DRESDEN. Ein von der JUNGEN FREIHEIT aufgedeckter Skandal über linksextreme NGO-Mitarbeiter, die Kindern in einer sächsischen Schule Pornobilder gezeigt haben, zieht weiter Kreise. Die AfD im Landtag kündigte an, das Thema in den Landtag einzubringen. „CDU-Kultusminister Conrad Clemens muss bis zur Ausschuss-Sitzung am 22. April alle offenen Fragen zu diesem unglaublichen Vorfall beantworten. Sollte das nicht zu unserer Zufriedenheit geschehen, werden wir weitere parlamentarische Schritte einleiten“, sagte der Landtagsabgeordnete Tobias Heller.
Die JF hatte am Montag aufgedeckt, dass es bei einer Projektwoche im März in der Oberschule Schleife zu einem Skandal um homosexuelle Pornobilder gekommen war. Mehrere Eltern und Schüler hatten gegenüber der JF gesagt, dass Schulleiter Jan Rehor die Neuntklässler mit zwei non-binären Aktivisten allein gelassen habe. Die Mitarbeiter des Theaterprojektes „Mut!“ verlangten demnach von den 14- bis 15-jährigen Kindern, sich mit einem „Pronomen“ und nicht mit ihren Namen vorzustellen.
Schüler sollen sogar beschimpft worden sein
Als ein Mädchen sagte: „Ich heiße Leonie (Name von der JF geändert) und möchte auch so genannt werden“, soll es zu einer Beschimpfung gekommen sein: In diesem „Nazi-Sachsen“ habe man auch nichts anderes erwartet, soll einer der Projektleiter laut einem Vater gesagt haben.
Im Verlauf des ersten Projekttages verteilten die Aktivisten – die ihre Namen nicht nannten, weil diese Rückschlüsse auf ein Geschlecht zuließen, mit dem sie sich nicht identifizierten – diverses Material auf dem Fußboden. Darunter waren neben aggressiven Anti-AfD-Flyern auch pornografische Bilder von homosexuellen Männern, die diese unter anderem beim Oralsex zeigten. Der JF liegen die Fotos vor, weil sie ein Schüler mit dem Handy abfotografierte.
Landesregierung nimmt sich des Falles an
Ein Sprecher des Kultusministeriums erklärte gegenüber der dpa, dass das Landesamt für Schule und Bildung sich nach dem JF-Bericht mit der Schule in Verbindung gesetzt habe, um den Sachverhalt aufzuklären (JF berichtete).

Strafbar gemacht haben könnten sich auch die Linksextremisten und womöglich ebenfalls der Schulleiter, der seine Aufsichtspflicht verletzt haben könnte. Denn in Paragraph 184 des Strafgesetzbuches heißt es: „Wer einen pornographischen Inhalt einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überlässt oder zugänglich macht (…), wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“
Was die AfD jetzt wissen will
AfD-Politiker Heller will nun wissen: „Wie kam es zur Kooperation mit den Gender-Aktivisten? Wieso war kein Lehrer dabei, als das ekelhafte Projekt durchgeführt wurde? Welche Konsequenzen werden aus dem Vorfall gezogen? An wie vielen weiteren Schulen fanden in den letzten Jahren derartige Projekte statt?“ Er erwarte dazu eine lückenlose Aufklärung.
Laut seiner Aussage habe die AfD bereits 2023 einen Antrag eingebracht, laut dem „Gender-Projekte an Schulen weder durchzuführen noch zu finanzieren“. Es sei ein Skandal, „dass steuergeldfinanzierte, linke Vereine Zutritt zu unseren Schulen erhalten, um dort Homo-Propaganda machen können“. (ho/fh)






