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„Keine strafrechtliche Relevanz“: Spanien will den Fall Ulmen/Fernandes nicht vor Gericht bringen

„Keine strafrechtliche Relevanz“: Spanien will den Fall Ulmen/Fernandes nicht vor Gericht bringen

„Keine strafrechtliche Relevanz“: Spanien will den Fall Ulmen/Fernandes nicht vor Gericht bringen

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Collien Fernandes 2017 mit ihrem damaligen Mann Christian Ulmen.
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Collien Fernandes 2017 mit ihrem damaligen Mann Christian Ulmen.
Ein Bild aus glücklichen Tagen: Collien Fernandes 2017 mit ihrem damaligen Mann Christian Ulmen. Foto: picture alliance / Eventpress Golejewski
„Keine strafrechtliche Relevanz“
 

Spanien will den Fall Ulmen/Fernandes nicht vor Gericht bringen

Die Hoffnung von Schauspielerin Collien Fernandes, spanische Staatsanwälte könnten ihre Vorwürfe gegen Ex-Mann Christian Ulmen zur Anklage bringen, sinkt auf den Nullpunkt. Die Ankläger lehnen das jetzt ab.
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BERLIN/PALMA DE MALLORCA. Die Staatsanwaltschaft Palma de Mallorca will in der Affäre um die angebliche „virtuelle Vergewaltigung“ von Collien Fernandes keine Anklage erheben. Das hat die Rechtsanwaltskanzlei von Christian Schertz und Simon Bergmann am späten Montagabend mitgeteilt.

In einer „Presserechtlichen Information für Christian Ulmen“, den die Anwälte gegen Fernandes‘ Vorwürfe vertreten, ist von einer entsprechenden Ablehnung die Rede. Besonders brisant: Den „zur Anzeige gebrachten behaupteten Sachverhalten, die in Spanien spielen sollen, bescheinigt die spanische Staatsanwaltschaft bereits keinerlei hinreichende strafrechtliche Relevanz“.

Die Berliner Juristen berichten in der auf einer DIN-A-4-Seite veröffentlichten Mitteilung, sie hätten „die Information erhalten, dass die Staatsanwaltschaft Palma de Mallorca beantragt hat, die fehlende Zuständigkeit der spanischen Gerichte für die von Frau Fernandes angezeigten Sachverhalte festzustellen und das Verfahren nach Deutschland abzugeben“.

Fernandes hoffte auf die spanische Justiz

Die Schauspielerin hatte immer wieder ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der Fall in Spanien vor Gericht landet. Denn dort gebe es deutlich strengere Gesetze, unter anderem gegen Identitätsdiebstahl und digitale sexuelle Übergriffe. Ulmen soll sich, so ihre Vorwürfe, in Chats als sie ausgegeben haben und mit pornographischen Videos von Fernandes Kontakt zu anderen Männern gesucht und mit diesen sexuell kommuniziert haben.


Die Anwälte Schertz Bergmann schreiben dazu: „Die spanische Staatsanwaltschaft kommt insofern zu dem klaren Ergebnis, dass sie für keinen der von der Anzeige erfassten Sachverhalte zuständig ist.“

Darüber hinaus stellten die Ankläger laut Ulmens Anwälten klar, dass sich unter Fernandes‘ Einlassungen „ein Vorfall findet, der sich im Jahr 2023 in Palma ereignet haben soll und mit der Festnahme beider Ehegatten endete“. Dabei bestätige die spanische Staatsanwaltschaft, „dass dieses Verfahren bereits durch das zuständige Gericht eingestellt worden ist“.

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Ulmen hatte erst vor wenigen Tagen über seine Anwaltskanzlei die Vorwürfe seiner Ex-Frau zurückgewiesen und Fernandes eine Verletzung am Hals vorgeworfen, die er durch sie erlitten habe (die JF berichtete). (fh)

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Collien Fernandes 2017 mit ihrem damaligen Mann Christian Ulmen. Foto: picture alliance / Eventpress Golejewski
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