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Anja Arndt, AfD

Gewinneinbruch: VW rutscht immer tiefer in die Krise – Finanzchef fordert radikalen Umbau

Gewinneinbruch: VW rutscht immer tiefer in die Krise – Finanzchef fordert radikalen Umbau

Gewinneinbruch: VW rutscht immer tiefer in die Krise – Finanzchef fordert radikalen Umbau

Die Marge liegt „auf einem viel zu niedrigen Niveau", sagt VW-Vorstand Arno Antlitz und fordert einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Foto: IMAGO / Sven Simon
Die Marge liegt „auf einem viel zu niedrigen Niveau", sagt VW-Vorstand Arno Antlitz und fordert einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Foto: IMAGO / Sven Simon
Die Marge liegt „auf einem viel zu niedrigen Niveau“, sagt VW-Vorstand Arno Antlitz und fordert einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Foto: IMAGO / Sven Simon
Gewinneinbruch
 

VW rutscht immer tiefer in die Krise – Finanzchef fordert radikalen Umbau

Der Gewinn von VW bricht im ersten Quartal um 28,4 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro ein. Finanzchef Arno Antlitz sieht grundlegenden Reformbedarf im Konzern.
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WOLFSBURG. Europas größter Autobauer Volkswagen hat zum Jahresauftakt einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet und sieht grundlegenden Reformbedarf. „Wir müssen unser Geschäftsmodell grundlegend verändern und strukturelle, nachhaltige Verbesserungen erzielen“, erklärte Finanzchef Arno Antlitz am Donnerstag.

Der Nettogewinn ist im ersten Quartal um 28,4 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gefallen. Der Umsatz sank auf 75,7 Milliarden Euro, auch die Auslieferungen gingen zurück. Analystenerwartungen wurden verfehlt, die Jahresprognose bestätigte der Konzern dennoch.

Der Betriebsgewinn verringerte sich um 14,3 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, die operative Marge lag bei 3,3 Prozent. Antlitz sprach von einem „viel zu niedrigen Niveau“, auch bereinigt um Sondereffekte. Als Belastungsfaktoren nennt das Unternehmen schwächere Geschäfte in wichtigen Märkten sowie interne Kosten. In Nordamerika gingen die Auslieferungen deutlich zurück, in China verlor VW weitere Marktanteile, insbesondere bei Elektroautos. Hinzu kommen Aufwendungen für die Neuausrichtung in den USA, darunter der Produktionsstopp des ID.4, die sich auf rund 500 Millionen Euro summieren, sowie Zölle und Umbaukosten.

Chinesen setzen VW unter Druck

In Europa entwickelte sich das Geschäft stabiler, vor allem im Elektrosegment konnte der Konzern zulegen. Beobachter verweisen jedoch auf strukturelle Herausforderungen. Neben einem zunehmenden Preisdruck durch Wettbewerber aus China wird auch eine sinkende Ertragskraft als zentrales Problem genannt.

Ökonom Martin Gornig sieht einen Verlust technologischer Vorteile: „Das zentrale strukturelle Problem ist die Einbuße der technologischen Überlegenheit. Im Preiskampf gegen die chinesischen Konkurrenten können sie nur verlieren.“ (rr)

Die Marge liegt „auf einem viel zu niedrigen Niveau“, sagt VW-Vorstand Arno Antlitz und fordert einen grundlegenden Umbau des Konzerns. Foto: IMAGO / Sven Simon
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