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YouGov-Umfrage: AfD liegt jetzt schon neun Prozentpunkte vor der Union

YouGov-Umfrage: AfD liegt jetzt schon neun Prozentpunkte vor der Union

YouGov-Umfrage: AfD liegt jetzt schon neun Prozentpunkte vor der Union

Immer größerer Rückstand: Mit zusammengekniffenen Lippen hört Kanzler Friedrich Merz (CDU) einer Rede von Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) zu.
Immer größerer Rückstand: Mit zusammengekniffenen Lippen hört Kanzler Friedrich Merz (CDU) einer Rede von Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) zu.
Immer größerer Rückstand: Mit zusammengekniffenen Lippen hört Kanzler Friedrich Merz (CDU) einer Rede von Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) zu. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
YouGov-Umfrage
 

AfD liegt jetzt schon neun Prozentpunkte vor der Union

Die AfD rennt CDU und CSU in der Wählergunst weiter davon. In der aktuellen YouGov-Umfrage erzielt sie einen neuen Rekord. Union und SPD fallen auf Allzeittiefs. Und die Deutschen haben eine klare Meinung zur Politisierung der Nationalelf.
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BERLIN. Horrornachrichten für die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD: Sie fallen bei der am heutigen Dienstag veröffentlichen YouGov-Umfrage jeweils auf die schlechtesten Werte, die das Institut für sie gemessen hat. Die Union kommt nur noch auf 20 Prozent, die SPD auf zwölf.

Die AfD steigt dagegen auf ein Allzeithoch von 29 Prozent und legt damit bereits neun Punkte zwischen sich und die Kanzlerparteien. Die Union stand bei YouGov noch nie schlechter da. Im September 2021, also vor knapp fünf Jahren, hatte das Institut die CDU/CSU zuletzt mit 20 Prozent gemessen. Kurz darauf folgte die heftige Niederlage bei der vorvorigen Bundestagswahl. Der Tiefstand für die Sozialdemokraten hatte bisher bei 13 Prozent gelegen.

Yougov-Umfrage: AfD mit großem Vorsprung

Leichte Gewinne dagegen verzeichnen Grünen und Linke. Die Grünen sind mit 14 Prozent die stärkste Kraft im linken Lager. Auch die FDP legt zu und kommt erstmals seit anderthalb Jahren wieder auf fünf Prozent. Stand jetzt könnten die Liberalen unter ihrem neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki den Einzug in den Bundestag schaffen.

Deutsche wollen keine Politisierung der WM

YouGov hat die Deutschen auch dazu befragt, wie sie über die Politisierung der deutschen Fußballnationalmannschaft denken. Bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften hatte der DFB jeweils woke Haltung bekannt und scheiterte jeweils in der Vorrunde.

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Diesmal soll die Politik außen vor bleiben. Und das trifft den Nerv der Deutschen. 65 Prozent wünschen sich, dass WM und Politik strikt getrennt werden. Besonders Anhänger von AfD (82 Prozent) und CDU/CSU (74 Prozent) teilen diese Meinung. Auch mehr als die Hälfte der SPD-Wähler (55 Prozent) ist dieser Ansicht.

Unterstützt wird die Trennung von moralischer Belehrung und WM dagegen nur von einer Minderheit der Anhänger von Linkspartei (41 Prozent) und Grünen (34 Prozent). Sie wünschen sich mehrheitlich weiter eine Politisierung des deutschen Auftritts bei der Weltmeisterschaft. (fh)

Immer größerer Rückstand: Mit zusammengekniffenen Lippen hört Kanzler Friedrich Merz (CDU) einer Rede von Oppositionsführerin Alice Weidel (AfD) zu. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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