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Krieg im Nahen Osten: „Kein Wunder, dass es Deutschland schlecht geht“, rechnet Trump mit Merz ab

Krieg im Nahen Osten: „Kein Wunder, dass es Deutschland schlecht geht“, rechnet Trump mit Merz ab

Krieg im Nahen Osten: „Kein Wunder, dass es Deutschland schlecht geht“, rechnet Trump mit Merz ab

Kritik an Menschenrechtslage in Deutschland: US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzler Friedrich Merz beim Nato-Gipfel in Den Haag im Juni.
Kritik an Menschenrechtslage in Deutschland: US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzler Friedrich Merz beim Nato-Gipfel in Den Haag im Juni.
US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzler Friedrich Merz beim Nato-Gipfel in Den Haag. Foto: picture alliance / Newscom | NATO
Krieg im Nahen Osten
 

„Kein Wunder, dass es Deutschland schlecht geht“, rechnet Trump mit Merz ab

US-Präsident Trump greift Friedrich Merz scharf an und wirft dem Kanzler vor, Irans Atomprogramm zu verharmlosen. Auslöser sind Merz’ kritische Äußerungen zum Vorgehen der USA im Iran-Krieg.
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BERLIN/WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf angegriffen und ihm vorgeworfen, Irans Atomprogramm zu billigen. Auslöser waren Äußerungen des deutschen Regierungschefs zum Iran-Krieg, in denen er den USA fehlende Strategie vorwarf und erklärte, „eine ganze Nation“ werde durch die iranische Führung gedemütigt.

Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, Merz „weiß nicht, wovon er spricht“. Zugleich meinte er, der Kanzler halte es offenbar für akzeptabel, wenn der Iran über Atomwaffen verfüge.

Auf Truth Social teil der US-Präsident gegen Kanzler Merz aus. Screenshot: X / JF
Auf Truth Social teil der US-Präsident gegen Kanzler Merz aus. Screenshot: X / JF

Trump habe den Iran unterschätzt

„Kein Wunder, dass es Deutschland wirtschaftlich und auch sonst so schlecht geht“, teilte Trump gegen die Bundesrepublik aus. Er verteidigte sein Vorgehen gegen Teheran als überfälligen Schritt. Merz hatte sich zuvor am Rande einer Unions-Klausur „desillusioniert“ über den Verlauf des Konflikts gezeigt.

Die von den USA und Israel anfangs angestrebte schnelle Lösung sei ausgeblieben. Europa wolle deshalb diplomatisch auf eine Lösung hinwirken, betonte der Kanzler. Bereits bei einer Diskussion mit Schülern hatte Merz der US-Regierung mangelnde Strategie vorgeworfen und erklärt, die Iraner seien „offensichtlich stärker als gedacht“. (rr)

US-Präsident Donald Trump mit Bundeskanzler Friedrich Merz beim Nato-Gipfel in Den Haag. Foto: picture alliance / Newscom | NATO
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