft mit homosexueller Pornographie ausgehändigt. Vermittelt worden war die Projektwoche über die linke Amadeu-Antonio-Stiftung.

Während des Vorfalls befand sich keine Lehrkraft im Raum. Als der Schulleiter von dem Skandal erfuhr, brach er die Projektwoche umgehend ab. Der Vorfall schlug bundesweit Wellen und führte zu einer von der AfD beantragten Aktuellen Stunde im Bundestag. (ser)

Schüler im Klassenzimmer (Symbolbild): Pornobilder in der Projektwoche gezeigt. Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt
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