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Für die CDU: Dieter Hallervorden macht jetzt Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Für die CDU: Dieter Hallervorden macht jetzt Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Für die CDU: Dieter Hallervorden macht jetzt Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Dieter Hallervorden spricht vor halbleerem Saal mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU).
Dieter Hallervorden spricht vor halbleerem Saal mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU).
Dieter Hallervorden spricht vor halbleerem Saal mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU). Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
Für die CDU
 

Dieter Hallervorden macht jetzt Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

Um den Rückstand auf die AfD zu verkürzen, holt sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Unterstützung von Dieter Hallervorden. Der 90jährige trat jetzt erstmals mit Sven Schulze auf. Aber es kommen nur wenige Zuhörer.
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HALLE. Prominente Verstärkung für den CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Der Schauspieler und Kabarettist Dieter Hallervorden ist am Dienstagabend erstmals gemeinsam mit Ministerpräsident Sven Schulze aufgetreten. Der 90jährige versuchte dabei, den Gegenwind aus Berlin durch das schlechte Ansehen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu neutralisieren.

„Wir machen hier Wahlkampf für Sachsen-Anhalt“, betonte der Intendant des Berliner Schlosspark-Theaters laut Mitteldeutscher Zeitung (MZ). Was Bundeskanzler Friedrich Merz und dessen CDU in Berlin täten, „das hat mit der CDU Sachsen-Anhalt nichts zu tun“, so Hallervorden.

Allerdings kamen zu dem Auftritt unter dem Motto „Hallervorden & Schulze“ laut MZ lediglich 150 CDU-Anhänger. Der Ballsaal des Capitol Halle, wo die Veranstaltung stattfand, fasst 350 Zuschauer. Die CDU meldete auf ihrer Webseite „ausgebucht“. Hallervorden will im Wahlkampf noch in Magdeburg, Dessau und Naumburg auftreten.

Hallervorden: „Keine Werbung“ für Merz

Der Künstler erklärte, für die Bundes-CDU würde er „keine Werbung“ machen. „Das ist bei Sven ganz anders.“ Denn der CDU-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt reiße sich für das Bundesland „ein gewisses Körperteil auf“.

Außerdem warnte der Schauspieler davor, dass die Menschen die AfD zur künftigen Regierungspartei wählen könnten. Die Partei wolle Kunst als „reines Propagandawerkzeug für ihre Zwecke einspannen und missbrauchen“, warnte er. Dies wäre ein „Albtraum“, so Hallervorden.

Schulze nahm den Ball laut MZ auf und sagte, der Kulturbetrieb in Sachsen-Anhalt koste das Land jedes Jahr viel Geld. Er sei zwar „auch nicht immer begeistert“ vom Programm in Theatern oder anderen Einrichtungen: „Aber das ist ja das, was es ausmacht.“ Kunst dürfe nicht nur möglich sein, wenn sie der Regierung gefalle. „Ich möchte nicht, dass aus der Staatskanzlei in Magdeburg vorgegeben wird, was gespielt wird.“

Die AfD will alle künstlerischen Auftritte und Ausstellungen weiter ermöglichen, aber laut ihrem Wahlprogramm nur noch jene Kunst mit Steuergeldern subventionieren, „die einen Beitrag zu deutscher Identitätsfindung leistet“. (fh)

Dieter Hallervorden spricht vor halbleerem Saal mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU). Foto: picture alliance/dpa | Hendrik Schmidt
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