Anzeige
Anzeige

Entlarvende Reaktionen auf CSD-Terror: Mit Linken reden ist Zeitverschwendung

Entlarvende Reaktionen auf CSD-Terror: Mit Linken reden ist Zeitverschwendung

Entlarvende Reaktionen auf CSD-Terror: Mit Linken reden ist Zeitverschwendung

Berlin, Deutschland: Auto fährt bei CSD in Menschenmenge: Am Tatort haben Menschen Blumen niedergelegt, auf Schildern steht "Love is a terrible thing to hate" und "Ihr seid nicht allein". Linke relativieren weiterhin die Gefahr des Islamismus.
Berlin, Deutschland: Auto fährt bei CSD in Menschenmenge: Am Tatort haben Menschen Blumen niedergelegt, auf Schildern steht "Love is a terrible thing to hate" und "Ihr seid nicht allein". Linke relativieren weiterhin die Gefahr des Islamismus.
Blumen und Gedenkschilder in der Nähe des Tatorts: Linkes Establishment relativiert Gefahr des Islamismus. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Entlarvende Reaktionen auf CSD-Terror
 

Mit Linken reden ist Zeitverschwendung

Der nächste islamistische Terroranschlag erschüttert das Land. Doch Linke wären keine Linken, wenn sie Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr und Lügen nicht perfekt beherrschen würden. Zeit, darauf zu reagieren. Ein Kommentar.
Anzeige

Es ist unmöglich, mit Linken zu diskutieren, denn ihnen ist die Wahrheit egal. Um ihre politischen Ziele zu erreichen, stellen sie sich dumm, lügen und gehen sprichwörtlich über Leichen. Das mag hart klingen, einige werden die Verallgemeinerung einer gesamten politischen Bewegung kritisieren. Nein, nicht alle – so wie es bei Menschengruppen mit zehntausenden Angehörigen niemals „alle“ sind. Aber das Muster ist deutlich erkennbar. Der Umgang mit dem neuesten islamistischen Terroranschlag auf den Cristopher Street Day (CSD) am Wochenende in Berlin zeigt das einmal mehr.

Die Geschichte hinter dem Anschlag ist empörend, für aufmerksame Bürger aber nicht überraschend. Am späten Samstagabend fährt Abdul Ballout einen weißen Transporter in die feiernde Menschenmenge, danach soll er laut Polizeiangaben mehrere Personen mit „Stichwerkzeugen“ angegriffen haben, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) spricht auch von einer Machete. Am Ende stirbt eine Frau, 29 weitere Personen werden teilweise schwer verletzt. Der 21jährige Täter flieht zunächst, wird später in einer Kleingartenanlage im Berliner Randbezirk Spandau von der Polizei erschossen.

Der islamistische Attentäter war – selbstverständlich – seit Jahren polizeibekannt und galt als Gefährder. 2025 will er sich dem Islamischen Staat in Syrien anschließen. Einer Verhaftung entzieht er sich und setzt sich in den Libanon ab, wo er auch im Gefängnis landet. Nach drei Monaten lässt ihn die Justiz des arabischen Landes frei und Ballout reist zurück in seine Heimat – denn er ist in der Bundesrepublik geboren und besitzt einen deutschen Pass. In Deutschland angekommen, wird er verhaftet und vom Amtsgericht Tiergarten wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Widerstands gegen ein vollziehbares Verbot nach dem Vereinsrecht in zwei Fällen zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt – nach dem Schuldspruch kommt er sofort aus der Untersuchungshaft frei.

Mit einer Spende unabhängigen Journalismus unterstützen.

Nicht nur wurde der damals 20jährige nach Jugendstrafrecht verurteilt, selbst dafür war der Richterspruch irritierend milde. Denn selbst nach Jugendstrafrecht kann man in so einem Fall bis zu fünf Jahre Haft bekommen, im Erwachsenenstrafrecht sogar zehn. Zumal Ballout bereits Jahre zuvor wegen Gewaltdelikten verurteilt wurde und schon lange als islamistischer Gefährder galt. Heute, am Montag, hätte er zu einem Gespräch bei einer staatlichen Extremismuspräventionsstelle erscheinen sollen.

