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Anja Arndt, AfD

„Tag der Befreiung“: 8. Mai: Göring-Eckardt kritisiert Sowjet-Denkmäler

„Tag der Befreiung“: 8. Mai: Göring-Eckardt kritisiert Sowjet-Denkmäler

„Tag der Befreiung“: 8. Mai: Göring-Eckardt kritisiert Sowjet-Denkmäler

Katrin Göring-Eckardt (Grüne): Sie dankt am 8. Mai den Alliierten für die "Befreiung". Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Katrin Göring-Eckardt (Grüne): Sie dankt am 8. Mai den Alliierten für die "Befreiung". Foto: picture alliance / dts-Agentur | -
Katrin Göring-Eckardt (Grüne): Sie dankt den Alliierten für die „Befreiung“. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
„Tag der Befreiung“
 

8. Mai: Göring-Eckardt kritisiert Sowjet-Denkmäler

Vor 81 Jahren endet der Zweite Weltkrieg in Europa mit der Kapitulation Deutschlands. Der Jahrestag wird heutzutage als „Tag der Befreiung“ gefeiert. Während andere Politiker den Alliierten danken, kritisiert Göring-Eckardt Sowjetdenkmäler.
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BERLIN. Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt (Grüne) hat zum 8. Mai den Umgang mit Sowjet-Denkmälern kritisiert. „Die Denkmale müssen dringend kontextualisiert werden, historisch, künstlerisch, zentral wie regional“, schrieb die frühere Vizepräsidentin des Bundestages am Freitag auf X.

Die Denkmäler würden heutzutage von Russland zur Propaganda genutzt. „Das klammert all diejenigen aus, die neben Russen in der Roten Armee gekämpft haben: Ukrainer, Litauer, Belorussen, Tataren, Esten, Letten, Georgier.“

Gleichzeitig freut sich Göring-Eckardt über den Jahrestag. „Es ist ein Tag der Dankbarkeit, dass die Gräuel Nazi-Deutschlands beendet, wenn auch lange nicht überwunden werden konnten. Die Dankbarkeit gilt den Alliierten und das schließt ein, dass wir dankbar über Versöhnung sein können.“

Politiker nutzen 8. Mai, um vor „Hass“ zu warnen

Auch weitere Politiker äußerten sich zum 8. Mai. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) brachte der 8. Mai Befreiung „für Millionen von Menschen, für Deutschland, für Europa“. Merz weiter: „Er mahnt, niemals zu vergessen, wozu Hass führen kann. Er verpflichtet, für ein freies, demokratisches und solidarisches Deutschland in einem starken Europa einzustehen.“

Cem Özdemir (Grüne) schrieb auf X. „Heute ist der Tag der Befreiung – der Befreiung von einem menschenverachtenden Regime, das unfassbares Leid über die Welt gebracht hat. Er erinnert uns daran, wohin Hass, Ausgrenzung und nationalistischer Größenwahn führen.“ Die Lehre sei, dass „gerade heute“ Menschen für „Freiheit, Menschenwürde und ein friedliches Miteinander“ einstehen.

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Der Vizepräsident des Bundestags, Bodo Ramelow (Linkspartei), dankte auf „Bluesky“ allen Personen, „die Widerstand geleistet haben“. Mehrere Mitglieder der Bundestagsfraktion der Linkspartei besuchten das Sowjetische Ehrenmal in Treptow und legten einen Kranz nieder. Und die SPD warnte in einer Mitteilung davor, dass „Rechtsextreme und Rassisten versuchen – gerade heute wieder –, ein Klima von Hass, Angst und Zwietracht zu schüren“. Dagegen müsse sich „jeder Einzelne von uns“ wehren. (mas)

Katrin Göring-Eckardt (Grüne): Sie dankt den Alliierten für die „Befreiung“. Foto: picture alliance / dts-Agentur | –
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