Vor 80 Jahren vernichteten vier Nachtangriffe der Briten und zwei US-Tagesangriffe große Teile Hamburgs mit über 40.000 Opfern. Das „Unternehmen Gomorrha“ entfachte einen apokalyptischen Feuersturm, der die alte Hansestadt verschlang. Ein Zeitzeuge schildert das Grauen.
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Churchill war ein EGOMANIACAL -ALKOHOLIKER -und mehr! Der Mann, der illusorisch meinte die „Demokratie erfunden zu haben“ war mitunter auch in England unbeliebt. Es gibt Anekdoten die eine vehemente Abneigung gegen Herrn Churchill zeigen …
Typen wie Bucerius waren Meinungsmacher in Westdeutschland. Als Resümee hatte er Angst um sein Anwaltsbüro. Über die 40.000 Toten freute er sich. Was für ein Satan.
Ein Laudatio an diese leidenschaftliche Zusammenfassung. Die Erinnerungen sind als ein Schrein zu verstehen… indem sich Trauer und Liebe gleichzeitig wieder finden…Die Recollections des Autors, die während der grausamen und teuflischen „Operation Gomorrha“ aufgezeichnet sind, waren KREIGSVERBRECHEN! Genauso wie der Wahnsinnsniederschlag auf die Stadt Nürnberg des BOMBER HARRIS als Kriegsverbrechen zu verstehen ist! Ich war im Januar 1945 gerade 3 Wochen. Unsere Mutter musste einige Male in den Schutzbunker fliehen. Was in Nürnberg an Schätzen und unschuldigen Menschenleben zerstört bzw versengt. verkohlt und verbrannt wurde gleicht dem Höllenbildnis Hamburgs vor 80 Jahren….
Unvergessliche Bilder! Unverzeihliche Taten!
Nazi-Deutschland hat mit der Bombardierung von Zivilisten angefangen, als die deutsche Luftwaffe am 1.11.1939 die polnische Kleinstadt Wielu bombardierte. Es gab 1200 Tote. Am 25. und 26.11. erfolgte mit dem Angriff auf Warschau das erste Flächenbombardement einer Großstadt. Am 14.5.1940 war Rotterdam das Ziel vernichtender deutscher Luftangriffe.
Später kam dann „die entfesselte Hölle auf Erden“ zurück zu den Nazi-Deutschen, als die Alliierten ebenfalls damit begannen, Städte zu bombardieren.
Wenn man schon alliierte Propagandanarrative unreflektiert repliziert, dann wenigstens korrekt. Die Stadt heißt Wielun (auch Welun/Welungen), damals Standort einer polnischen Division und wichtiger Eisenbahnanschluss. Der Luftangriff fand am 1.9.39 statt, ebenso die Angriffe auf Warschau im September.
Alle Ihre genannten Beispiele waren taktische Luftangriffe, im Fall von Wielun um eine Abwehr der Zangenbewegung durch 8. und 10.Armee zu erschweren. Die Städte Warschau und Rotterdam waren belagerte und zur Kapitulation aufgeforderte Städte, in deren Vororten sich bereits deutsche Truppen befanden. Warschau verweigerte die Aufgabe und wurde bombardiert. Rotterdam kapitulierte verzögert und nur noch ein Teil der bereits abgehobenen deutschen Bomberverbände erhielt den Abdrehbefehl.
Die Alliierten begannen nicht später „ebenfalls Städte zu bombardieren“, sondern taten dies von Anfang an. Die ganze RAF war darauf ausgelegt, Luftangriffe auf Großflächenziele zu fliegen.
Britische Wissenschaftler haben zielgerichtet ermittelt, mit welcher Bombenzuladung Feuerstürme entfacht und maximal viele Zivilisten getötet werden können.
Etwas völlig anderes als Ihre Beispiele.
Sie sind mir im Kommentar zuvorgekommen. Vielleicht noch eine kleine Anmerkung: wenn die Angaben in Wikipedia nicht falsch sind, dann wurde der Angriff auf Wielun mit Ju-87 – Flugzeugen (‚Stukas‘) durchgeführt. Das waren aber Flugzeuge zur Bekämpfung von Punktzielen, für Flächenbombardements wenig geeignet. Man muß sich deshalb ernsthaft fragen, warum die Luftwaffe zu Beginn des Krieges ein unwichtiges Nest mit Stukas bombardiert hat, wo es doch zunächst darauf ankam, feindliche Aufmärsche, Truppenansammlungen, Befestigungen, Flugplätze etc. zu bekämpfen bzw. zu zerstören. Die Aussage (Wikipedia), von Richthofen habe Wielun als grenznahes militärisches Übungsziel ausgewählt um möglichst ohne eigene Verluste die Einsatzfähigkeit und Funktionstüchtigkeit der Sturzkampfbomber zu erproben, klingt doch schon etwas weit hergeholt.