Linken-Politiker schwurbelt von „konservativen Kräften“

Welche Lehren ziehen Linke und feige Liberale daraus? Fordern sie ein härteres Vorgehen gegen islamistische Umtriebe? Oder, dass die Einwanderungs- und Einbürgerungspolitik verändert wird? Springt gar einer über seinen Schatten und sagt sowas wie: „Liebe Konservative und Rechte, ihr hattet seit 2015 mit jeder einzelnen Prognose recht. Wir haben das Blut unzähliger Europäer an den Händen. Bitte vergebt uns“? Fast. Stattdessen betont der Berliner Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak (Linkspartei) auf X, dass die islamistische Motivation „klar benannt“ werden müsste – „ohne ganze Gemeinschaften unter Generalverdacht zu stellen“. Würde ein AfD-Politiker so etwas nach einem rechtsextremen Mord schreiben, er bekäme wohl Besuch von der Polizei.

Alfonso Pantisano, Sozialdemokrat Mitorganisator des Berliner CSD,  im RBB setzt einen drauf und spricht von „konservativen Kräften“. Es gebe ein Problem „mit einigen Menschen im Islam“, genauso wie „in ganz vielen anderen Religionen“. Wann zuletzt ein Christ oder Hindu mit einem Auto in einen CSD gefahren ist, um im Namen seiner Religion so viele Unschuldige wie möglich zu töten, führt Pantisano nicht aus.

Auf der Webseite der Linkspartei wird unterdessen lediglich von „Hass aus religiösem Fanatismus“ gesprochen. Welche Religion da mal wieder gemordet hat, bleibt unerwähnt.

Natürlich darf eine narzisstische Nicht-Aussage nicht fehlen, wenn mal wieder ein Schützling der politischen Linken die Einheimischen terrorisiert hat: „Hass darf niemals siegen.“ Und, mit Blick auf diejenigen, die sich nicht an solche Zustände gewöhnen wollen und seit Langem vor den Gefahren der unkontrollierten Massenmigration aus islamischen Ländern warnen: „Wenn Sie uns Angst machen wollen, dann antworten wir mit Hoffnung und Liebe.“ Ein Medienberater von Koçaks Partei, der YouTuber Dara Marc Sasmaz, der sich im Internet „Der radikale Demokrat“ nennt, geht noch einen Schritt weiter und unterstellt der AfD, zusammen mit Russland hinter islamistischen Anschlägen in Deutschland zu stecken. Dafür nutzt er eine Mischung aus Bauchgefühl und längst widerlegten Theorien.

Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt, die sich im Herbst 2015 darüber gefreut hatte, dass Deutschland sich „drastisch“ verändern werde, zeigt erneut, dass diejenigen, die „Vielfalt“ als Selbstzweck abfeiern, meistens ziemlich einfältig sind. „Unseren Hass kriegt ihr nicht“, schreibt sie auf X. Als wäre es irgendwie nobel, dermaßen domestiziert und demoralisiert zu sein. Als wäre es nicht absolut berechtigt, vielleicht sogar im Sinne des eigenen Immunsystems notwendig, islamistische Mörder aus vollstem Herzen zu hassen. Und als wäre Hass als Emotion Leuten wie Göring-Eckardt prinzipiell fremd. Über „Ganz Berlin hasst die AfD“-Parolen hat sie sich auch nie beschwert. Fast so, als dürfe man nach dem Willen dieser selbstgerechten Politikerkaste eben nur gewisse Personengruppen hassen, während andere sakrosankt sind. Egal, was sie machen.

Göring-Eckardts Parteifreund Sven Marquardt, der im EU-Parlament als Abgeordneter arbeitet, demonstriert unterdessen, dass Deutschland keine gespaltene Gesellschaft ist – sondern dass Rechte und Linke mittlerweile auf verschiedenen Planeten leben. Denn Marquardt greift den Umstand auf, dass der Attentäter in Deutschland geboren und deutscher Staatsangehöriger ist. Einen Umstand also, den Migrationsgegner als Argument verwenden, um vor Einwanderung und Einbürgerung zu warnen. Marquardt hingegen zäumt das Pferd von hinten auf und schreibt auf X, es gebe „immer mehr Leute mit Rassismushintergrund“. Denn: „Das Problem heißt Islamismus, nicht Migration.“

Katholische Kirche setzt AfD und Islamisten gleich

Fast noch absurder argumentiert die Katholische Kirche in Deutschland. Deren offizielles Presseorgan „katholisch.de“ schreibt am Montag nach dem Anschlag auf X, Islamisten und die AfD hätten vieles gemeinsam, etwa „Hass gegen den CSD“, eine „Opferrhetorik“ und die „Ablehnung von Gleichberechtigung“. Es gebe zwischen beiden Gruppen ideologische Überschneidungen, die „frappierend“ seien. Inzwischen ist der Beitrag nur noch für Follower zu sehen.

