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Remigrations-Gipfel: Polizei stoppt Ausreise von Identitären-Sprecher Märkl nach Portugal

Remigrations-Gipfel: Polizei stoppt Ausreise von Identitären-Sprecher Märkl nach Portugal

Remigrations-Gipfel: Polizei stoppt Ausreise von Identitären-Sprecher Märkl nach Portugal

Ein Mann hält in einem Innenraum ein Handmikrofon und spricht zu einem Publikum. Maximilian Märkl nimmt an einem von Martin Sellner organisierten Podium zum Thema Remigration teil. Maximilian Märkl bei einer Veranstaltung in Augsburg: Der Bundessprecher der Identitären Bewegung tritt aus der AfD aus. Foto: picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt
Ein Mann hält in einem Innenraum ein Handmikrofon und spricht zu einem Publikum. Maximilian Märkl nimmt an einem von Martin Sellner organisierten Podium zum Thema Remigration teil. Maximilian Märkl bei einer Veranstaltung in Augsburg: Der Bundessprecher der Identitären Bewegung tritt aus der AfD aus. Foto: picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt
Maximilian Märkl bei einer Veranstaltung in Augsburg: Der Bundessprecher der Identitären Bewegung durfte nicht aus Deutschland ausreisen. Foto: picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt
Remigrations-Gipfel
 

Polizei stoppt Ausreise von Identitären-Sprecher Märkl nach Portugal

Maximilian Märkl will zum „Remigrationsgipfel“ nach Portugal reisen. Doch am Flughafen München stoppt ihn die Bundespolizei und untersagt ihm die Ausreise. Der Identitären-Sprecher spricht von „roher Repression“.
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MÜNCHEN. Die Bundespolizei hat dem Bundessprecher der Identitären Bewegung Deutschland, Maximilian Märkl, am Münchner Flughafen die Ausreise nach Portugal verweigert. Strafrechtlich zu schulden kommen lassen hatte er sich zuvor nichts. Märkl wollte nach Porto reisen, wo am Sonnabend ein Remigrationsgipfel stattfinden soll. Die Maßnahme sei von der Bundespolizeiinspektion ausgesprochen worden, nicht von einem Gericht.

Als Begründung für das Ausreise-Verbot werde angeführt, so Märkl, seine Reise nach Portugal könne dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schaden.

Märkl ist nach Angaben der Organisatoren einer der Beteiligten des Treffens in Porto und sollte dort eine Podiumsdiskussion moderieren. Bei dem „Remigrationsgipfel“ sollen Vertreter rechter und migrationskritischer Gruppen aus mehreren europäischen Ländern auftreten. Der Identitären-Sprecher veröffentlichte nach dem Vorfall eine Stellungnahme auf X: „Ich wurde gerade am Flughafen München verhaftet und daran gehindert, das Land zu verlassen“, so der IB-Sprecher. Sein Grundrecht auf Freizügigkeit sei verletzt worden, weil er angeblich das Ansehen der Bundesrepublik Deutschland bedrohe.

Märkl ruft Patrioten zum Rückschlag auf

Märkl wertete die Maßnahme als politische Einschüchterung. „Kurz vor dem Remigrationsgipfel geraten sie in Panik. Sie haben bereits jede einzelne Debatte und den Kulturkrieg verloren“, schreibt er auf X. Jeder Europäer könne die „verheerenden Folgen des Bevölkerungsaustauschs“ mit eigenen Augen sehen. „Deshalb spielen sie ihre letzte Karte: rohe Repression.“

Weiter zog er eine Parallele zum Migrationskritiker Dries Van Langenhove, der in Belgien wegen sogenannter Hassrede verurteilt worden war (die JF berichtete): „Sie versuchen, Dries Van Langenhove ins Gefängnis zu bringen, und jetzt haben sie mich daran gehindert, mein eigenes Land zu verlassen“, schrieb Märkl. Millionen Patrioten sollten vor Wahlen eingeschüchtert werden. Repression werde jedoch zurückschlagen.

Es ist nicht der erste derartige Fall im Umfeld der Identitären Bewegung. Bereits im vergangenen Jahr waren Aktivisten aus Bayern auf dem Weg zu einem Remigrationsgipfel in Mailand an der Ausreise gehindert worden. Auch damals wurde die Maßnahme mit polizeilichen Befugnissen begründet. Für Märkl dürfte die Verfügung auch finanzielle Folgen haben: Auf den Kosten für Reise und Unterkunft wird er voraussichtlich sitzenbleiben. (rr)

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Maximilian Märkl bei einer Veranstaltung in Augsburg: Der Bundessprecher der Identitären Bewegung durfte nicht aus Deutschland ausreisen. Foto: picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt
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