Meinung31

Im asozialen Staat

Die Streiks der Gewerkschaft der Lokführer (GdL) und der Pilotengewerkschaft Cockpit sind rücksichtslos und unsolidarisch. Aber sie sind auch eine Reaktion auf die Asozialität des Staates beziehungsweise der Funktionseliten, die ihn sich zur Beute gemacht haben. Getreu dem Motto, jeder ist sich selbst der Nächste, wird nur noch auf die Durchsetzung der eigenen Interessen geachtet. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
Bodo Ramelow: Mit Stasi-Spitzeln an die Macht Foto: dpa
Meinung55

Rotfront in Thüringen

Achtundsechzig Jahre nach der Zwangsvereinigung der SPD mit der KPD und gerade mal 25 Jahre nach dem Mauerfall ist es nun also soweit: Die Thüringer SPD macht den Steigbügelhalter und verhilft einem Ministerpräsidenten der Linken in den Sattel. Die CDU sollte sich allerdings nicht beschweren. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
Leerer Bahnsteig in Berlin: Kleine Gewerkschaft, große Macht Foto: dpa
Meinung36

Die Macht der Elite-Gewerkschaften

Erst streiken die Lokführer und dann die Piloten. Die Mini-Gewerkschaften können trotz geringer Mitgliederzahl ein ganzes Land lähmen. Europas letzte, starke Industrienation kann sich das nicht erlauben. Ein Kommentar von Andreas Harlaß. mehr »
Kurdenkrawalle am 8. Oktober 2014 in Hamburg Foto: Picture-Alliance

Unsere Straßen, ihr Kampf

In Celle sind Moslems und Jesiden mit Knüppeln, Steinen und Flaschen aufeinander losgegangen. In Hamburg drohten Kurden und Salafisten sich die Köpfe ein- und abzuschlagen. Und es wird noch schlimmer kommen. Ein Kommentar von Thorsten Hinz. mehr »
Das Logo der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main Foto: picture alliance / Frank Rumpenhorst

Wer bremst, verliert?

Der politische Druck auf die Europäische Zentralbank wächst. Die Niedrigzinspolitik sowie die üppige Versorgung der Banken mit Zentralbankgeld haben kurzfristig zu einer Entlastung geführt. Die Kosten sind allerdings gewaltig. Der neueste Trick des EZB-Voodoo heißt Kreditverbriefungen. Ein Kommentar von Dirk Meyer. mehr »
Übung für Ebola-Helfer: Schlecht vorbereitete Behörden Foto: dpa
Ebola-Epidemie55

Bloß keine Panik?

Die Ebola-Epidemie in Westafrika ist außer Kontrolle. In Deutschland dagegen reichen die Behörden die Frage nach entsprechenden Notfallplänen wie eine heiße Kartoffel untereinander weiter, nur um nicht „politisch unkorrekt“ dazustehen, wenn sie die Begriffe „Ebola“ und „afrikanische Einwanderer“ verknüpfen. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
AfD-Chef Bernd Lucke: Immer häufiger wird die Nazikeule gegen seine Partei gezückt Foto: picture alliance/ZB/dpa
Meinung94

Die Jagdsaison auf die AfD ist eröffnet

Der Riemen am Halfter ist gelöst, die Nazikeule sitzt locker: „Skandal-Partei AfD“ titelte jüngst die „Bild am Sonntag“. Das Ziel ist anvisiert, der Gegner zum finalen Abschuß freigegeben. Doch ob die Jagd erfolgreich sein wird, ist fraglich. Ein Kommentar von Andreas Harlaß. mehr »
Grüne gegen einen Krieg im Irak (2003): Wie sich die Zeiten ändern Foto: dpa
Meinung17

Raus aus den Schulen, rein in den Irak

Es gibt derzeit keine Partei, die einen Einsatz der Bundeswehr im Irak und Syrien so energisch fordert wie die Grünen. Während es der Parteispitze mit dem Verheizen von deutschen Soldaten gar nicht schnell genug gehen kann, macht die Basis aus ihrem Haß gegen die Streitkräfte keinen Hehl. Ein Kommentar von Henning Hoffgaard. mehr »
Asylbewerberheim in Burbach: Schuld sind mal wieder die Deutschen Foto:  picture alliance / dpa
Asylpolitik78

Die Prügelknaben

Die Zustände im nordrhein-westfälischen Aufnahmelager für Asylbewerber in der Burbacher Siegerland-Kaserne sind zum Menetekel für ein umfassendes Staatsversagen geworden. Verantwortung dafür tragen auch Asyllobby und Migrationsindustrie. Ein Kommentar von Michael Paulwitz. mehr »
Zeitungsständer: Parteilichkeit ist schon längt kein Vorwurf mehr Foto:  picture alliance / dpa
Zeitungskrise85

Hochmut kommt vor dem Fall

Die Presse leidet. Sie leidet, weil sie schrumpft. Und nichts deutet auf ein Ende dieses ewigen Sinkfluges hin. Doch nicht nur das Internet ist verantwortlich für die Krise. Journalisten haben die Leser vergessen: diese mögen es nämlich nicht, wenn man ihnen nur deshalb aufs Maul schaut, um es ihnen gründlich zu stopfen. mehr »