Auch die linke Publizistik tut sich schwer damit, Ross und Reiter zu benennen und setzt auf absurde Vergleiche. So schreibt etwa Mohamed Amjahid in der taz, dass „Rechtsextreme und Islamisten“ Schwulenbars und ähnliche Orte „ins Visier“ nehmen – garniert von einem weinerlichen Sermon über gekürzte Kulturangebote für LGBTQ-Vereine. Dass es weltweit kein einziges islamisches Land gibt, dass Homosexuelle in Würde leben lässt? Dass sowohl der Koran als auch die Überlieferungen aus dem Leben des Religionsstifters Mohamed vor Eroberungsdurst und Intoleranz gegen alles Nichtmuslimische strotzen? Uninteressant, Fakten sind anscheinend rechts.

Marcus Mittermeier, Schauspieler in allerlei öffentlichen Produktionen wie „Das Traumschiff“ und „München Mord“, übt sich derweil in Verschwörungstheorien. „Kurz vor einer wichtigen Wahl“, schreibt er auf X. Als wären in einem föderalen Staat mit 16 Bundesländern und unzähligen Kommunen nicht ständig irgendwo wichtige Wahlen. Und als würden schwerste Gewaltverbrechen von Migranten aus der islamischen Welt nicht seit 2015 täglich passieren. Inzwischen ist der Tweet gelöscht und Mittermeier hat um Entschuldigung gebeten. Immerhin.

Es gibt kein Recht auf Diskurs

Der Publizist „El Hotzo“, ehemals Witzeschreiber für den ZDF-Propagandisten Jan Böhmermann und Liebling linksliberaler Hauptstadtjournalisten, zeigt, wo seine Prioritäten liegen. Denn die unkontrollierte Einwanderung aus der Dritten Welt ist für den 30jährigen nicht verhandelbar. „Alles, was man über deutsche Politik wissen muss, ist, dass es von AfD bis zu manchen Grünen Konsens ist, dass man islamistische Terroranschläge am besten verhindert, indem man ein paar Millionen Menschen unter vorgehaltener Waffe einfach irgendwohin anders bringt“, schreibt der selbsternannte Komiker auf X.

Dass seine Empathie äußerst selektiv ist, zeigt sich in seiner Vergangenheit. Als im Juli 2024 Thomas Matthew Crooks bei einer Trump-Wahlkampfveranstaltung auf den späteren US-Präsidenten schießt und dabei einen im Publikum sitzenden Familienvater tötet, schreibt „El Hotzo“ dazu: „Ich finde es absolut fantastisch, wenn Faschisten sterben.“ Menschenfreund, wenn es um illegale und nicht selten brandgefährliche Einwanderer geht, gnadenloser Henker, wenn es um einheimische politische Gegner geht.

Deutschlands neuer Stern am linken Internet-Himmel, der YouTuber „Marcant“ ist weniger extremistisch als „El Hotzo“ und setzt eher auf nichtssagende Haltungs-Bekenntnisse. So ruft er in einem Livestream spontan zu einer Schweigeminute für die Opfer des CSD auf. Über den ideologischen Hintergrund des Täters verliert er bis heute kein Wort. Wäre hier ein behördlich bekannter Rechtsextremist in den CSD gefahren, „Marcant“ wäre wohl mehr dazu eingefallen als bedröppelt gucken und „komplett gestört“ sagen.

Wer schon 2015 vor solchen Zuständen gewarnt hat, wurde diffamiert und teilweise sogar kriminalisiert. „Mit Rechten spricht man nicht“, und „Man sollte Rechten keine Bühne geben“ sind seit mindestens einem Jahrzehnt unumstößliche Dogmen – für alle Parteien von Linkspartei bis Union, vom linken NGO-Apparat bis zu den Amtskirchen. Genutzt hat es ihnen nicht, die AfD wird immer stärker, weil immer mehr Bürger den Zustand dieses einst schönen Landes nicht mehr aushalten. Vielleicht sollten Konservative und Rechte die Gespräche mit denjenigen einstellen, die immer noch die Migrantengewalt relativieren. Die keine Verurteilung islamistischer Barbarei formulieren können, ohne „genauso wie die Rechten“ mit einzubauen.

Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht und das ist gut so. Diskussionen mit destruktiven Akteuren, für die Fakten nur wichtig sind, wenn es der eigenen Ideologie dient, aber nicht. So traurig es klingt, und natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber: Wir haben diesen Leuten nichts mehr zu sagen.

Blumen und Gedenkschilder in der Nähe des Tatorts: Linkes Establishment relativiert Gefahr des Islamismus. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles