Anzeige
Anzeige
AfD Bundestagsfraktion, Spritpreise, Steuern runter

EU-Chefdiplomatin: Kallas warnt Russland vor „verheerenden Konsequenzen“ bei Angriff auf die Nato

EU-Chefdiplomatin: Kallas warnt Russland vor „verheerenden Konsequenzen“ bei Angriff auf die Nato

EU-Chefdiplomatin: Kallas warnt Russland vor „verheerenden Konsequenzen“ bei Angriff auf die Nato

Das Bild zeigt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Sie hat Russland gedroht, sollte das Land einen Nato-Staat angreifen.
Das Bild zeigt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Sie hat Russland gedroht, sollte das Land einen Nato-Staat angreifen.
EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas: Russland vor einem Angriff auf Nato-Staaten gewarnt. Foto: picture alliance / Anadolu | Dursun Aydemir
EU-Chefdiplomatin
 

Kallas warnt Russland vor „verheerenden Konsequenzen“ bei Angriff auf die Nato

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas stellt klar: Sollte Russland ein Nato-Land angreifen, werde sich das Verteidigungsbündnis als Ganzes zur Wehr setzen. Wie steht die Estin zu Friedensverhandlungen mit Putin?
Anzeige

BRÜSSEL/MOSKAU. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat Russland vor einem Angriff auf ein Nato-Mitglied gewarnt. Eine solche Attacke hätte „verheerende Konsequenzen für Russland“, sagte Kallas dem Spiegel. Die „permanenten Drohungen Russlands“, die inzwischen auch ausländischen Diplomaten gälten, zeigten, dass Moskau „in diesem Krieg in einer Sackgasse angelangt“ sei. Russlands Präsident Wladimir Putin versuche, seine Gegner zu terrorisieren – „mit Angriffen auf Zivilisten in der Ukraine, aber auch mit Drohungen gegen andere Staaten“, betonte die Diplomatin. „Wenn Moskau eines dieser Länder bedroht, bedroht es die Nato als Ganzes“, unterstrich die Estin.

Die zuletzt vom Kreml ins Spiel gebrachten Friedensverhandlungen (JF berichtete) hält Kallas nicht für erfolgversprechend. „Wenn Russland vorgeben will, wer als Verhandler überhaupt infrage kommt, will es uns in eine Falle locken: Moskau will, dass wir über Personalien sprechen statt über Inhalte“, warnte sie.

Der russische Präsident habe sich in der Ukraine „verkalkuliert“. Er habe nämlich „nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump anderthalb Jahre lang gehofft“, am Verhandlungstisch die Ukraine „auf dem Silbertablett serviert zu bekommen“. Inzwischen habe Putin jedoch erkannt, dass er „die Rechnung nicht ohne die Ukraine und die Europäer machen kann“.

Neue Russland-Sanktionen geplant

Brüssel will vorerst keinen Verhandler für potentielle Friedensgespräche ernennen. Das werde aktuell von Kallas, sowie führenden EU-Staaten nicht für sinnvoll gehalten, sagten mehrere ranghohe EU-Beamte der Nachrichtenagentur dpa. Man glaube nicht, dass Russland aktuell ernsthaft an Friedensverhandlungen interessiert sei, heißt es aus Brüssel.

Stattdessen seien neue Russland-Sanktionen in Planung. Laut Angaben der dpa wollen EU-Kommission und Vertreter des Auswärtigen Dienstes der EU am Donnerstag gegenüber Vertretern von EU-Mitgliedsländern das mittlerweile 21. Sanktionspaket vorstellen. Es soll vor allem den russischen Finanzsektor, sowie Zulieferer der Rüstungsindustrie ins Visier nehmen. (st)

EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas: Russland vor einem Angriff auf Nato-Staaten gewarnt. Foto: picture alliance / Anadolu | Dursun Aydemir
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles