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NGOs an Schulen: Der Porno-Skandal in Sachsen hat System

NGOs an Schulen: Der Porno-Skandal in Sachsen hat System

NGOs an Schulen: Der Porno-Skandal in Sachsen hat System

Die linksradikalen Referenten an der Oberschule in Schleife: Ein Skandal mit Ansage. (Themenbild/Collage)
Die linksradikalen Referenten an der Oberschule in Schleife: Ein Skandal mit Ansage. (Themenbild/Collage)
Die linksradikalen Referenten an der Oberschule in Schleife: Ein Skandal mit Ansage. Fotos: ZVG Montage: JF
NGOs an Schulen
 

Der Porno-Skandal in Sachsen hat System

Die skandalösen Vorgänge in Schleife offenbaren nicht nur, wie tief das Netz linksradikaler „Zivilgesellschafter“ reicht. Auch die Reaktionen der Politik zeigen: Das hat System. Ein Kommentar von Michael Paulwitz.
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Wem die Jugend gehört, dem gehört die Zukunft. Wer die totale gesellschaftliche Macht erobern will, versucht die Kindererziehung den Eltern und Familien zu entwinden, je früher desto besser. Extremisten verwenden deshalb beträchtliche destruktive Energie darauf, Schulen und Bildungseinrichtungen von ihrer ursprünglichen Bestimmung als neutrale Orte der Wissensvermittlung, des Lehrens und Lernens zu entfremden und zu Werkzeugen der politischen und ideologischen Indoktrination umzufunktionieren.

Darin liegt die besondere Brisanz der von der JF aufgedeckten Pornographie-Affäre an der Deutsch-Sorbischen Oberschule im sächsischen Ort Schleife bei Görlitz, die in ihrer Dimension weit über einen lokalen Schulskandal hinausweist. Der Vorgang an sich ist dabei bereits erschütternd genug.

Sich selbst als „non-binär“ definierende Aktivisten der linksradikalen sozialistischen Organisation „Die Falken“ haben im Rahmen eines fünftägigen externen „Theaterprojekts“ die vierzehn- bis fünfzehnjährigen Schüler einer neunten Klasse mit homosexuellen-pornographischem Material konfrontiert, sie mit der Aufforderung zu Rollenspielen mit sexuellen „Identitäten“ schockiert, sich angesichts des Widerwillens der Jugendlichen über Rückständigkeit im „braunen Sachsen“ lustig gemacht und nebenbei auch noch gegen die AfD gerichtete politische Propagandaschriften in Umlauf gebracht.

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Das ist nicht nur übergriffig, es verletzt rechtliche und gesetzliche Vorschriften gleich in Serie, vom vielzitierten und vielfach unterwanderten Neutralitätsgebot im Schulunterricht bis zum Pornographieverbot für Minderjährige.

Alte linke Reflexe funktionieren einwandfrei

Den „Mut“, den das Projekt angeblich fördern sollte, zeigten schließlich diejenigen Schüler, die sich ihren Eltern angesichts dieser Zumutungen offenbarten, sowie die Eltern selbst, die nicht nur auf den Schulleiter einwirkten, der das Projekt schließlich beendete, sondern sich auch an Gemeindevertreter, an AfD-Chef Tino Chrupalla in seiner Eigenschaft als direkt gewählten Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Görlitz und an die unabhängige Medienöffentlichkeit wandten.

Der Sturm der Entrüstung, der nach der Aufdeckung des Skandals losbrach und überregional Schlagzeilen und Diskussionen auslöste, mag die Verantwortlichen selbst am meisten überrascht haben. Das lässt sich an den lahmen Rechtfertigungen und unbeholfenen Ausreden ablesen: Die linksradikalen Projektmacher von den „Falken“ behaupteten dreist, die pornographischen Materialien seien den Schülern nur aus „Versehen“ zugänglich gemacht worden.

Der Bürgermeister der Stadt Schleife ging in bewährter linker Agitprop-Manier sogleich zum denunziatorischen Gegenangriff über und konstatierte „kriminelle Energie“ nicht etwa bei den Projekt-Pornographen, sondern bei denen, die den Skandal überhaupt erst öffentlich gemacht hatten. Schuft kann nur sein, wer den linken Progressiven in die Quere kommt; die bewährten Kader-Reflexe funktionieren auch bei dem Lokalpolitiker von der Blockpartei CDU noch einwandfrei.