Nazi-Deutschland hat über den gesamten Verlauf des Krieges Zivilisten bombardiert. im September 1940 befahlt Hitler z.B. Tag- und Nachtangriffe gegen die großen englischen Städte zu fliegen, wodurch viele tausend Zivilisten ihr Leben verloren. Später waren es die V1 und V2.
Hätte Nazi-Deutschland keinen Krieg begonnen, dann wären auch keine deutschen Städte bombardiert worden. Gerade in den letzten Monaten des Kriegs gab es besonders schwere Angriffe (z.B. Dresden). Zu diesem Zeitpunkt war aber längst klar, dass Nazi-Deutschland den Krieg verlieren würde, Mit einer rechtzeitigen Kapitulation wäre der deutschen Bevölkerung viel Leid erspart geblieben.
Es wundert mich aber nicht, dass hier im Forum mal wieder die Verbrechen der Nazis verharmlost werden und von „alliierten Propagandanarrativen“ die Rede ist.
Offenbar wollen Sie nicht einsehen oder sind dazu geistig nicht in der Lage, zu verstehen, daß es hier um eine sachliche und objektive Darstellung historischer Ereignisse geht und nicht um eine Verharmlosung von Nazi – Verbrechen. Als Akademiker, was Sie ja so groß hervorheben, sollten Sie eigentlich hierzu fähig sein. Ihr Bestreben ist es vielmehr, durch ständiges Auflisten deutscher Kriegsverbrechen, die ja niemand abstreitet, die Kriegsverbrechen der Alliierten und zu relativieren, herabzuspielen und zu verharmlosen.
Klar war das ein Kriegsverbrechen.
Ziel der Bombenangriffe, die gezielt auf Alt- und Innenstädte und dicht besiedelte Wohnquartiere verübt wurden, hatten das Ziel, möglichst viele Deutsche umzubringen (Zivilisten) und historische Kulturdenkmäler in Schutt und Asche zu legen.
Was denn sonst?
Manchmal blieben sogar Industrieanlagen und Bahnstrecken unversehrt, während die militärisch völlig irrelevanten Altstädte und Wohnviertel in Trümmern lagen.
Es ist wie mit der Sprengung von Talsperren:
Die Möhnestaudamm zu sprengen war gerechtfertigtes „Moral Bombing“, den Kachowka-Staudamm in der Ukraine zu sprengen war ein Menschheitsverbrechen größten Ausmaßes, weil ein Staudamm zu sprengen alleine auf die Zivilbevölkerung zielt….sofern es von „Putin“ begangen wird.
Wäre dies von Selenskyi oder den britischen Piloten, die Hamburg oder die Möhne-Talsperre mit zigtausenden toten Zivilisten begangen worden, hätten die Medien von einem Sieg der Moral gesprochen.
Übrigens: Der Genehmiger des Hamburger Massenmordes (auch Dresdens), Winston Churchill – oft in der Umerziehungs-Industrie als Philosoph angesehen – hat 1956 den Internationalen Karlspreis zu Aachen verliehen bekommen.
Der Text auf der Urkunde lautet:
„ Der Internationale Karlspreis der Stadt Aachen für das Jahr 1955 wurde am Himmelfahrtstag des Jahres 1956, dem 10. Mai, im Reichssaal des Aachener Rathauses, der ehemaligen Kaiserpfalz, dem britischen Premierminister in entscheidungsschwerer Zeit, Sir Winston Churchill, verliehen in Anerkennung seiner Verdienste um die Verteidigung des höchsten menschlichen Gutes, der Freiheit, und um den erfolgreichen Anruf der Jugend..“
Ihr habt es nicht so mit Zahlen. Sei euch vergeben. 😉
Der Angriff auf die Städte und Privathäuser war ein Kriegsverbrechen, die Rheinwiesen waren ein Kriegsverbrechen, die Vernichtung von Lebensmitteln, die Nachkriegs-KZ`s , die Vertreibung, der Massenmord, die Vergewaltigungen die Plünderungen durch die Sieger. Ich kann nicht nur über Hamburg reden, weil es um die alliierten Verbrechen geht. Ich werde weder vergessen noch verzeihen.
Das spielt alles keine Rolle bei der Volksfront und deren Helfershelfern, die uns regieren.
Ich denke mal, dass es eher 80 als 60 Jahre her ist. Bitte korrigieren Sie den Irrtum, Sie müssen den Kommentar nicht veröffentlichen.
Vor sechzig Jahren? War da der WK 2 nicht schon seit 18 Jahren vorüber?
Es müsste heißen: „Vor 80 Jahren…“
Nach meiner Rechnung sind seitdem achtzig Jahre vergangenen.
kein Vergeben . Gott strafe England .
Da kann ich nur beipflichten.
ich habe das Morden durch den Luftangriff in Dresden persönlich überlebt- Der Kriegsverbrecher Churchill hat damals die Zerstörung von Dresden begrüßt mit der Hoffnung, noch eine weitere Million Deutsche in der Phosporhölle grillen zu können.
Schande über diesen Menschen und diese Nation!
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