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Rostock: Mutmaßliche Linksextremisten attackieren AfD-Landtagsabgeordneten

Rostock: Mutmaßliche Linksextremisten attackieren AfD-Landtagsabgeordneten

Rostock: Mutmaßliche Linksextremisten attackieren AfD-Landtagsabgeordneten

Das Bild zeigt Verletzungen eines angegriffenen AfD-Politikers aus Rostock.
Das Bild zeigt Verletzungen eines angegriffenen AfD-Politikers aus Rostock.
Der verbundene linke Arm und das blutverschmierte T-Shirt des AfD-Politikers Michael Meister: Vor seinem Wohnhaus brutal attackiert worden. Fotos: privat
Rostock
 

Mutmaßliche Linksextremisten attackieren AfD-Landtagsabgeordneten

Der AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister wird in Rostock vor seinem Haus brutal angegriffen, es fließt viel Blut. Nun ermittelt der Staatsschutz. Es ist nicht die erste Attacke auf den Politiker.
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ROSTOCK. Mutmaßliche Linksextremisten haben in der Nacht zu Donnerstag in Rostock den AfD-Landtagsabgeordneten Michael Meister auf einem Parkplatz vor seinem privaten Wohnhaus körperlich angegriffen. Meister sprach gegenüber der JUNGEN FREIHEIT von einem „spitzen Gegenstand“, den die zwei Angreifer benutzt hätten. Ein Sprecher der Rostocker Polizei wollte die Verwendung eines „spitzen Gegenstandes“ gegenüber der JF zunächst weder bestätigen noch dementieren. Inzwischen ermittelt der Staatsschutz Mecklenburg-Vorpommerns.

Meister sagte dieser Zeitung, es habe sich um zwei Angreifer gehandelt. Er habe zuerst einen „Druck im Rücken“ gespürt. Anscheinend habe einer der Angreifer mit einem spitzen Gegenstand versucht, Meister in den Rücken zu stechen – ein Laptop in seinem Rucksack habe das jedoch abgefangen. Zudem habe der AfD-Politiker einen „Schnitt in den linken Arm“, einen Tritt gegen sein Bein und „mindestens einen Schlag ins Gesicht“ erhalten.

Meister kam nach dem Angriff in eine ambulante Klinik, die er am selben Tag verlassen konnte, wie eine Sprecherin der Rostocker Polizei der JF sagte.

AfD-Abgeordneter wird immer wieder angegriffen

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der AfD Mecklenburg-Vorpommern, Enrico Schult, verurteilte den Angriff auf seinen Parteikollegen „aufs Schärfste“ und sprach dem SPD-Fraktionschef Julian Barlen eine Mitschuld zu. Dieser habe nämlich die AfD zuletzt als „Faschisten“ beleidigt und damit „eine bewusste Feindmarkierung gesetzt“. So etwas schaffe „ein Umfeld, in dem gewaltbereite Extremisten sich ermutigt fühlen“.

Nicht zum ersten Mal wird Meister zum Ziel von linksextremen Gewalttätern. Im Dezember 2021 wurde der 51jährige von zwei Personen von hinten attackiert, dabei fielen Parolen wie „Du AfD-Nazischwein“. Meister, Polizist außer Dienst, wehrte sich mit einem „gezielten Faustschlag“ und schlug die Angreifer in die Flucht (JF berichtete).

Im November 2022 zerstachen Unbekannte das Auto des Landtagsabgeordneten – zu diesem Zeitpunkt zum dritten Mal innerhalb von 13 Monaten (JF berichtete). Bisher kam es in keinem der genannten Fälle zu Verhaftungen oder Verurteilungen. (st)

Der verbundene linke Arm und das blutverschmierte T-Shirt des AfD-Politikers Michael Meister: Vor seinem Wohnhaus brutal attackiert worden. Fotos: privat
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