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Landgericht Dresden: Gesicht zerschnitten: Opfer „zutiefst schockiert“ über mildes Urteil für Syrer

Landgericht Dresden: Gesicht zerschnitten: Opfer „zutiefst schockiert“ über mildes Urteil für Syrer

Landgericht Dresden: Gesicht zerschnitten: Opfer „zutiefst schockiert“ über mildes Urteil für Syrer

Der Amerikaner John Rudat nach der Attacke: Syrer zu Jugendstrafen verurteilt.
Der Amerikaner John Rudat nach der Attacke: Syrer zu Jugendstrafen verurteilt.
Der Amerikaner John Rudat nach der Attacke: Syrer zu Jugendstrafen verurteilt. Foto: JF/privat
Landgericht Dresden
 

Gesicht zerschnitten: Opfer „zutiefst schockiert“ über mildes Urteil für Syrer

Als er eine junge Deutsche in einer Dresdner Straßenbahn beschützte, zerschnitt ein Syrer dem Amerikaner John Rudat das Gesicht. Nach dem am Abend gesprochenen Urteil sagt das Opfer gegenüber der JF noch „viel Schlimmeres“ voraus.
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DRESDEN. Das Landgericht Dresden hat die beiden Syrer Majd A. und Ismail Alhaj H. nach einem Messerangriff in einer Dresdner Straßenbahn auf den US-Amerikaner John Rudat am Dienstagabend zu geringen Haftstrafen verurteilt. Rudat war dazwischengegangen, als die Migranten die damals 18jährige deutsche Freundin von A. belästigt hatten. Dieser griff Rudat daraufhin körperlich an, und H. zerschnitt ihm mit einem Cuttermesser das Gesicht (JF berichtete).

Beide Angeklagten waren bereits vorbestraft und genossen dennoch weiterhin subsidiären Schutz. Der 21jährige Haupttäter Ismail Alhaj H. erhielt nun eine dreijährige Jugendstrafe. Dass dieser überhaupt ins Gefängnis müsse, begründeten die Richter damit, dass H. dem US-Amerikaner mit dem Schnitt durch das Gesicht dauerhafte Schäden zugefügt habe.

Seinen ein Jahr älteren Komplizen verurteilten sie ebenfalls nach Jugenstrafrecht zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten. Mit Angriffen auf Polizeibeamte, Drogenhandel, einem Überfall mit einem Springmesser, einem Schlag mit einer Bierflasche, Diebstahl und einer Attacke auf einen Ordnungsamtsmitarbeiter waren die Angeklagten bereits vorher wechselnd aufgefallen.

Syrer will angetrunken gewesen sein

Die Messerattacke hatte sich am 24. August 2025 in einer Dresdner Straßenbahn ereignet. A.s Pflichtverteidigerin Ricarda Dornbach sagte beim Prozessbeginn im April, der 22jährige Syrer habe an diesem Tag zwei Flaschen Kirschlikör getrunken. Danach soll er seine damalige deutsche Freundin gezwungen haben, zu seinen Freunden mitzukommen, und sie in die Straßenbahn gezerrt haben.

Inzwischen wurde beiden Tätern vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge der Schutzstatus entzogen. Wer seinen Schutzstatus verliert, kann abgeschoben werden. Ob das in diesem Fall passiert, ist unklar.

Opfer „zutiefst schockiert“ über Urteil

A. war noch in der Tatnacht festgenommen worden, H. flüchtete zunächst und tauchte mehrere Tage lang unter. Schließlich wählte er selbst den Notruf 110 und stellte sich der Polizei, nachdem bereits eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos gegen den Syrer lief.

Das Opfer der Messerattacke, der US-Bürger John Rudat, zeigte sich gegenüber der JUNGEN FREIHEIT „über dieses Urteil zutiefst schockiert“. Wenn Deutschland so mit einem Gast umgehe, der eingeschritten ist, um einen seiner eigenen Bürger zu schützen, „dann verstehe ich völlig, warum eine überwältigende Zahl von Deutschen das Vertrauen in ihr eigenes Justizsystem verloren hat“.

Rudat ergänzte: „Allein in den Tagen vor diesem Urteil wurde ein deutscher Student in der Nähe seiner Universität in Trier von einem Afghanen erstochen, ein bewaffneter Afghane jagte in Ruhpolding Schulkinder über einen Bahnsteig, und ein türkischer Staatsangehöriger eröffnete vor einem Supermarkt in Dresden das Feuer auf Polizisten. All diese Fälle – einschließlich meines eigenen – sind nur ein Vorgeschmack auf das, was noch an Schlimmerem bevorsteht.“

AfD: Sicherheitslage nicht verbessert

Jörg Urban, AfD-Fraktionsvorsitzender im Sächsischen Landtag, betonte gegenüber der JUNGEN FREIHEIT, dass sich die Sicherheitslage in Sachsen seit der Messerattacke auf Rudat nicht verbessert habe. „CDU-Innenminister Armin Schuster hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Die Gewalttaten und Messerangriffe nehmen weiter zu. Täter sind weit überdurchschnittlich Syrer und andere Ausländer. John Rudat könnte einen ähnlichen Angriff in einer Dresdner Straßenbahn jederzeit wieder erleben.“

Bereits kurz nach der Gewalttat hatte Rudat im Interview mit der JF gesagt, er würde trotz seiner schweren Verletzungen „ohne Zögern“ erneut so handeln. Denn die Frau sei „in ernster Gefahr und nicht in der Lage gewesen, sich selbst zu schützen. Jede Verletzung, die ich jetzt trage, ist es wert, wenn dadurch ihr Leben bewahrt wurde.“ (st/fh)

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Der Amerikaner John Rudat nach der Attacke: Syrer zu Jugendstrafen verurteilt. Foto: JF/privat
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