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Neue Umfrage: CDU steuert in Mecklenburg-Vorpommern auf Desaster zu

Neue Umfrage: CDU steuert in Mecklenburg-Vorpommern auf Desaster zu

Neue Umfrage: CDU steuert in Mecklenburg-Vorpommern auf Desaster zu

CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters. (Themenbild)
CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters. (Themenbild)
CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters. Foto: picture alliance/dpa | Bernd Wüstneck
Neue Umfrage
 

CDU steuert in Mecklenburg-Vorpommern auf Desaster zu

Das Umfragetief der CDU im Bund wirkt sich auch auf die Länder aus. In Mecklenburg-Vorpommern, wo im Herbst ein neuer Landtag gewählt wird, muss die Partei mit einer schweren Wahlschlappe rechnen. Klar vorne liegt die AfD – doch die SPD holt auf.
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SCHWERIN. Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern steuert bei der Landtagswahl im September auf eine schwere Niederlage zu. Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würde die Partei laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest Dimap für den NDR mit zehn Prozent ein historisch schlechtes Ergebnis einfahren. Der bisherige Negativrekord wurde bei der vergangenen Wahl im Herbst 2021 mit 13,3 Prozent aufgestellt.

Quelle: Infratest Dimap, Grafik: JF

Verglichen mit der vorherigen Erhebung des Instituts büßen die Christdemokraten drei Prozentpunkte ein. Die AfD dagegen kann ihren Spitzenplatz mit 36 Prozent und einem Plus von einem Prozentpunkt halten. Zulegen könnten auch die Sozialdemokraten mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Sie erreichen 27 Prozent und damit zwei Prozentpunkte mehr als noch Anfang des Jahres.

2021 hatte die CDU einen Negativrekord aufgestellt

Die Linkspartei, die in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit der SPD regiert, kann auf 13 Prozent (plus einen Prozentpunkt) zulegen. Das BSW muss mit fünf Prozent und dem Verlust von einem Prozentpunkt um einen Einzug in den Landtag zittern. Die Grünen dagegen wären mit vier Prozent nicht mehr im Landtag in Schwerin vertreten. Die FDP wird nicht mehr einzeln aufgeführt und wird den „Sonstigen Parteien“ zugeschlagen, die zusammen auf fünf Prozent kommen.

Verglichen mit der vergangenen Wahl 2021 könnte sich die AfD mehr als verdoppeln. Damals erhielt sie 16,7 Prozent der Stimmen. Deutlicher Wahlgewinner waren damals die Sozialdemokraten mit 39,6 Prozent. Die CDU kam auf 13,3, die Linkspartei auf 9,9, die Grünen auf 6,3 und die FDP auf 5,8 Prozent.

Deutlich anders würde das Ergebnis in Mecklenburg-Vorpommern aussehen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. Die AfD würde dann 38 Prozent der Stimmen bekommen und damit deutlich vor CDU, SPD und Linkspartei liegen, die jeweils 15 Prozent erreichen. Die Grünen erhielten sechs Prozent und das BSW fünf. (ho)

CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters. Foto: picture alliance/dpa | Bernd Wüstneck
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