Michel Friedman 2011
Michel Friedman 2011: Niederlage gegen AfD

Gegendarstellung
 

AfD erringt juristischen Sieg gegen Michel Friedman

BERLIN. Die Alternative für Deutschland hat einen juristischen Sieg gegen den N24-Moderator Michel Friedman errungen. Dieser hatte Parteichef Bernd Lucke in seiner Sendung Ende Februar mit einem falschen Zitat der AfD-Europakandidatin Beatrix von Storch konfrontiert.

Konkret ging es um die Äußerung: „Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen.“ Friedmann forderte Lucke im Verlauf der Sendung mehrfach auf, sich zu dem Satz zu äußern und fragte: „Wenn das nicht Rassismus ist, was ist dann Rassismus?“ Der AfD-Chef verließ daraufhin die Sendung. Von Storch hatte dies allerdings nie gesagt.

Neben der nun fälligen Gegendarstellung hat Friedmann bereits eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgeben müssen. Von Storch zeigte sich erfreut über das Urteil. „Er muß klarstellen, daß er mir in der Talkshow am 27. Februar ein falsches Zitat untergeschoben hat.“ Dies sei „mieser Journalismus“. N24 kündigte an, das Urteil prüfen zu wollen. (ho)

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