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Rheinland-Pfalz: Die letzten Umfragen vor der Landtagswahl

Rheinland-Pfalz: Die letzten Umfragen vor der Landtagswahl

Rheinland-Pfalz: Die letzten Umfragen vor der Landtagswahl

Oft einer Meinung: Der laut Umfragen alte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und der neue, Gordon Schnieder (CDU).
Oft einer Meinung: Der laut Umfragen alte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und der neue, Gordon Schnieder (CDU).
Oft einer Meinung: Der laut Umfragen alte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und der neue, Gordon Schnieder (CDU). Foto: picture alliance/dpa | Michael Brandt
Rheinland-Pfalz
 

Die letzten Umfragen vor der Landtagswahl

Am Sonntag wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Die Ergebnisse der drei Institute, die jetzt ihre Umfragen veröffentlichen, weichen kaum voneinander ab.
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MAINZ. Wenn es nach den Meinungsforschungsinstituten Forschungsgruppe Wahlen (FGW), Insa und Infratest dimap geht, wird die CDU knapp vor der seit 35 Jahren regierenden SPD stärkste Partei in Rheinland-Pfalz. Die Umfrageergebnisse, die sie in dieser Woche veröffentlichten, weichen nur minimal voneinander ab.

Die CDU kann demnach mit 28 Prozent (Insa) bis 29 Prozent (Infratest dimap und FGW) rechnen. Sie würde damit ihr Ergebnis von 2021 (27,7 Prozent) leicht verbessern. Zuletzt veröffentliche die FGW am Donnerstagabend ihre Erhebung. Insa kam am Mittwoch und Infratest vor einer Woche mit seinen Zahlen heraus.


Die SPD, die derzeit mit Grünen und FDP regiert, muss sich darauf einstellen, dass Ministerpräsident Alexander Schweitzer sein Amt verliert. Denn für sie werden 27 (Insa und FGW) bis 28 Prozent (Infratest) gemessen. In allen drei Umfragen liegen die Sozialdemokraten ein bis zwei Punkte hinter der Union mit ihrem Spitzenkandidaten Gordon Schnieder, dem Bruder von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, zurück.

Laut Umfragen bleibt SPD in Regierung

Obwohl die SPD mit Verlusten von acht bis neun Prozentpunkten rechnen muss (2021: 35,7 Prozent) wird sie die Regierungsmacht wahrscheinlich nicht verlieren, denn es läuft alles auf eine Koalition mit der CDU hinaus, da die Merz-Partei es ablehnt, mit der AfD zu koalieren.

Diese kommt in den Umfragen auf 19 (FGW, Infratest) bis 20 Prozent (Insa) und kann sich offenbar auf zweistellige Zugewinne freuen. Vor fünf Jahren hatte sie 8,3 Prozent geholt. Übertrifft die AfD die 18,8 Prozent, die der Landesverband Baden-Württemberg vor zwölf Tagen holte, erzielt sie das beste Landtagswahl-Ergebnis in einem westdeutschen Bundesland.

Die Grünen dagegen verlieren leicht. Sie landen laut den Umfragen bei 8,0 (Infratest) bis 9,0 Prozent (Insa, FGW). 2021 waren es 9,3 Prozent gewesen. Alle Institute weisen die ebenfalls derzeit noch regierende FDP nur noch unter den Sonstigen aus, die addiert auf 6,0 bis 6,5 Prozent kommen. Demnach zieht sie nicht mehr in den Landtag ein. Vor fünf Jahren hatten die Liberalen es mit 5,5 Prozent noch geschafft.
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Eng könnte es für die Freien Wähler (4,5 bis 5,0 Prozent) und die Linke werden, die alle bei 5,0 Prozent sehen. Die Freien Wähler gehören derzeit noch dem Landtag an. Sie hatten vor fünf Jahren 5,4 Prozent geholt. Die Linke dagegen war mit 2,5 Prozent an der Sperrklausel gescheitert. (fh)

Oft einer Meinung: Der laut Umfragen alte Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD, links) und der neue, Gordon Schnieder (CDU). Foto: picture alliance/dpa | Michael Brandt
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