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Neutralitätsgebot?: Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

Neutralitätsgebot?: Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

Neutralitätsgebot?: Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press
Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press
Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press
Neutralitätsgebot?
 

Schüler werden zu Veranstaltung der Omas gegen Rechts verpflichtet

Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen müssen Hunderte Schüler zu einer Lesung mit dem linken Podcaster Jakob Springfeld. Die von den Omas gegen Rechts initiierte Pflichtveranstaltung sorgt unter Eltern für Unmut.
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BARSINGHAUSEN. Am Hannah-Arendt-Gymnasium in Barsinghausen hat die Schulleitung für kommenden Mittwoch eine verpflichtende Lesung mit dem linken Autor und früheren RBB-Podcaster Jakob Springfeld für die Jahrgänge neun und zehn angesetzt. Initiiert wurde die Veranstaltung von den Omas gegen Rechts, die den Autor nach eigenen Angaben an die Schule vermittelt hatten.

Wie aus einem Schreiben der Schule hervorgeht, nehmen die Schüler „geschlossen“ an der Veranstaltung teil.

Eine gesonderte Information der Eltern erfolgte nach Angaben betroffener Familien nicht, wie das Portal Nius berichtet. Springfeld will aus seinem neuen Buch über vermeintlich „rechtsextreme“ und „antidemokratische Kräfte“ lesen. Schulleiterin Silvia Bethe verteidigte die Lesung laut dem Bericht mit der Begründung, Politische Bildung in der Schule könne „nicht neutral“ sein. Ziel sei es, Schüler zur Urteilsbildung zu befähigen. Die Veranstaltung werde im Politikunterricht vor- und nachbereitet.

Eltern: Schüler werden manipuliert

Unter Eltern regt sich dagegen Unmut. Eine Mutter sagte dem Portal, die Lesung wirke „ein bisschen wie Propaganda“. Es werde nur eine Seite gehört, ein echter Austausch finde nicht statt. Eine andere Mutter sprach von „Manipulation der Kinder“. Gerade in diesem Alter müssten Jugendliche selbst lernen, sich eine politische Meinung zu bilden.

Besonders brisant: Erst vor drei Wochen hatte ein afghanischer Tatverdächtiger in Barsinghausen seine Frau getötet und die gemeinsame 13 Jahre alte Tochter schwer verletzt. Das Mädchen besuchte nach Angaben aus dem Umfeld das Hannah-Arendt-Gymnasium. In der Schule herrschten danach Schock und Trauer. Ausgerechnet in dieser Situation öffnet die Schule nun auf Initiative der Omas gegen Rechts ihre Aula für eine linke politische Pflichtveranstaltung. (rr)

Organisierten die Lesung für Schüler: Die Omas gegen Rechts. Symbolfoto: IMAGO / ZUMA Press
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