Ratloses Rotieren

Großbritannien, Spanien, Griechenland, Frankreich, Niederlande, Deutschland, sogar die Schweiz, ein Ur-Musterland der Demokratie – ja, praktisch ganz Europa rotiert ratlos vor sich. Viel zu lange haben ideologisch verbohrte Regierende und andere Berufsgutmenschen die gewaltig drückende Zuwanderungsfrage sträflich schleifen lassen.

Schon greifen einzelne EU-Staaten zu vorletzten, vielleicht letzten Mitteln. Doch wie soll das funktionieren, den „Migrantenanteil“ pro Klasse an Italiens Schulen auf 30 Prozent festzuschreiben? Hatte selbst Silvio Berlosconi nicht bis vor kurzem noch spezielle (Parallelgesellschafts-)Schulklassen mit 100 Prozent Migrationskindern als einen Heilsweg gepriesen und von Staats wegen eingerichtet? Natürlich zog Österreichs konservative ÖVP-Innenministerin Maria Fekter prompt einen politisch-korrekt donnernden Sturmlauf von Amnesty International, Caritas, SOS Mitmensch & Co. auf sich, nur weil sie das Unerhörte laut zu denken gewagt hatte: eine einmonatige „Anwesenheitspflicht“ für jeden Asylbewerber im Erstaufnahmeverfahren.

Übrigens: Soeben verkündete Israel fest entschlossen, es werde sich rundum lückenlos mit Mauern und Zäunen sichern; nur so könne man sich wirksam gegen illegale Massenzuwanderung schützen. Selbsthilfe dort – Hilflosigkeit hier.

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