Die Politisierung des Privaten ist ein Herrschaftsinstrument

Die Nervosität der Ertappten ist begründet, denn der Skandal von Schleife ist eben keine lokale Angelegenheit. Die Verstrickungen verweisen über die beteiligten Akteure tief hinein in mehrere politische Ebenen. Nicht nur die Stadt selbst ist involviert, weil die Schule das „Theaterprojekt“ aus Steuergeldern mitfinanziert hat. Die agitierenden „Aktivisten“ kamen von der Berliner Organisation der „Falken“, und sie waren im Auftrag der üppig aus Steuergeldern finanzierten Amadeu-Antonio-Stiftung unterwegs.

Der Skandal reicht damit bis hinauf ins Bundesfamilienministerium der CDU-„Antifaschistin“ Karin Prien. Die Stiftung der ehemaligen Stasi-Informantin Anetta Kahane, die sich schon vor einem Jahrzehnt anlässlich des Merkelschen Willkommensputsches darüber empörte, dass der Osten der Republik „weiß“ geblieben sei, ist ein zentraler Drahtzieher in einem schier unüberschaubaren Geflecht sogenannter „Nichtregierungsorganisationen“, die sich für ihren Kampf „gegen Rechts“ reichlich über ihre politischen Hinterleute aus dem Steuergeld der Bürger bezahlen lassen.

Die Verteilung von Propagandaschriften gegen die gerade im Osten zur Volkspartei avancierte AfD ist genausowenig ein Zufall oder „Versehen“ gewesen wie die Verunsicherung der Schüler durch Konfrontation mit expliziter Pornographie. Die Politisierung des Privaten, Intimen und Geschlechtlichen ist ein kulturmarxistisches Herrschaftsinstrument, das über die Zerstörung gewachsener und familiärer Bindungen und Identitäten die Ausbreitung radikallinker Ideologie voranbringen soll.

Skandale wie in Schleife sind gewollt

Das aufgeflogene unappetitliche „Projekt“ von Schleife steht in einer langen Reihe von politisch-gesellschaftlichen Manipulationen an Schülern, Kindern und Schutzbefohlenen in Bildungseinrichtungen, von Transvestiten-Vorlesestunden in Kindergärten über „Antirassismus“-, „Klimaschutz“-, „Vielfalts“- und Islamversteherprojekten in Grundschulen, Gymnasien, Haupt- und Realschulen bis zur Mobilisierung ganzer Schulklassen zu Quasi-Staatsdemos gegen „Rechts“, Klimawandel, „Rassismus“ oder was immer gerade auf der Agenda stehen mag.

Als Organisatoren und Durchführende treten staatsfinanzierte Pseudo-„Nichtregierungs­organisationen“ mit allen möglichen Etiketten an, Schulleiter, Lehrer, Elternvertreter, politische Entscheidungsträger und Mainstream-Medien reihen sich als Helfer und Multiplikatoren willig ein. Der Skandal von Schleife ist nur insofern ein aus der Reihe geratener „Einzelfall“, als die Betroffenen und ihre Erziehungsberechtigten die Propagandamaschine nicht klaglos oder gar zustimmend über sich ergehen ließen.

Die Öffnung von Schulen und öffentlichen Bildungseinrichtungen als Schlachtfeld für den linken NGO-Kulturkampf ist gewollt. Wer Schülern ihr Recht auf unmanipulierte Entwicklung, Eltern ihr Erziehungsrecht und den Schulen ihren Bildungsauftrag zurückgeben will, darf nicht zur Tagesordnung übergehen. Der Kulturkampf muss geführt werden. Die Eltern von Schleife haben ein Vorbild für die ganze Republik gegeben.

Aus der JF-Ausgabe 18/26.

Die linksradikalen Referenten an der Oberschule in Schleife: Ein Skandal mit Ansage. Fotos: ZVG Montage: JF
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