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Migration: Papst erklärt Remigration zur unchristlichen Antwort und attackiert Europas Rechte

Migration: Papst erklärt Remigration zur unchristlichen Antwort und attackiert Europas Rechte

Migration: Papst erklärt Remigration zur unchristlichen Antwort und attackiert Europas Rechte

Der Pontifex kann mit Remigration nichts anfangen. Foto: picture alliance / Hans Lucas | Alessia Giuliani
Der Pontifex kann mit Remigration nichts anfangen. Foto: picture alliance / Hans Lucas | Alessia Giuliani
Der Pontifex kann mit Remigration nichts anfangen. Foto: picture alliance / Hans Lucas | Alessia Giuliani
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Papst erklärt Remigration zur unchristlichen Antwort und attackiert Europas Rechte

Papst Leo XIV. kritisiert das Konzept der Remigration scharf. Nur wenige Tage zuvor hatte er noch Menschenhändlern und Schleppern eine klare Botschaft geschickt.
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CASTEL GANDOLFO. Papst Leo XIV. hat sich gegen eine Remigration von Zuwanderern ausgesprochen und damit die Migrationspolitik rechter Parteien in Europa kritisiert. „Zu sagen, diesen Migranten schicken wir wieder nach Hause, ist so, als ob wir das Problem einfach vom Hals haben wollen“, sagte das Kirchenoberhaupt.

Eine solche Politik sei „keine christliche Antwort“, so der 70 Jahre alte US-Amerikaner. Die Äußerung folgt nur wenige Tage nach einer anderen Botschaft des Papstes zur Migration.

Dabei hatte Leo XIV. Menschenhändler und Schlepper scharf angegriffen. „Hört auf damit“, richtete er ihnen aus. Nun stellte er aber klar, dass seine Kritik an kriminellen Netzwerken aus seiner Sicht keine Unterstützung für eine harte Rückführungspolitik bedeutet. Besonders in Italien wird das Thema derzeit intensiv diskutiert. Die neu gegründete Partei Futuro Nazionale des früheren Generals Roberto Vannacci hat Remigration zu einer ihrer Kernforderungen gemacht. Die rechte Splitterpartei will sich damit als radikalere Alternative zur Mitte-Rechts-Koalition von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni positionieren.

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Italiener fordern Remigration

Am Samstag hatten in Rom Anhänger einer schärferen Einwanderungspolitik unter dem Motto „Remigration und Rückeroberung“ demonstriert. Nach Berichten italienischer Medien forderten die Teilnehmer, einen entsprechenden Gesetzentwurf gegen Einwanderung im Parlament zu verabschieden. Viele trugen schwarze T-Shirts und schwenkten italienische Nationalflaggen.

Zeitgleich fand in Rom der Gründungsparteitag von Futuro Nazionale statt. Vor dem Kolosseum versammelten sich zudem Gegendemonstranten aus Gewerkschaften, antifaschistischen Verbänden und linken Netzwerken. (rr)

Der Pontifex kann mit Remigration nichts anfangen. Foto: picture alliance / Hans Lucas | Alessia Giuliani
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