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Kampf um Parteispitze: Kubicki will FDP mit Frauenteam neu aufstellen

Kampf um Parteispitze: Kubicki will FDP mit Frauenteam neu aufstellen

Kampf um Parteispitze: Kubicki will FDP mit Frauenteam neu aufstellen

Will statt mit alten weißen Männern mit einem reinen Frauenteam an den Start gehen. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Will statt mit alten weißen Männern mit einem reinen Frauenteam an den Start gehen. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Will statt mit alten weißen Männern mit einem reinen Frauenteam an den Start gehen. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Kampf um Parteispitze
 

Kubicki will FDP mit Frauenteam neu aufstellen

Nach dem Wahlfiasko der FDP bringt sich Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz in Stellung und setzt demonstrativ auf ein Frauenteam. Gleichzeitig verschärft sich der Machtkampf mit Strack-Zimmermann und Höne.
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BERLIN. Wolfgang Kubicki hat angekündigt, die FDP mit einem Frauenteam neu aufstellen zu wollen. Zugleich bringt er sich nach dem Wahlfiasko selbst für den Parteivorsitz in Stellung, nachdem zuvor Parteichef Christian Dürr seinen Rückzug erklärt hatte (die JF berichtete).

Eine neue Führung soll auf dem Bundesparteitag im Mai gewählt werden. Kubicki nannte mehrere Namen, die künftig stärker für die FDP stehen sollen: Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Maria Westphal und möglicherweise auch Katja Suding.

Damit wolle er auch dem Bild der „alten weißen Männer“ entgegenwirken. Zugleich dämpfte der 74jährige Erwartungen an eine langfristige Amtszeit. Sein Ziel sei es, die FDP wieder „zu einer bedeutenden politischen Kraft auf dem deutschen Meinungsmarkt“ zu machen. Innerhalb eines Jahres müssten die Liberalen wieder deutlich über fünf Prozent kommen. Gelinge das nicht, wolle er sich zurückziehen.

Strack-Zimmermann attackiert Kubicki

Auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann hatte Ambitionen auf die Parteiführung angemeldet, allerdings nur im Rahmen einer Doppelspitze. Dieses Modell lehnten sowohl Kubicki als auch der nordrhein-westfälische FDP-Chef Henning Höne ab.

Daraufhin griff Strack-Zimmermann ihren Parteikollegen scharf an. „Persönliche Eitelkeit oder Selbstvergewisserung“ seien die Gründe für dessen Kandidatur. Kubicki zeigte sich darüber „überrascht“, wollte den Konflikt aber nicht weiter zuspitzen. Die Entscheidung fällt auf dem Bundesparteitag im Mai. Neben Kubicki gilt Höne als aussichtsreicher Gegenkandidat.

Er begründete seine Bewerbung mit der strategischen Lage der Partei nach der Bundestagswahl. Für einen Neustart brauche es einen klaren Bruch mit der Vergangenheit. Ob Kubicki der FDP tatsächlich aus der Krise führen kann, bleibt offen. Sicher ist nur: Die Liberalen stehen vor einer Richtungsentscheidung. (rr)

Will statt mit alten weißen Männern mit einem reinen Frauenteam an den Start gehen. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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