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Partei reagiert scharf: Dann spricht das CDU-Mitglied davon, Moslems zu „vergasen“

Partei reagiert scharf: Dann spricht das CDU-Mitglied davon, Moslems zu „vergasen“

Partei reagiert scharf: Dann spricht das CDU-Mitglied davon, Moslems zu „vergasen“

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Logo der CDU am Konrad-Adenauer-Haus in Berlin Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Partei reagiert scharf
 

Dann spricht das CDU-Mitglied davon, Moslems zu „vergasen“

Ein CDU-Mitglied aus Krefeld ruft in einem TikTok-Video zur Tötung von Muslimen auf. Nun herrscht Aufregung in der Partei, die sogar die Polizei einschaltet.
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KREFELD. Ein 23jähriges CDU-Mitglied aus Krefeld hat in einem über TikTok verbreiteten Video mit Äußerungen über Moslems für Entsetzen in der Partei gesorgt. In dem Video kündigt der Christdemokrat an: „Wenn ich weit oben bin, schiebe ich die alle ab. Eigentlich würde ich die lieber umbringen lassen. So vergasen oder so.“

Anschließend fragt er einen Gesprächspartner: „Wir haben früher die Juden vergast. Und jetzt vergasen wir die Muslime. Was hältst du davon?“

Die CDU Nordrhein-Westfalen reagierte scharf auf die Äußerungen: „Wir verurteilen die ekelhaften und menschenverachtenden Aussagen eines Mitglieds auf das Schärfste“, teilte ein Sprecher der Landespartei mit. Die zuständige Gliederung habe den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und die notwendigen Schritte für einen Parteiausschluss eingeleitet.

Auch die CDU Krefeld distanzierte sich von dem Mann. Die Äußerungen stünden „in krassestem Widerspruch zu den Grundwerten der Christlich Demokratischen Union“, hieß es in einer Stellungnahme.

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CDU kooperiert mit Ermittlern

Der Kreisvorsitzende Christopher Schiffer erklärte: „Wir sind geschockt und nehmen die Vorwürfe sehr ernst.“ Nach Hinweisen auf das Video habe sich die Partei in den sozialen Medien umgehend von den Aussagen distanziert.

Die CDU Krefeld teilte zudem mit, sie arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen, um den Sachverhalt aufzuklären. Nähere Angaben zu dem Mann machte die Partei unter Verweis auf datenschutzrechtliche Gründe zunächst nicht. (rr)

Logo der CDU am Konrad-Adenauer-Haus in Berlin Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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