Strategiespiel Risiok: Die Kräfteverhältnisse ändern sich Foto: Wikimedia/Peter Niemayer mit CC-Lizenz http://bit.ly/19NgZNS

Zurück in die Geschichte

Krim-Krise, Aufstieg Chinas, finanziell schwächelnde USA: Wie leben in einer Übernagsphase – genau wie vor hundert Jahren. Was der Erste Weltkrieg mit unserer politischen Situation von heute zu tun hat – und was nicht. Von Karlheinz Weißmann. mehr »
Hunderttausende feiern die deutschen Fußballweltmeister vor dem Brandenburger Tor Foto: picture alliance/Eventpress

Liebesgrüße aus London

Was ist los mit den Briten? Durch ihre Medien geht gerade eine Welle der Deutschlandbegeisterung. Wo sonst „Achtung!“, „Panzer“ und „Blitzkrieg“ nicht weit waren, wenn von Deutschland und den Deutschen die Rede war, singen selbst Boulevardblätter auf einmal das Loblied der deutschen Tugenden. mehr »
Meinung17

Spanische Stiefel für Sparer

Spaniens Regierung erhebt rückwirkend zum Jahresanfang eine Steuer von 0,03 Prozent auf alle Bankeinlagen. Die Einnahmen sollen angeblich den autonomen Regionen zugutekommen. Die finanzielle Repression beginnt mit einem Testlauf. Ein fatales Signal, denn die Sparsteuer könnte auch in anderen europäischen Ländern eingeführt werden. Ein Kommentar von Philipp Bagus mehr »
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Kulturbedingte Blindheit

Zeichnen können, heißt nicht zuletzt: weglassen können. So viel weiß der bildende Künstler. Über den Grad, in dem dies Weglassen auf eine bewußte Entscheidung des Künstlers zurückgeht oder einem unbegründbaren ästhetischen Empfinden folgt, läßt sich streiten. Auf höherer Ebene zeichnet sich auch jede Kultur dadurch aus, daß sie die Welt auf eine bestimmte Weise wahrnimmt. […] mehr »
Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama bei einem Treffen in Brüssel im Juni: Die Beziehungen sind auf einem Tiefpunkt Foto: picture alliance/dpa
Spionage-Affäre109

Neue Wirklichkeit

Die deutsch-amerikanischen Beziehungen ändern sich grundlegend. Merkels Reaktion trägt Züge einer Notwehr, die sie nur zu gerne vermieden hätte. Nun befinden wir uns in der von Obama geschaffenen neuen Wirklichkeit. Zu ihr gehört die geradezu ertrotzte Distanzierung. mehr »
„So geh’n die Gauchos, die Gauchos geh’n so.“ Foto: picture alliance/CITYPRESS 24

Eine Nummer kleiner bitte

Die Presse ist empört: Ein paar Spieler der deutschen Nationalelf haben sich auf der Siegerfeier am Brandenburger Tor über die unterlegenen Argentinier lustig gemacht. Doch mit ihrem verdrucksten Gemecker zeigen die journalistischen Moralapostel vor allem eines: Den Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. mehr »
Feiernde Fans in Berlin: Eine Selbstverständlichkeit Foto: dpa

Eine Welle deutschen Stolzes

Was für ein Spiel. 34 Millionen vor den Fernsehern, Hunderttausende auf den Straßen. Der vierte Weltmeister-Titel hat Deutschland in einen kollektiven Freudenrausch gestürzt. Die Welle nationaler Begeisterung hat eines gezeigt: Die kommenden Generationen werden, nicht nur wegen der WM, ein anderes Deutschlandbild haben, als die ergrauten Achtundsechziger. mehr »
Die Schwarz-Rot-Gold-Euphorie während der WM ist vielen Linken ein Graus Foto: picture alliance/Sven Simon
Aufgeschnappt33

Mimimi im Dschungel

Drollig an der Fußballweltmeisterschaft ist das gewohnt schlechtgelaunte Genöle von links. Seit Wochen schreiben und twittern sich griesgrämige Spießer die Finger wund, um immer aufs neue über schwarzrotgoldene Fähnchen oder Siege der Nationalmannschaft zu miesepetern. mehr »
Deutschland ist Weltmeister: Aaaandi Breeehme (zu unterst) nach seinem verwandelten Elfmeter im Finale 1990 Foto: picture alliance/AP Photo
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Ein zweites 1986 wird es nicht geben!

Tränen im Kinderzimmer und Freudensprünge auf dem Sofa: JF-Redakteur und Phrasenmeister („Im Fußball ist alles möglich“) Felix Krautkrämer erinnert sich an vergangene Partien gegen Argentinien. Der Sieger steht für ihn bereits fest. mehr »
Steuererklärung: Es bleibt immer weniger übrig Foto: picture alliance/dpa
Meinung19

Steuerstaat außer Kontrolle

Es ist geschafft. Seit dem 8. Juli arbeiten die Deutschen statistisch gesehen nicht mehr für den Staat, sondern für sich selbst. Etwa 52 Prozent des Einkommens gehen für Steuern und Abgaben drauf. Zum Dank muß sich der Steuerzahler dann von Behörden und Verwaltung schikanieren lassen. Und der Staat hat noch lange nicht genug. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard. mehr »