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ARD-„Deutschlandtrend“: 84 Prozent sind mit der Bundesregierung unzufrieden

ARD-„Deutschlandtrend“: 84 Prozent sind mit der Bundesregierung unzufrieden

ARD-„Deutschlandtrend“: 84 Prozent sind mit der Bundesregierung unzufrieden

Bundesregierung unbeliebt wie nie: Bundeskanzler Friedrich (CDU) mit den Ministern und SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil (rechts). Verdeckt: Markus Söder (CSU).
Bundesregierung unbeliebt wie nie: Bundeskanzler Friedrich (CDU) mit den Ministern und SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil (rechts). Verdeckt: Markus Söder (CSU).
Bundesregierung unbeliebt wie nie: Bundeskanzler Friedrich (CDU) mit den Ministern und SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil (rechts). Verdeckt: Markus Söder (CSU). Foto: IMAGO / Andreas Gora
ARD-„Deutschlandtrend“
 

84 Prozent sind mit der Bundesregierung unzufrieden

Die Zufriedenheit mit Friedrich Merz und seiner Bundesregierung sackt auf ein nie gesehenes Rekordtief – ebenso wie die Zustimmung zur SPD. Der ARD-„Deutschlandtrend“ sieht die AfD im Aufwind.
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BERLIN. „Noch nie“, schreibt die ARD, „waren so wenig Bürgerinnen und Bürger mit der Arbeit der aktuellen Regierung zufrieden wie in dieser Woche.“ Laut ihrem am Mittwochabend veröffentlichten „Deutschlandtrend“ geben nur noch 15 Prozent der Deutschen an, mit der Arbeit der von Bundeskanzler Friedrich Merz angeführten schwarz-roten Koalition zufrieden zu sein.

Das sind zehn Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Mit 84 Prozent erklärt eine übergroße Mehrheit, mit der Bundesregierung unzufrieden zu sein. Bei den persönlichen Beliebtheitswerten rauschen auch die Protagonisten der Koalition nach unten: Mit der Arbeit des Kanzlers und CDU-Vorsitzenden sind 21 Prozent einverstanden – acht Prozentpunkte weniger als im März.

Noch dramatischer sinkt das Ansehen der SPD-Vorsitzenden: Lars Klingbeil verliert 15 Punkte und verschlechtert sich deutlich auf einen Zufriedenheitswert von 18 Prozent. Mit Bärbel Bas sind nur noch 15 Prozent zufrieden (minus zehn Punkte).

Deutsche leiden unter Steuern und Abgaben

Schlecht bewerten die Deutschen auch die Arbeit des CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Aber mit 27 Prozent (minus sechs Punkte) steht er unter den Parteichefs der schwarz-roten Bundesregierung noch am besten da.

Die Umfrage macht auch deutlich, wie sehr die Deutschen unter den hohen Steuern und Sozialabgaben leiden. Das geben 66 Prozent an. 28 Prozent sehen die Belastung als angemessen an, und ein Prozent hält sie für zu niedrig.

Auffällig sind dabei die Alters- und Parteiunterschiede. Von den 18- bis 34jährigen empfinden 72 Prozent die Belastung als zu hoch; bei denjenigen, die 65 Jahre und älter sind, sind es nur noch 56 Prozent.

Bundesregierung ohne Mehrheit

AfD-Wähler sind mit 87 Prozent diejenigen, die am meisten persönliche Steuern und Sozialabgaben für zu hoch halten. Auf der anderen Seite stehen die Grünen-Anhänger, die zu zwei Dritteln als einzige die eigene Belastung für angemessen halten.

Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung macht sich auch bei der Sonntagsfrage bemerkbar. CDU/CSU und SPD verlieren im Vergleich zum Vormonat jeweils zwei Prozentpunkte. Die Union kommt aktuell auf 26 Prozent, die SPD auf zwölf Prozent – und damit nur noch auf Rang vier.


Mit addiert 38 Prozent verfügen die Parteien der aktuellen Bundesregierung über keine Mehrheit. Es ist auch der tiefste jemals von Infratest dimap gemessenene gemeinsame Wert für die einstigen Volksparteien.

Das Ergebnis für die Sozialdemokraten ist auch aus einem anderen Grund bemerkenswert. Einen schwächeren Wert hat die Partei im ARD-„Deutschlandtrend“ noch nie erhalten. Die Union lag zuletzt vor mehr als vier Jahren, im Januar 2022, tiefer als aktuell. Damals waren es 24 Prozent.

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Die AfD legt zwei Prozentpunkte zu und wird aktuell mit 25 Prozent gemessen. Grüne und Linke verbessern sich um jeweils einen Punkt und kommen auf 14 bzw. zehn Prozent. Auf das BSW und die FDP entfallen jeweils drei Prozent. Sie wären weiter nicht im Bundestag vertreten. Die sonstigen Parteien kommen auf zusammen sieben Prozent. (fh)

Bundesregierung unbeliebt wie nie: Bundeskanzler Friedrich (CDU) mit den Ministern und SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil (rechts). Verdeckt: Markus Söder (CSU). Foto: IMAGO / Andreas Gora
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