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Kommunalwahl in Bayern: Stadt will AfD-Verband verbieten, Höcke einzuladen

Kommunalwahl in Bayern: Stadt will AfD-Verband verbieten, Höcke einzuladen

Kommunalwahl in Bayern: Stadt will AfD-Verband verbieten, Höcke einzuladen

Riesa, Sachsen, Deutschland: WT Energiesysteme Arena: 16. Bundesparteitag der Alternative für Deutschland - Tag 2: Björn Höcke
Riesa, Sachsen, Deutschland: WT Energiesysteme Arena: 16. Bundesparteitag der Alternative für Deutschland - Tag 2: Björn Höcke
Höcke bei einer Rede (Symbolbild): Statt erläßt Redeverbot. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
Kommunalwahl in Bayern
 

Stadt will AfD-Verband verbieten, Höcke einzuladen

Eine Stadt in Bayern will eine AfD-Kundgebung mit Björn Höcke in einer öffentlichen Halle verbieten – und scheitert damit vor Gericht. Doch die Richter geben der Stadt Tips, wie sie die Partei dennoch schikanieren kann. Nun soll Höcke Redeverbot bekommen.
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LINDENBERG. Die Stadt Lindenberg im Allgäu hat angekündigt, dem örtlichen AfD-Kreisverband einen Redeauftritt des Thüringer Landes- und Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke untersagen zu wollen. Zuvor hatte die CSU-regierte Kommune vergeblich versucht, der AfD einen Mietvertrag für die Stadthalle für eine Wahlkampfveranstaltung zu kündigen.

Der AfD-Kreisverband hatte die Kündigung erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht Augsburg angefochten. Die Stadt hatte zuvor mitgeteilt, daß wegen des Auftritts von Höcke „strafbare Äußerungen sowie die NS-Diktatur billigende und antisemitische Äußerungen zu erwarten“ seien. Sie begründete dies mit einem Gerichtsurteil gegen den AfD-Politiker wegen der Verwendung der Losung „Alles für Deutschland“ (JF berichtete).

Stadt will Tip des Gerichts umsetzen

Die Richter wiesen in ihrem Urteil darauf hin, daß die Kündigung des Mietvertrages nicht verhältnismäßig sei und „als milderes vorrangiges Mittel ein Redeverbot für Herrn Höcke zur Verfügung gestanden“ hätte, berichtet die Schwäbische Zeitung. Zudem müsse die Stadt alle Parteien gleich behandeln.

Noch am Mittwoch will die Stadt laut einem Sprecher den Tip des Gerichts beherzigen und ein Rede- und Auftrittsverbot für Höcke aussprechen. Man gehe davon aus, daß die Gerichte im Eilverfahren nun nicht mehr gegen die Stadt entscheiden würden. Die Veranstaltung zur Kommunalwahl in Bayern am 8. März soll am 15. Februar stattfinden. Gegner der Partei meldeten zudem eine Gegenkundgebung an und rechnen nach eigenen Angaben mit bis zu 2.000 Teilnehmern. (ho)

Höcke bei einer Rede (Symbolbild): Statt erläßt Redeverbot. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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