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Wirtschaft: Inflation frisst Einkommen: Deutsche verlieren seit Corona Kaufkraft

Wirtschaft: Inflation frisst Einkommen: Deutsche verlieren seit Corona Kaufkraft

Wirtschaft: Inflation frisst Einkommen: Deutsche verlieren seit Corona Kaufkraft

Ein Mann steht in einem Supermarkt und greift Ware aus einem Regal – weil die Kaufkraft schwindet, können Deutsche weniger kaufen, BSW-Chefin Wagenknecht kritisiert das
Ein Mann steht in einem Supermarkt und greift Ware aus einem Regal – weil die Kaufkraft schwindet, können Deutsche weniger kaufen, BSW-Chefin Wagenknecht kritisiert das
Ein Kunde im Supermarkt (Symbolbild). Foto: IMAGO / Bihlmayerfotografie
Wirtschaft
 

Inflation frisst Einkommen: Deutsche verlieren seit Corona Kaufkraft

Die Preise steigen schneller als die Löhne: Seit der Corona-Pandemie hat die Inflation in Deutschland die Einkommen deutlich überholt. BSW-Chefin Wagenknecht fordert die Regierung zur Umkehr auf.
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BERLIN. Das Einkommen der Deutschen ist seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich langsamer gestiegen als die Verbraucherpreise. Während die Inflation von 2020 bis 2025 bei 21,8 Prozent lag, stiegen die Einkommen im selben Zeitraum nur um etwa elf Prozent, wie das Statistische Bundesamt laut Welt auf eine Anfrage des BSW bekannt gab.

Das mittlere Einkommen (Median) erhöhte sich in diesem Zeitraum um 11,2 Prozent – es stieg von knapp 26.000 Euro auf etwa 28.900 Euro. Das Durchschnittseinkommen stieg ebenfalls um knapp elf Prozent, von fast 29.900 Euro auf etwa 33.300 Euro.

Das Median-Einkommen zeigt dabei Mitte der Gehälter an. Die Hälfte aller in Deutschland lebenden Personen verdient mehr und die Hälfte weniger.

Wagenknecht fordert Wiederinbetriebnahme von Nord Stream

BSW-Chefin Sahra Wagenknecht kritisierte die Zahlen auf X deutlich. Sie zeigten, dass „die Mehrheit der Bürger seit Corona und Ukraine-Krieg erheblich an Wohlstand verloren“ hätten. „Das sind keine kleinen Einschnitte, sondern massive Kaufkraftverluste. Die Politik der vergangenen fünf Jahre hat die Deutschen deutlich ärmer gemacht.“

Wagenknecht forderte die Bundesregierung auf, den CO₂-Preis abzuschaffen und die Nord-Stream-Pipeline wieder zu reaktivieren. Um Wirtschaft und Verbraucher vor steigenden Energiepreisen zu schützen, solle wieder russisches Öl eingeführt werden. Aufgrund des aktuellen US-Angriffs auf den Iran (JF berichtete) drohten Preisschocks „an der Zapfsäule und im Heizkeller, aber auch in der Industrie“.

Zuletzt hatte das Statistische Bundesamt gemeldet, dass die Reallöhne wieder aufgeholt hatten. 2025 sollen sie fast wieder das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 erreicht haben. (lb)

Ein Kunde im Supermarkt (Symbolbild). Foto: IMAGO / Bihlmayerfotografie
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