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Gewalt an Schulen: Beleidigt, bedroht, ausgepeitscht – Syrer und Afghane terrorisieren Mitschüler

Gewalt an Schulen: Beleidigt, bedroht, ausgepeitscht – Syrer und Afghane terrorisieren Mitschüler

Gewalt an Schulen: Beleidigt, bedroht, ausgepeitscht – Syrer und Afghane terrorisieren Mitschüler

Grundschueler,Schueler halten sich in der grossen Pause auf dem Schulhof einer Grundschule auf und tollen herum. Syrer und Afghanen haben in Bayern einen Mitschüler gequält.
Grundschueler,Schueler halten sich in der grossen Pause auf dem Schulhof einer Grundschule auf und tollen herum. Syrer und Afghanen haben in Bayern einen Mitschüler gequält.
Ein Schulhof in Deutschland: Gewalteskalation in Bayern sorgt für Entsetzen. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON (Symbolbild)
Gewalt an Schulen
 

Beleidigt, bedroht, ausgepeitscht – Syrer und Afghane terrorisieren Mitschüler

Für einen Zwölfjährigen aus Bayern wird die Klassenfahrt zur Tortur. Ein Syrer und ein Afghane quälen und demütigen ihn tagelang und stellen die Taten ins Netz. Die Mutter des Opfers erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schule.
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MEMMINGEN. Ein zwölfjähriger Junge aus dem bayerischen Memmingen ist bei einer Klassenfahrt seiner Schule systematisch von einem 13jährigen Syrer und einem 13jährigen Afghanen misshandelt worden. Er soll in einem Schlafraum „wiederholt mit einem Gürtel grün und blau geschlagen“ worden sein, wie die Bild-Zeitung berichtet. Außerdem sollen die beiden ihr Opfer teilweise ausgezogen und sexuell erniedrigt haben.

Die beiden Tatverdächtigen haben Zeugen zufolge auch Fotos und Videos ihrer Gewalttaten erstellt und diese bei TikTok hochgeladen. Gegen den Syrer und den Afghanen wird wegen des Vorwurfs der Nötigung, der Körperverletzung und der Verletzung des Intimbereichs durch Bildaufnahmen ermittelt. Zum Tatzeitpunkt waren beide jedoch 13 Jahre alt und damit nicht strafmündig.

Der Afghane gilt als Haupttäter, er soll bereits geständig und der Schule verwiesen worden sein, den Syrer halten die Ermittler für einen Mitläufer.

Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schule

Die Mutter des Opfers erhob gegenüber der Bild-Zeitung schwere Vorwürfe – gegen die Gewalttäter und die Schule. Mit Blick auf die Klassenfahrt, bei der ihr Sohn besonders stark malträtiert wurde, sagte sie: „Da waren fünf Lehrer dabei. Warum ist keinem aufgefallen, dass mein Sohn eine Woche lang gequält wird? Hier wurde die Aufsichtspflicht massiv verletzt.“ Sie erwarte von der Schulleitung, dass auch der syrische Nebentäter der Schule verwiesen wird, damit ihr Kind „den beiden Tätern nie mehr begegnen muss“. Ihr Sohn habe wochenlang unter Übelkeit, Bauchschmerzen und Schlafstörungen gelitten. „Die Angst vor diesen Jungen hat ihn krankgemacht.“

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Der Jurist Detlef Kröger forderte mit Blick auf die Vorfälle gegenüber der Bild-Zeitung eine Absenkung des Strafmündigkeitsalters. Zudem beklagte er eine Gewaltkultur an Schulen, die sich mit der Migration in Deutschland etabliert habe. „Diese Entwicklung müssen wir stoppen. Wegschauen ist kein Konzept“, betonte Kröger.

Tatsächlich nimmt die Gewalt an deutschen Schulen seit Jahren kontinuierlich zu. Laut Polizeistatistik werden etwa 150 Schüler und Lehrer beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen – pro Tag. Das entspricht einem Anstieg von 37 Prozent seit 2022.

Die Bismarckschule wollte sich auf Nachfrage der Bild nicht zu der Sache äußern und verwies auf Datenschutzgründe. (st)

Ein Schulhof in Deutschland: Gewalteskalation in Bayern sorgt für Entsetzen. Foto: picture alliance / SvenSimon | Frank Hoermann / SVEN SIMON (Symbolbild)
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